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Delain - Interlude - Review
Nachdem die niederländischen Symphonic Rocker von “Delain” einen Labelwechsel von “Roadrunner” zu “Napalm Records” vollzogen haben, kommt nun ein erstes Lebenszeichen in Form einer Art Compilation.
Dieses Album als Best Of  zu bezeichnen, würde wohl nicht ganz der Wahrheit entsprechen, denn mit Neueinspielungen, sowie 2 neuen Stücken und diversem Live-Material sollte man „Interlude“ wohl eher als Übergang und Wartezeitverkürzung zum nächsten Longplayer sehen.

Den Auftakt machen die beiden neuen Stücke „Breathe On Me“ und „Collar And Suites“, die schon mal sehr viel Appetit auf ein nächstes Studioalbum der Band machen.
Gekonnt und wie immer sehr eingängig hinterlassen sie ein mehr als guten Eindruck beim Lauschenden.
Weiter geht es mit einer Neuversion des vom letzten Album „We Are The Others“ stammenden Songs „Are You Done With Me“, der hier noch ein wenig softer daherkommt, als die ursprüngliche Version.
Was bleibt ist jedoch, dass dieser Song immer noch vom feinsten klingt und das egal in welchem Gewand.
Bei Coverversionen bin ich ja immer sehr vorsichtig mit Aussagen, da man es im Endeffekt jedoch eh nie jedem Menschen recht machen kann, ist es eigentlich völlig Banane und so gebe ich einfach mal meinen Senf dazu und behaupte, dass die 3 Covers „Such A Shame“ („Talk Talk“), „Cordell“ („Cranberries“) und „Smalltown Boy“ („Bronski Beat“) zwar höchst eigenwillig, jedoch mit viel Gefühl dargebracht wurden und so zwar immer noch einen leichten Nachgeschmack von Lückenfüller nach sich ziehen, jedoch im Gesamten recht gut abschneiden können.
Ein absolutes Sahnestück hingegen ist dafür aber der folgende Song.
Hierbei handelt es sich um einen Neuinterpretation ihres Hits „We Are The Others“ vom gleichnamigen letzten Longplayer, der hier in einer verträumt, melancholischen Version dargebracht wurde und wirklich unter die Haut geht.
Und um den Hörern auch in den Genuss ihrer Live-Qualitäten kommen zu lassen, wurden vom letztjährigen „Metal Female Voices Festivals“ im belgischen Wieze, noch ein paar Stücke beigesteuert.
Im Einzelnen sind dies die Tracks „Mother Machine“, „Get The Devil Out Of Me“, „Milk And Honey“, „Invidia“, “Electricity” und “Not Enough”, die nebenbei gesagt in bestem Soundgewand daherkommen.

Es bleibt natürlich wie immer jedem selbst überlassen, wie er oder sie zu so einer Veröffentlichung steht.
Dem Fan von „Delain“ wird dies sowieso egal sein und bedenkenlos zugreifen, was ich aber auch empfehlen kann, denn interessantes bietet „Interlude“ zuhauf und wenn man sich für die Special-Version entscheidet, die zusätzlich noch mit einer DVD aufwarten kann, wird zudem auch noch der visuelle Aspekt abgedeckt.
Ich bin auf jeden Fall begeistert von „Interlude“.

Note: 2



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