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DeeExpus - King Of Number 33 - Review
Um heutzutage aus dem Strudel der progressiven Klänge herauszukommen, bedarf es größerem Geschick und vor allem Gespür für herausragende Songs.
Eine Band, die das ohne jeden Zweifel geschafft hat, sind „DeeExpus“ aus dem vereinigten Königreich.
Mit ihrem zweiten Werk „King Of Number 33“ setzen sie ein Zeichen und sorgen in diesem musikalischen Genre somit für einiges Aufsehen.

Kreativer Kopf dieser Band ist „Andy Ditchfield“, der sich außer seiner Tätigkeit als Produzent auch noch für Gitarre und Keyboard verantwortlich zeigt.
Zusammen mit Keyboarder „Mark Kelly“, der von „Marillion“ her bestens bekannt sein dürfte und maßgeblich dafür verantwortlich ist, daß z.B. das Erfolgsalbum „Misplaced Childhood“ so klingt wie man es kennt und liebt, wurden 5 wahre Meisterwerke auf CD verewigt, die den Stil verfolgen, von dem „Mark’s“ Hauptband in den letzten Jahren immer weiter abgedriftet ist.
Wenn man sich das Material auf „King Of Number 33“ indes genauer zu Gemüte führt, erkennt man sehr schnell, wie durchdacht diese Perlen sind.
Gleich der Opener „Me And My Downfall“ zeigt bereits sehr gelungene Ansätze, die in der anfänglich ruhigen und ab der Mitte mit herrlichen Keyboardpassagen versehenen Nummer „Maybe September“ weiter durchzogen werden.
Mit dem nächsten Song, dem Instrumental „Marty And The Magic Moose“ stellen sie erneut auf eindrucksvolle Weise ihr Können dar.
Was wie ein Kinderlied beginnt, entwickelt sich alsbald zu einem Garant für Extravaganz, mit dem sie sich auch vor solch großen Acts wie z.B. „Dream Theater“ keinesfalls zu verstecken brauchen.
Der Prog Hammer par excellence verbürgt sich jedoch hinter dem fast 27 Minuten dauernden und in 6 Parts aufgeteilten Titelstück, das vom Niedergang eines Exzentrikers handelt.
Von seiner anfänglichen Besessenheit für Linien-Busse bis hin zu seiner Manie für die Könige und Königinnen von England kommt seine Lebensgeschichte unverblümt an die Öffentlichkeit.
Mit dem Song „Memo“, bei dem der aus den 80ern bekannte Sänger „Nik Kershaw“ (Wouldn’t It Be Good) einen Gastauftritt hat, endet dieses eindrucksvolle Werk.

Selten hat mich ein progressives Album vom Fleck weg so bewegt wie „King Of Number 33“ und deshalb kann ich die Band „DeeExpus“ jedem Fan dieses Genres nur wärmstens empfehlen.
Mit diesem Album lassen die Herren einige namhafte Bands wirklich sehr alt aussehen!

Note: 1,5









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