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Delain - Moonbathers - Review

Mit ihrer im Frühjahr diesen Jahres veröffentlichten EP „Lunar Prelude“ ließen uns DELAIN schon mal Einblicke in das nun vorliegende, neue Album „Moonbathers“ gewähren.
Man könnte jetzt ganz lapidar sagen, ja das ist unverkennbar DELAIN, doch einige neue Facetten sind durchaus dazugekommen.


Was zwischen den ganzen orchestralen Parts, die auch diesmal wieder sehr viel Platz einnehmen und immer wieder dazu beitragen, dass man nicht nur durch Charlotte Wessels Stimme die Band sofort erkennt, sind die Gitarren, welche in der Zwischenzeit übrigens auf zwei herangewachsen sind, die diesmal recht ordentlich in den Vordergrund geschoben wurden.
Somit verleiht es „Moonbathers“ noch mehr Charakter und Härte.
Schon beim Einstieg mit „Hands Of Gold“, bei welchem einmal mehr Gastsängerin Alissa White-Gluz (ARCH ENEMY) eine tragende Rolle spielt wird klar, dass sie bewusst auf Härte zielen, ohne jedoch ihre typischen Trademarks außer Acht zu lassen.
Mit „Glory And The Scum“, den sie auch schon auf diversen Festivals in diesem Jahr (u.a. auf dem Bang Your Head Festival) spielten, geht es weiter und der Eindruck festigt sich immer weiter, dass sie mit diesem Longplayer ihre Fans aus der Reserve locken wollen, denn wer hier noch ruhig sitzen bleibt, hat definitiv zu viel Valium intus.
„Suckerpunch“ hingegen ist quasi ein alter Bekannter.
War er doch schon auf der schon erwähnten EP zu finden, fügt er sich jedoch auch hier nahtlos ein und vermittelt genauso wie das folgende „The Hurricane“ einen mehr als positiven Eindruck.
Und was wären DELAIN ohne eine amtliche Powerballade, die diesmal in Form von „Chrysalis – The Last Breath“ daherkommt.
Charly’s Stimme bewirkt einmal mehr, dass man eine wohlige Gänsehaut bekommt, wenn man sich dem neuen Material hingibt.
Mit „Fire With Fire“, „Pendulum“ und „Danse Macabre“ reihen sich drei Songs ein, die bei mir zwar nicht so recht zünden wollen, jedoch ohne Zweifel sehr gut geraten sind und ohne Zweifel ihre Freunde finden werden.
Beim folgenden „Scandal“, einer Coverversion des QUEEN Klassikers, bin ich schon etwas hin – und hergerissen.
Einerseits habe ich immer so meine lieben Probleme damit, wenn eine Band XY ein Stück von dieser Ausnahmeband covert und nicht selten verschließe ich dann ganz einfach meine Augen davor, doch was DELAIN aus diesem Song gemacht haben, kann sich wirklich hören lassen, denn so aufgebauscht wie er daherkommt...ja doch, das steht ihm schon sehr gut.
Den Ausklang des neuen Werks besiegeln die zwei Stücke „Turn The Lights Out“ und „The Monarch“, die noch einmal alles in sich beherbergen, wofür die Band steht.


Alles in Allem ein wirklich faszinierendes Album, welches insgesamt zwar etwas hinter den bisherigen Veröffentlichungen bleibt, jedoch nur im kleineren Bereich.
Von daher dürften wohl nicht nur DELAIN Fans hier bedenkenlos zuschlagen können.
Und wie schon erwähnt, die Gitarren von Timo Somers und Merel Bechtold tun ihr Übriges, dass sich der positive Eindruck von „Moonbathers“ weiter festigt.
Klasse Album!


Note: 2

 




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