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Death Dealer - Warmaster - Review
Wem die australische Band “Dungeon” noch etwas sagt, der wird mit dem Namen „Stu Marshall“ sicherlich etwas anfangen können.
Der damalige Gitarrist, dieser starken Truppe kommt mit einer neuen Band Namens „Death Dealer“ zurück.
Doch nicht nur sein Name hat Gewicht in der Szene, denn mit Sänger „Sean Peck (Cage), „Ross The Boss“ (Ex-Manowar), „Rhino“ (Ex-Manowar, Angels Of Babylon) und „Mike Davis“ (Ex-Halford/Lizzy Borden) hat er eine energiegeladene Schar von brillanten Musikern um sich versammelt.

In bester „Judas Priest“ Manier knallt sogleich der Opener „Death Dealer“ rein und hinterlässt nur ungläubiges Staunen Angesichts eines, wie immer phänomenal klingenden „Sean Peck“.
Warum dieser Name nicht viel öfter genannt wird, wenn es um gnadenlos gute Sänger geht, ist mir persönlich völlig unverständlich.
Doch natürlich macht nicht nur er eine mehr als gute Figur.
Geniale Gitarrenriffs verbinden sich mit geradlinigen Basseinlagen, die von treibenden Drums eines alles verwüstenden „Rhino“ vor sich her getrieben werden.
Man könnte den Stil dieses Albums wohl am ehesten noch als US-Metal bezeichnen, denn was „Death Dealer“ hier bieten, ist kompromisslos und erdig.
Ganz im Geiste dieses Styles.
Doch nicht nur gewaltig auf die Gurke einpreschende Songs, wie „Warmaster“, „The Devil’s Mile“ und „Heads Spikes Walls“ verwöhnen die Ohren des Hörenden, sondern auch Stücke, wie die Power-Ballade „Children Of Flames“ und das fast schon episch anmutende „Curse Of The Heretic“ klingen alles andere als lahm und können die Qualität der anderen Songs nicht nur halten, sondern gelegentlich sogar toppen.
Man wird immer wieder in Kenntnis gesetzt, wer hier gerade Musik macht, denn mit halbgarerer Mucke haben die Jungs mal gar nichts am Hut und verweisen lieber darauf, wie viel Herzblut in diesem Output steckt.
Ich für meinen Teil kann absolut keinen Ausfall auf diesem Opus ausmachen und bin vor allem vom beeindruckenden „Curse Of The Heretic“ immer mehr begeistert, welches wohl so ziemlich alles in sich birgt, worauf ein Metalhead steht.

„Warmaster“ ist für mich ein absolut überzeugendes Album geworden, dass sich sicherlich noch öfters in meinem CD-Player drehen dürfte.
Bei solch einer Liga an grandiosen Musikern hätte mich ein schlechteres Endprodukt aber ehrlich gesagt auch mehr als verwundert.
„Death Dealer“ sind (hoffentlich nicht nur für mich) eine wirklich ernstzunehmende Band, die hoffentlich noch lange bestehen wird.  

Note: 1,5





Bewertung
Redaktion: (1)
1.50
Leser: (4)

1.25
  
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