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Dark Moor - Ars Musica - Review
Seit vielen Jahren verbindet man die spanische Band „Dark Moor“ gerne mit der Verbindung von klassischem – und metallischen Klängen.
Haben sie doch in der Vergangenheit immer wieder klassisches Musikgut in ihren eigenen Stil umarrangiert und sie auf ihren Alben zum Besten gegeben.
Mit ihrem neunten Album „Ars Musica“ sind sie nun zurück im Geschehen.
Zeit für mich diese Veröffentlichung einmal unter die Lupe zu nehmen.

Ganz im Stile der älteren Veröffentlichungen geht es mit dem klassischen Intro „Ars Musica“ los, bevor ich beim kommenden Song „First Lance Of Spain“ doch etwas verwundert dreinblicke, da die orchestralen Passagen, die früher doch ein sehr großer Bestandteil im Treiben der Band war, auf ein Minimum heruntergeschraubt wurden.
Somit wird man mit erstklassig gespielten Power Metal konfrontiert, der dann auch amtlich im Ohr hängen bleibt.
Jedoch bekomme ich einen leichten Dämpfer beim Hören des folgenden Stücks „It Is My Way“.
An sich ist der Song nicht schlecht, doch irgendwie wurde er so derart kitschig aufgepimpt, dass ich im Endeffekt dann doch eher geneigt bin, die Skip-Taste zu drücken.
Auch der nächste Song und erste Single „On The Road Again“ lebt von diesem Kitsch, doch Gott sei Dank in einem eher erträglichen Maße als sein Vorgänger.
So kann man diesen Track durchaus als gelungene Singleauskopplung bezeichnen und auch das folgende „Together As Ever“, sowie „The City Of Peace“ sind amtliche Knaller, die ihre Berichtigung, ein Teil dieses Albums zu sein absolut verdient haben.
Bei „Gara And Jonay“, welches wohl so etwas, wie eine Art Powerballade darstellen soll, bin ich jedoch erneut drauf und dran, die Skip-Taste zu drücken, da es mir Alles in Allem doch etwas zu übertrieben kitschig daherkommt.
Mit „Living In A Nightmare“ und dem in spanischer Sprache dargebrachten Stück „El Ultimo Rey“ werde ich dann wieder versöhnt und auch die folgenden Songs „Saint James Way“, sowie das instrumentale „Spanish Suite (Asturias) geben keinen Grund zur Klage.

Zum Schluss möchte ich behaupten, ein an sich gutes „Dark Moor“ Album vor mir zu haben, welches zwar mit einer gehörigen Portion Kitsch behaftet, auf den Hörer zukommt, dies jedoch mit ordentlichen Stücken, wie z.B. „Together As Ever“ und „El Ultimo Rey“ wieder mehr als gutmachen.
Für mich zwar kein zweites „The Gates Of Oblivion“ Album, doch hat „Ars Musica“ trotzdem einiges zu bieten.

Note: 2,5





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