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Deep Purple + Blue Öyster Cult - Colmar Parc De Expositions, 13.08.2013
Das Treffen der Giganten!
Diese Überschrift dürfte wohl am ehesten das beschreiben, was den Besucher des Konzertes von Deep Purple und Blue Öyster Cult am 13.08.2013 in Colmar erleben durfte.
Mit diesen beiden Helden der Musikgeschichte war ein Abend voller Hits garantiert, die allesamt wichtige Bausteine des Hard Rocks sind und ohne die dieser Musikstil nicht das geworden wäre, was er heute ist.


Dies sahen gute 10000 Anwesende genauso und sorgten so für ein ausverkauftes Haus.
Mit einem gut 75 Minuten langen Gig begannen „Blue Öyster Cult“, denen wie es sich für solch eine Legende gehört, mit einem vorzüglichen Sound zugedacht wurde.
Ihre Setlist war randvoll mit Klassikern, die wohl jedem Fan die Freudentränen in die Augen getrieben haben dürfte.
Den Einstand lieferten die Band mit „The Red & The Black“, gefolgt von „Burnin For You“, einem Song, den ich zu meinen Favoriten von „BÖC“ zähle.
Und auch die nächsten Stücke „Career Of Evil“, „Black Blade“ und das überlange „Then Came The Last Days Of May“ machten unmissverständlich klar, wie eine gigantische Setlist auszusehen hat.
Dass natürlich auch „Cities On Flame With Rock And Roll“ ebenso essentiell war, wie die danach dargebrachten All-Time Evergreens „Godzilla“ und dem unverwüstlichen „Don’t Fear The Reaper“ versteht sich wohl von selbst und so machten „Blue Öyster Cult“ wieder einmal klar, welch hohen Status ihnen eigentlich zusteht.
Mit dem abschließenden „Hot Rails To Hell“ verabschiedete sich die Band von der Bühne und hinterließen nicht nur bei mir einen mehr als guten Eindruck.

Nach einer rekordverdächtigen Umbaupause von nur 20 Minuten enterte die zweite Legende der Musikgeschichte die Stage.
„Deep Purple“ waren am Start!
Mit im Gepäck ihr brandneues Album “Now What?!“, von dem natürlich so einiges live dargebracht wurde.
Begonnen wurde jedoch mit einem Klassiker vor dem Herrn.
„Highway Star“ eröffnete den Reigen und machte klar, was den Anwesenden in den nun folgenden 100 Minuten erwarten würde.
Feinster Hard Rock, verpackt in brillantem Sound, gespielt von Musikern, die über jeden Zweifel erhaben sind und mit wie viel Spaß sie noch immer zu Werke gehen, davon konnte man sich nur allzu gut ein Bild machen.
Normalerweise bin ich ja nicht der größte Fan von irgendwelchen Solo Einlagen, doch bei dieser Band mache ich ganz klar immer wieder gerne eine Ausnahme, denn wenn man Künstlern wie „Steve Morse“ an der Gitarre, „Don Airey“ an den Keyboards, sowie den übermächtigen Bassattacken eines „Roger Glover“ und den nicht minder betörenden Drums von „Ian Paice“ lauschen darf, ist das schon eine ganz andere Welt und muss auch dementsprechend honoriert werden.
Dazu die noch immer fantastisch klingende Stimme von „Ian Gillan“, der die Songs (komplette Setlist weiter unten zu lesen) mit scheinbarer Leichtigkeit sang und sich so manches Duell mit Gitarrist „Steve Morse“ lieferte, der Melodien vorgab, auf dass sie „Ian“ mit seinen Vocals wiederholte und somit immer wieder an frühere Zeiten erinnerte.
Unglaublich mit wie viel Feuer die Stücke, die teilweise schon Jahrzehnte auf dem Buckel haben, noch immer gespielt werden und dem Lauschenden sowohl ein erstaunten, als auch ein zufriedenen Gesichtsausdruck verleihen.
Anders kann man es gar nicht ausdrücken, wenn man solch beeindruckenden Stücken, wie „Strange Kind Of Woman“, „The Mule“, „Lazy“, „Perfect Strangers“, „Smoke On The Water“, „Hush“, oder „Black Night“ lauscht, die sich perfekt mit neueren Songs, wie „Vincent Price“, „Uncommon Man“, „Hell To Pay“ und „Above And Beyond“ verbanden.
In diesen 100 Minuten zeigten „Deep Purple“ mal wieder, dass sie absolut zurecht zum Besten zählen, was die Musikwelt je hervorbrachte und so konnten sich die gut 10000 Anwesenden danach zufrieden auf den Heimweg machen.

Für mich als Fan beider Bands dieses Abends war es natürlich eine Pflichtveranstaltung, doch bin ich mir sicher, dass selbst Zuschauer, die bisher die Bands noch nicht so sehr auf dem Schirm hatten, an diesem Abend voll auf ihre Kosten kamen.
Nebenbei muss auch ganz klar erwähnt werden, dass der Eintrittspreis für diese beiden Legenden mit 39 Euro für das Ticket, mal eben eine echte Kampfansage für deutsche Veranstalter ist.
Dies war wieder eines dieser Konzerte, von denen man noch sehr lange zehren kann!

Und wie versprochen, noch die komplette Setlist des Abends:

Highway Star
Into the Fire
Hard Lovin' Man
Vincent Price
Strange Kind of Woman
Contact Lost
Guitar Solo (by Steve Morse)
Uncommon Man
The Well-Dressed Guitar
The Mule (incl. Drum Solo by Ian Paice)
Hell to Pay
Lazy
Above and Beyond
No One Came
Keyboard Solo (by Don Airey)
Perfect Strangers
Space Truckin'
Smoke on the Water

Encore:
Hush
Bass Solo (by Roger Glover)
Black Night

Pics by Heiko (PictureMonster)
www.heiko-bendigkeit.de/








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