zeige: Galerie | Übersicht
19.07.2026: HMH-Neuanfang mit Relaunch der Seite steht kurz bevor... stay tuned!
| Destruction - Spiritual Genocide - Review |
Es ist für mich immer wieder faszinierend, mit welcher Energie unsere Thrash Helden von “Destruction” zu Werke gehen und jedes Mal aufs Neue ein Thrash Gewitter nach dem anderen veröffentlichen.Neuester Streich der Jungs um Sänger und Basser „Schmier“ ist mit „Spiritual Genocide“ ihr nunmehr zwölftes Studioalbum, welches just das Licht der Welt erblickte und als weiterer Garant ihrer nun schon 30 Jahre andauernden Bühnenpräsenz hinzugezählt werden darf. Manche Dinge ändern sich nie und das ist im Falle der Qualität an Veröffentlichungen dieser Band auch gut so. Wenn man sich den Opener (nach dem kurzen Intro „Exordium“) „Cyanide“ und das folgende Titelstück „Spiritual Genocide“ so anhört, fühlt man sich sofort an frühere Alben zurückerinnert, da sie mit einer gnadenlose Härte den Hörer niedermähen. Somit bekommt er was er verlangt und verdient. Dass man aber von „Destruction“ immer wieder auch herrlich verschachtelte Kost erwarten darf, davon kann man sich bei dem mit reichlich Breaks beladenen „Renegades“ ein Bild machen. Was für ein Song! Mit „City Of Doom“, und „No Signs Of Repentance” wird wieder die volle Kelle geschwungen, bevor mit dem schleppend beginnenden, doch im weiteren Verlauf als absoluter Vorzeigehammer des Albums erweisender Song „To Dust You Will Decay“ auch schon wieder Abwechslung in die Geschichte kommt. Mit dem darauffolgenden Track „Legacy Of The Past“ folgt ein Stück, bei dem wohl jeder Fan des deutschen Thrash Metals die eine oder andere Träne verdrücken muss. Findet man in diesem Song doch mit Guest Vocals von „Gerre“ („Tankard“) und „Tom Angelripper“ („Sodom“) gleich mal die Speerspitze dieses Genres wieder und machen ihn so zu einer unvergesslichen Hymne. So haben wir zusammen mit den eben erwähnten also das Dreigestirn der deutschen Thrash-Szene in einem Song! Mit “Carnivore” kommt ein Stück zu Zug, welches mit einer nicht ganz solch extremen Geschwindigkeit glänzt und erneut die Klasse der Band aufzeigt, bevor sich der Hörer mit „Riot Squad“ und vor allem beim abschließenden „Under Violent Sledge“ noch einmal die Rübe vom Allerfeinsten abschrauben kann. Zurück bleibt man nach diesem neuen Werk mit der Erkenntnis, dass zum Einen sich ein weiterer Meilenstein in die mit eh schon reichlich genialen Alben gesegnete Diskographie einreiht und zum Anderen man nicht umhinkommt, sich diesen Dampfhammer noch einmal zu geben. „Destruction“ werden auch nach 30 Jahren nicht müde und servieren ihren Fans noch immer beste Qualität, die den deutschen Thrash Metal auf Immer jung halten wird. Genau so ein Album habe ich von „Schmier“ und seinen Jungs erwartet und genau so einen Hammer hat die Szene verdient. Einfach erstklassig! Note: 1,5 |
| 23.11.2012, 12:06 by Stefan |
| Bewertung |
|
Bewertung abgeben... |
| Neuere / Ältere Beiträge |
|
|
| Siehe auch |