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Crystal Viper - Possession - Review
Zum zehnjährigen Bandjubiläum schenken “Crystal Viper” sich und vor allem den Fans mit “Possession” ihr nunmehr fünftes Studioalbum, welches ganz in altbekannter Tradition knochentrockenen Heavy Metal bietet.
Im Falle der Truppe um Sängerin und Gitarristin „Marta Gabriel“ macht das absolut Sinn, denn schließlich kennt man die Band so.

„Possession“ bietet wie auch die Alben zuvor überhaupt keinen Grund zur Klage und wartet mit 9 Songs plus einer Coverversion auf der CD, doch dazu später mehr auf.
Mit dem sehr interessanten Intro „Zeta Reticuli“ wird auf das kommende positive Unheil hingewiesen, welches in „Voices In My Head“ mündet und so mal eben klarmacht, dass „Marta“ und ihre Jungs auch diesmal alles fest im Griff haben und es weiterhin drauf haben, gnadenlose Hymnen aus dem Ärmel zu schütteln.
Auch „Julia Is Possessed“, welches extrem knackig aus den Speakern stampft, macht ordentlich was her, doch vor allem „Fight Evil With Evil“ ist mal wieder ein amtliches Aushängeschild was aber nicht nur an dem Duett mit „Jag Panzer“ Fronter „Harry Conklin“ liegt, sondern weil der Song einfach wieder alle Trademarks in sich birgt, wofür „Crystal Viper“ schon jeher bekannt waren.
Auch die restlichen hier nicht namentlich erwähnten Stücke sind allesamt erstklassig geworden und bieten das volle Pfund und auch die weiter oben schon erwähnte Coverversion hat es mir sehr angetan.
„Riot’s“ „Thundersteel“ zu covern ist nämlich bei weitem nicht so einfach wie man sich das vorstellen mag.
Zudem ist es ein Klassiker vor dem Herrn und solch ein edles Stück Musikgeschichte kann man leider sehr schnell verunstalten wie man bedauerlicherweise immer wieder bei anderen Songs erleben muss, die irgendwelche Musiker meinen einer Frischzellenkur unterziehen zu müssen und die dann letztendlich eher bedauernswert dargebracht werden.
Doch kein Grund zur Panik, denn in diesem Falle ging die Rechnung auf und „Thundersteel“ kam zu neuen Ehren.
Alles easy also!

Auch mit Output Nr.5 kann sich „Crystal Viper“ mehr als sehen lassen und bieten wieder erstklassige Kost für Traditionalisten.
Keine Kompromisse heißt die Devise und das ist auch gut so, denn schließlich muss es auch Bands geben, die sich nicht ständig einem Veränderungswahn ergeben und auch wenn es scheint, sie würden sich nur um Nuancen weiterentwickeln haben sie im Endeffekt mehr zu bieten, als so manche Truppe, die meint sich ständig umorientieren zu müssen um aktuell zu bleiben.
Für mich absolut essenzielle Kost!

Note: 2

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