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Cain's Offering - Stormcrow - Review
Sechs Jahre nach dem, für meine Begriffe sehr gelungenen Debüt „Gather The Faithful“, bringen Cain’s Offering doch tatsächlich ein neues Album auf den Markt.
Nachdem ich lange nichts mehr von der Band gehört hatte, wollte ich mir gerade eingestehen, dass jene welche wohl auch schon wieder in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist, als Ex-Sonata Arctica Klampfer Jani Liimatainen mit „Stormcrow“, so der Titel des neuen Albums wieder zurück auf der Bildfläche erschien.

Auch diesmal ist wieder Stratovarius Sänger Timo Kotipelto mit am Start.
Doch nicht nur er verließ kurzzeitig das Strato Camp, auch Keyboarder Jens Johansson ist mit von der Partie.
Herausgekommen ist dabei ein Werk, welches zwar Züge von Stratovarius , sowie auch Sonata Arctica aufweisen, doch möchte ich hier ganz klar zum Ausdruck bringen, dass man sich doch eher an älterem Material der beiden genannten Bands orientiert.
  Jedoch sind sie von einer schlichten Kopie schlicht und ergreifend meilenweit entfernt.
Das beweist schon der Opener und Titeltrack „Stormcrow“.
Brillante Gitarren – sowie Keyboardattacken pflastern den Weg dieses neuen Albums, denn dieser Song zeigt sehr gut auf, auf was sich der Hörer in der folgenden, knappen Stunde freuen darf.
Alleine der Einstig in Stormcrow lässt mich schon veranlassen zu glauben, dass „Gather The Faithful“ übertroffen wird.
Und bei den folgenden Nummern “The Best Of Times“, „A Night To Forget“ und „I Will Build You A Rome“ bekräftigt sich diese These deutlich.
Dass die Herren auch meisterliche Balladen aus dem Ärmel schütteln, beweisen sie mit „Too Tired To Run“, ein unglaublich eingängiges Stück, welches noch lange nachhallt.
Um einen Gegenpol zu der vorangegangenen Nummer zu gestalten, legt die Band mit „Constellation Of Tears“ ein Brett vor, welches vor Geschwindigkeit nur so strotzt und auch die folgenden Titel „Antemortem“ und „My Heart Beats For No One“ lassen keine Zeit für ein gepflegtes Durchatmen aufkommen, auch wenn die beiden Songs eher im Mid-Tempo Bereich angesiedelt sind, haben sie eine amtliche Power in den Hüften.
„I Am Legion“ hingegen versprüht einen leichten Soundtrack-Charakter, was nicht zuletzt daran liegen mag, dass dieses instrumentale Stück vor Chören nur so strotzt, während das folgende „Rising Sun“ wieder den mittleren Tempobereich für sich beansprucht.
Den Abschluss macht mit „On The Shore“ noch einmal ein (ja man kann schon von einer Ballade sprechen) Stück, welches das neue Werk zu einem würdigen Ende führt.

Als Fazit möchte ich hier ganz klar feststellen, dass ich mich zum einen sehr darüber freue, dass Cain’s Offering noch einmal auf der Bildfläche erschienen ist und das hoffentlich auch weiterhin tun werden, solange solch starkes Material dabei herauskommt und sie zum anderen ihr Debüt von 2009 sogar noch toppen konnten.
Das alleine spricht schon für sich!

Note: 1,5



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