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Blaze Bayley - Pratteln Z7, 16.03.2014
Lange ist es her dass „Blaze Bayley“ seine gesanglichen Qualitäten bei „Iron Maiden“ und zuvor bei „Wolfsbane“ unter Beweis stellen konnte.
Und auch wenn ihm die Zugehörigkeit bei den eisernen Jungfrauen nicht allzu lange vergönnt war, so konnte er doch für sich auch recht positive Erfahrungen mitnehmen.
Gut für uns, die wir auch heute noch von „Blaze“ begeistert sind.
Sei es wegen seiner rauen und unter tausenden hervorstechenden Stimme, oder auch seiner äußerst sympathischen Erscheinung.

So war es für mich natürlich Pflicht, eines seiner Konzerte der aktuellen Tour zu besuchen.
Dafür kam gerne wieder einmal das Z7 im schweizerischen Pratteln in meine engere Auswahl, da ich dort immer gute Gigs erleben durfte, was vorab gesagt auch auf diesen Abend zutraf.
Zwar ohne Vorband, doch dafür mit gewohnt bester Laune stiegen „Blaze“ und seine Begleitband, die man unter dem Namen „Absolva“ kennt, zum Intro „663 Squadron Theme“ auf die Bühne und legten danach mit „Speed Of Light“ los.
Zwar war die Anzahl der Menschenmenge an diesem Abend leider sehr überschaubar, was die Jungs aber zu keinem Zeitpunkt zu stören schien.
Sie zockten ein Knaller nach dem anderen runter und so konnten wir, das Publikum, uns über Bretter wie z.B. „Robot“, „Silicon Messiah“, „Ghost In The Machine“ und auch dem genialen Song „Soundtrack Of My Life“ freuen.
Welcher Titel natürlich auch nicht fehlen durfte, war „Blaze’s“ selbst ernannter Favorit „Stare At The Sun“, was ich voll und ganz nachvollziehen kann.
Dieser Song geht einfach unter die Haut und zeigt ein weiteres Mal mit welch gekonntem Feingefühl er an seine Tracks herangeht.
Auch seine Dankbarkeit den Fans gegenüber, brachte „Blaze“ immer wieder zum Ausdruck und wurde nicht müde, sich immer wieder für seine bisherige Musikkarriere bei uns, seinen Fans zu bedanken, was ihn nur noch sympathischer macht, denn im Gegensatz zu manch anderen Musikern, bei denen ich mir nie 100%ig sicher war, dass sie es auch wirklich ernst meinen, nehme ich es ihm voll und ganz ab.
Selbstredend wurde auch seine Zeit bei „Iron Maiden“ in der Setlist berücksichtigt und so wurden unter großem Beifall die Stücke „Futureal“, „The Clansman“ und „Man On The Edge“ gespielt, wobei man sich unweigerlich einmal mehr wieder die Frage stellen musste, warum zum Teufel die beiden Alben „The X-Factor“ und „Virtual Xl“ immer wieder unterzugehen scheinen.
Ich persönlich mag beide Scheiben sehr gerne und freute mich deshalb natürlich auch dementsprechend über die drei Songs, die sie live mit derart viel Biss spielten.
Und was wäre ein Gig von „Blaze Bayley“ ohne einen Song seiner ehemaligen Band „Wolfsbane“?!
Richtig, irgendwas würde fehlen.
So brachten die Jungs als Zugabe noch den von mir sehr geliebten Song „Steel“, der immer wieder klarmacht, wie eindrucksvoll „Blaze“ damals schon war.
Noch ein paar Worte zu seiner Begleitband!
Wer auf  NWOBHM steht, der sollte sich „Absolva“ unbedingt mal genauer anhören, denn genau in diese Marschrichtung kann man die Band guten Gewissens einordnen.
Hierfür kann der Hörer das Album „Flames Of Justice“ gerne einer genaueren Sichtung unterziehen und er wird sehr schnell merken wie talentiert die Band ist.
Ferner möchte ich auch auf ihr neues, im Mai diesen Jahres erscheinendes Album „Anthems To The Dead“ verweisen.
Einfach mal ihre Homepage: www.mwaweb.com/absolva_news.htm
anchecken und sich ein Bild davon machen.
Wer nun Lust bekommen hat, sich „Blaze Bayley“ auch mal live zu geben, falls noch nicht getan (was meiner Meinung nach schon fast einer Tragödie gleichkommt), hat dieses Jahr noch ein paar Termine, die er hierfür nutzen kann.
U.a. beim „Music From The Beast Festival“, welches am 27.09.2014 in Ober-Ursel vonstattengehen wird.
Bei diesem Event teilt sich „Blaze“ die Bühne mit „Paul Dianno“, der ja ebenfalls vor langer Zeit seine Brötchen bei den eisernen Jungfrauen verdiente, sowie den gigantischen „Maiden United“ und „Thomas Zwijsen“.
Sollte man sich nicht entgehen lassen.

Ich persönlich freue mich sehr, dass die Veranstalter  vom Z7 „Blaze“ erneut in ihrer ehrwürdigen Halle auftreten ließen, auch wenn die Anzahl des Publikums wie schon erwähnt, eher überschaubar war.
Dieser Mensch weiß auch mit der kleinsten Meute etwas anzufangen und machte mächtig Alarm und dies muss auch dementsprechend mit meinem größten Respekt und noch mehr Lob gewürdigt werden.
„Blaze Bayley“ live deshalb von meiner Seite aus immer wieder gerne!

Pics by Hobbit Hauser




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