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Crematory - Karlsruhe Substage, 01.03.2014
Nachdem die Gothic Metaller von „Crematory“ ihr neues Album „Antiserum“ in die Läden wuchteten, wurde es dementsprechend auch Zeit, das neue Material auch live der musikalischen Masse näher zu bringen.
Dies wollte ich mir natürlich nicht entgehen lassen, denn sowohl ihre neue Scheibe, als auch ihre Klassiker, von denen die Mannheimer ja nun mehr als genug zu bieten haben, liegen genau auf meiner Wellenlinie und so machte ich mich auf, um sie am 01.03.2014 im Karlsruher Substage in Augenschein zu nehmen.

Nicht wenige taten es mir gleich und so konnten sowohl „Crematory“, als auch ihr Support „Battle Scream“ über eine recht ordentlich gefüllte Hütte freuen.
Dieser begann dann auch mit einem düsteren Mix aus elektronischen und vor Kraft nur so strotzenden Songs.
Die Jungs von „Battle Scream“ kannte ich zu meiner Schande bisher nur vom Namen her und somit kann ich leider nicht sehr viel zu ihrer Geschichte sagen.
Was aber zweifellos herausragend ist, ist Sänger „Alex“, der dem Ganzen einen unglaublichen Drive verleiht.
Ich würde ihm sogar ein gewisses Charisma zusprechen, denn wie er das Publikum animieren konnte, war schon sehr sehenswert.
Doch natürlich möchte ich das Können der anderen Musiker nicht schmälern, denn was wäre der Sänger ohne die passende Band?!
Alles in Allem also ein sehr guter Gig von den Jungs aus Dresden, die nachdem sie schon mit Bands wie „Project Pitchfork“, „Umbra Et Imago“ und „Terminal Choice“ auf der Bühne standen, nun also mit „Crematory“ das ganze Jahr hindurch immer wieder auftreten werden.

Und diese ließen sich auch im Anschluss nach „Battle Scream“ nicht lange bitten und begannen nach einer Umbaupause damit, sowohl neues Material ihres just erschienenen Albums „Antiserum“, als auch altbekannte Klassiker von der Stage zu schmettern.
Zwar waren sie leider Gottes vom Kobold, der in der Elektrik steckt, aufs Korn genommen worden und so hatte Keyboarderin „Katrin“ das große Los gezogen, doch Profi wie sie nun mal ist, war dies im Handumdrehen Geschichte und auch schnell vergessen.
Seit ich die Band 1995 bei der „Out Of The Dark Tour“ mit „The Gathering“, Moonspell“ und „Secret Discovery“ zum ersten Mal live erleben durfte, war ich immer wieder begeistert davon, was „Crematory“ sowohl live, als auch auf Konserve auf die Beine stellten und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht und so konnte sowohl ich mich, sowie auch das restliche Publikum über eine energiegeladene Show mit Songs wie „Shadowmaker“ und „Kommt näher“ vom schon erwähnten neuen Album „Antiserum“, als auch über nicht wegzudenkende Kracher, der Marke „Tears Of Time“, „Fly“ und „Sense Of Time“ freuen, die sie mit einer amtlichen Spielfreude darbrachten.
Zwar bleibt auch eine Band, wie „Crematory“ nicht davor verschont, sich mit leidigen Sprüchen herumzuschlagen, die auf den sich veränderten Sound in Richtung elektronischer Einflüsse beziehen, doch man kann sagen was man will, die Truppe schafft es immer wieder, geniale Songs zu veröffentlichen und auch wenn sie den Kritikern mit ihrem neuen Longplayer wieder Futter zum meckern gegeben haben sollte, so bin ich sowohl von „Antiserum“, als auch vom Live-Erlebnis absolut beeindruckt.

Deshalb kann ich abschließend auch nur sagen, dass ich mich schon jetzt auf ihren nächsten Gig freuen werde.
Bis dahin muss halt der gesamte Back-Katalog mal wieder herhalten.

Pics by Hobbit Hauser




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