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Damnation Angels - Bringer Of Light - Review
Zugegebenermaßen war ich doch recht überrascht zu lesen, dass die mir hier vorliegende Scheibe “Bringer Of Light” von einer britischen Band sein soll.
Denn wenn man sich mal mit den Acts von der Insel befasst, wird man schnell feststellen, das Symphonic Metal nicht unbedingt zum bevorzugten Genre in der englischen Musikwelt gehört.
Umso schöner zu sehen, dass „Damnation Angels“, so der Name der Band, um die es hier geht, aus dieser nun mehr als ordentlich ausbrechen.
Mit wahrlich epischen Ausmaßen angereichert, ist man schon von Beginn an diesem Debütalbum der Briten verfallen.

Mit einem majestätischen Intro Namens „Ad Finem“ steigt man ein in die übermächtige Chose, die sich in dem kommenden „The Longest Day Of My Life“, welcher nebenbei gesagt gleich mal an der 10 Minuten Marke kratzt, weiter fortsetzen.
Atemberaubende Melodie trifft auf ausufernde, instrumentale Welten in denen sich der Hörer alsbald verliert.
Damit man dieses Gefühl nicht verliert, werden mit den nächsten beiden Meisterwerken „Reborn“ und „I Hope“ 2 Stücke nachgeschoben, die besser nicht in das Gesamtbild passen könnten.
Von hymnenhaften Darbringungen wie in erstgenannten, sowie zusätzlich noch einer recht speedigen Note wie in „I Hope“ findet der Lauschende hier ein Paradies für seine Ohren.
Die nachfolgenden Stücke „Acerbus Inceptum“, welches zwar kurz, doch sehr intensiv daherkommt, sowie „Someone Else“ zeigen die Band von ihrer gefühlvollen Seite, ohne jedoch in irgendeinem Kitschstrudel unterzugehen.
Mit „Bringer Of Light“ folgt danach der Titelsong, der mich persönlich etwas an aktuelle Arbeiten von „Nightwish“ erinnert.
Jedoch werden die Finnen keineswegs kopiert, nur erinnern gewisse Arrangements daran, während man in anderen Bereichen Fans von „Kamelot“ durchaus glücklich machen könnte.
Ein beeindruckender Song wie ich finde.
Die eben von mir angesprochenen „Kamelot“ werden auch im darauffolgenden „Shadow Symphony“ noch einmal geehrt, indem dieses wunderschöne Stück Musikgeschichte mit eben einem solch schweren Soundgewand ausgestattet wurde, wie das „Thomas Youngblood“ und seine Mannschaft auf ihren Alben so wunderbar hinbekommen.
Mit „Metallica’s“ „No Leaf Clover“ wird ein Cover dargebracht, welches meiner Meinung nach überraschend gut mit dem Original mithalten kann.
Auch hier kommt die Stimme von Sänger „Per Fredrik“, wie schon bei allen vorangegangenen Songs hervorragend zu Geltung und lassen meine anfängliche Skepsis nach dem ersten Durchlesen der Songs verfliegen.
Das abschließende „Pride (The Warrior’s Way)“ besticht noch einmal mit einer epischen Darbringung, in der sowohl fernöstliche Elemente, als auch übermächtige Gitarrenläufe zu finden sind und so wird der Hörer danach mit der Gewissheit aus diesem Album entlassen, als nächste Amtshandlung erneut die Play-Taste zu drücken.

Wie kann ich es am besten ausdrücken, wie mich „Bringer Of Light“ fasziniert?!
Nun ich denke, aus eben Geschriebenem kann man es wohl relativ gut heraushören.
So bin auch ich einer derjenigen, die sich dieses Debüt gleich noch einmal zu Gemüte führen müssen.
Wer sich Symphonic Metal Fan schimpft, darf an diesem Meisterwerk eigentlich nicht vorbeilaufen, denn es könnte ihm wirklich etwas Magisches entgehen.
In diesem Sinne!

Note: 1,5

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