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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem

 

... it's time to say goodbye...

 

… weiterlesen...

Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...

nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.

Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.

Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.

Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.

Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.

Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.

… now it's time to say goodbye...

 

Euer HMH-Team
Holger + Stefan

 

 

04.03.2026

 

Crüefest 2008 - San Francisco
Um 4pm wurde ich in einem Pontiac Tempest aus dem Jahre 1964 über die Bay Bridge nach San Francisco kutschiert. Interessante und vor allem langsame Fahrt in dem alten Schlitten.
Nach guten 45 Minuten kamen wir schließlich und zum Glück in einem Stück, am Parking-lot des Shoreline Amphitheaters an. Auf dem Weg zum Eingang fix ein Bier gezockt, da es für mich ab dem Ticket-Scan hieß : Alkohol Verbot!

Wir erreichten die Bühne gerade passend zum Opener TRAPT. Für viel Interesse sorgten die Jungs allerdings nicht und das Publikum blieb überschaubar. Dennoch sorgten Trapt für einen soliden Start und spielten ein halbwegs ordentliches Set.

Die Reihen füllten sich schließlich zu SIXX AM, die genau wissen wie man die Menge begeistern kann.

Eine souveräne Show wurde hier von den Jungs aus L.A. abgeliefert.
Trotz, dass Nikki Sixx während des gesamten Auftrittes zu sehr im Hintergrund abtauchte und seinen Bandkollegen den Vortritt lies, war es eine gelungene Performance.





Als dritter Act waren PAPA ROACH angekündigt und ich habe wirklich gehofft, dass ich meine schlechte Meinung über diese Band ändere, dies war aber absolut nicht der Fall. Musikalisch gesehen spielten die Kalifornier ein gutes 30-minütiges Set, jedoch ließ Jacoby Shaddix's Stimme zu wünschen übrig. Allerdings war dies den Papa Roach-Fans egal und rockten was das Zeug hält. Ein Kopfnicken stellte sich bei mir jedoch nicht ein.

Viele BUCKCHERRY Fans drängeln sich in der Umbaupause nach vorne und die Reihen füllen sich sagenhaft schnell.
Die Stimmung kochte schließlich als die Band loslegte und blieb das ganze Set über grandios.
Während die Band, fast am Ende ihrer Performance ihren größten Hit "Crazy Bitch" spielten, konnte ich beobachten wie sich einige Frauen tatsächlich bis auf die Panty entblößten und eine Art "Balztanz" mit ihrem Partnern verübten.





Die Nacht war noch jung und alle warteten ungeduldig auf das Highlight des Abends : MÖTLEY CRüE! Nach einer viel zu langen Umbaupause legten Mötley Crüe im wahrsten Sinne einen Kickstart hin und begannen ihr Set mit "Kickstart my Heart". Die Reihen sind bis aufs letzte gefüllt und es wurde ohne Ausnahme gerockt. Feuerwerk und Stichflammen heizten der Masse noch mehr ein.
Die Band zockte sich durch ihre größten Hits, unter anderem "Shout at the Devil", "Dr. Feelgood" und "Girls Girls Girls" und performten mit "Saints of Los Angeles" und "Motherfucker of the Year" zwei Songs ihres neuen Albums.
"Saints of Los Angeles" wurde überraschender Weise zusammen mit Papa Roach, Trapt und Buckcherry performed und dem Puplikum schmetterte ein fetter Sound entgegen.
Bedauerlicherweise blieb Tommy Lee's Drumkit die ganze Show über fest auf dem Boden und enttäuschte somit viele Crüe Fans, die auf ein spektakuläres Drumsolo eingerichtet waren. Lee machte dies aber wieder gut indem er Jägermeister und Absinth durch die Reihen "fließen" ließ. Die Männer freute es später umso mehr als schließlich auch die "Tit. E. Cam" auf die Bühne geholt wurde und Lee brauchte nicht viel zu tun damit die Shirts der Mädels hochrutschten.

Als krönenden Abschluss und zugleich Zugabe wurde ein Piano auf die Stage geschoben und Tommy ließ leise Klänge verlauten.
"Home Sweet Home" sollte der letzte Song sein und die Fans unterstützen Neil ein letztes Mal indem sie aus vollen Hälsen mitsangen. Crüe's Show war einmalig, voller Sound seitens der Band, Vince Neil's Stimme kaum übertreffbar, passende Bühneneffekte und eine Sagenhafte Stimmung im Shoreline Amphitheater.

Man darf sich durchaus auf ein hoffentlich stattfindendes Crüefest 2009 freuen.

[REDRATING]

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Kommentare

by Hellfire-Franky am 25.05.2005 - 14:04
Hell motherfuckin Yeah ! Sehr geil Opti:)
ich schau mir Vince in München an, da isser auf Solotour.
Rock weiter so in den Staates!!
lg aus Germany Franky

by Horrace am 19.08.2008 - 06:47
Wow - ich bin jetzt ein wenig neidisch! :zwinker:
Klasse!

H...



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