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D-A-D Hafengeburtstag Hamburg, 11.05.2013
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Hafengeburtstag Hamburg, 11.05.2013


Hamburgs 284. Hafengeburtstag. 1,5 Mio Besucher und als Geburtstagsgeschenk D-A-D und SAXON gratis auf der Hafenrockbühne der Astra-Brauerei. Nicht ganz einfach, sich durch die Menschenmassen zu wühlen, doch der Aufwand wurde belohnt. Da solche Events nicht mit gewöhnlichen Konzerten oder Festivals vergleichbar sind, kann man nahezu unbeschadet bis in die erste Reihe gelangen. Und wo sonst hat man die Gelegenheit, einen genauen Blick auf das Equipment etwa eines Paul Quinn von SAXON zu werfen?

D-A-D_02 Der Seemannschor Hamburg und diverse Coverbands, die den Tag über ihre Auftritte hatten,  waren vergleichsweise uninteressant. Kurz vor 21 Uhr enterten die Nachkommen der dänischen Wikinger die Bühne und ruckzuck war der Platz an der St. Pauli Hafenstraße gefüllt. D-A-D boten wie immer eine Wahnsinns-Show von hohem Unterhaltungswert. Sänger Jesper Binzers Deutsch ist zwar nicht unbedingt besser geworden, doch die Einlagen sind einfach zum Schießen: "Hamburg, sie müssen uns hilfen!", "Syngen und klappen in einer Sekunde!". Gemeint war: "gleichzeitig mitsingen und klatschen". Geklappt hat das aber trotzdem, denn das Publikum folgte dem Aufruf des sympathischen Skandinaviers ohne zu zögern.

D-A-D_03 Die Dänen lieferten ein Best-Of ihrer inzwischen über dreißig Jahre andauernden Bandgeschichte. Bereits mit dem Opener "Isn't That Wild" hatten sie die anwesenden Fans auf ihrer Seite. Da wurde getanzt, gebangt und mitgesungen, was das Zeug hielt und der kleine Platz hergab. "Jihad", "New Age Moving In" und ein kurzes Geburtstagslied für den Hamburger Hafen folgten. Leider schienen nicht allzu viele der Anwesenden des Dänischen und den damit verbundenen Gepflogenheiten mächtig zu sein, so dass das angestimmte: "I dag er havnens fødselsdag, hurra, hurra, hurra…" (etwa: heute hat der Hafen Geburtstag, hurra…) leider schnell wieder verstummte.

D-A-D_04 Lauthals gesungen wurde auch bei "Monster Philosophy" und dem anschließenden "I Want What She's Got", welches Jesper wieder einmal Drummer Laust Sonne widmete, weil der Talent hätte. So klang der Chor: "We want what Laust's got" über die Hamburger Hafenmeile. Auch Bassist Stig Pedersen zeigte sich wie immer bewegungsfreudig und bestieg sämtliche PA-Boxen und das Schlagzeug, ohne mit dem Spielen aufzuhören. Highlight war auch diesmal sein "Flammenhelm", dessen Pyros in alle Richtungen schossen. Und spätestens bei den ersten Tönen des Kultsongs "Sleeping My Day Away" aus Jacob Binzers E-Gitarre schlief niemand mehr auf dem Platz, sondern feierte mit der Band das Ausschlafen am kommenden Tag nach dem Konzert, welches die Dänen mit "Bad Craziness" beendeten.

D-A-D_05 D-A-D sind einfach eine geile Live-Band, bei der das Zusehen Spaß macht. Wilde, verrückte Musiker mit genauso verrücktem Bühnenoutfit, Instrumenten und Showeffekten. Da singt und macht man gerne mit.
Danke Hamburg, danke Hafen.



D-A-D_06 Bericht von DANU (dem Schattenmann)

Fotos von BIANCA und DANU (dem Schattenpaar)



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