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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem
... it's time to say goodbye...
Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...
nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.
Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.
Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.
Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.
Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.
… now it's time to say goodbye...
Euer HMH-Team
Holger + Stefan
04.03.2026
| BLAZE BAYLEY + IRON HORSES Flensburg Roxy 15.05.2016 |
Blaze Bayley teilt sich ein Schicksal mit Paul Di Anno. Beide sangen mal bei IRON MAIDEN und werden wohl immer im Schatten des allmächtigen Bruce Dickinson stehen. Während Paul die ersten beiden Scheiben einsang, die stilistisch noch anders waren, hatte Blaze Bayley das Glück oder Pech, nach Dickinsons Überflieger "Fear Of The Dark" in die Band einzusteigen. Mit "The X Factor" und "Virtual XI" gelangen IRON MAIDEN zwar zwei starke Alben, diese konnten jedoch nicht alle Fans überzeugen. Seit Bruce Rückkehr ist Blaze Bayley auf Solopfaden unterwegs und lieferte über die Jahre wirklich gute musikalische Werke ab. Den Stempel der Eisernen Jungfrauen wird er aber wohl nie loswerden.
Dennoch fanden sich im Roxy Flensburg genug Interessierte für eine geile Party ein. Blaze hatte dafür die passenden Worte und meinte, er hätte dem Promoter gesagt, dass er nur die härtesten und treuesten Fans einladen solle. Deshalb wäre nur die "Elite" hier. Das stieß beim Publikum auf offene Ohren und wurde dankend angenommen, indem die Leute vor der Bühne fast ausrasteten und richtig mitmachten. Blaze und seine Mannen belohnten dies mit einer coolen Setlist und legten einen Wahnsinnsauftritt hin.
Zuvor traten IRON HORSES aus Rostock auf. Relativ unangekündigt und relativ unbekannt legten die Vier mit einer Show los, als wäre der Laden proppenvoll. Rotzrock der Marken MOTÖRHEAD, ROSE TATTOO gepaart mit etwas Metal á la GRAVE DIGGER war die Devise. Musikalisch sicherlich kein DREAM THEATER oder ähnliches, aber mit vollem Herzblut, Überzeugung und energiegeladen dabei. Nicht ganz meine Baustelle, aber mit hohem Unterhaltungswert. Sänger Sebastian "Babschke" Wegner zeigte Frontmannqualitäten, die schon fast an Michael Starr von STEEL PANTHER heranreichten. Gitarrist Manuel "Manu" Artl hingegen tobte auf der Bühne herum wie ein junger Markus Großkopf von der Kürbisfraktion HELLOWEEN zu seinen besten Zeiten.
Nicht weniger legten sich Drummer Gino Röpke und Neuzugang "Lou" am Bass (vielleicht sollten die Rostocker Pferdchen bei Gelegenheit mal ihre Homepage aktualisieren) ins Zeug. Eröffnet wurde das Set mit "Bad Boy", dem Motto der letztjährigen IRON HORSES-Tour. Nach drei Songs vom "Black Leather"-Album und "The Boneshaker" vom 2007er Output "Titan 'n' Bones" war mit "Stage On Fire" auch schon Schluss. Schade, dass zu früher Stunde so wenig Leute da waren und dass die IRON HORSES schon bald wieder Richtung Heimat galoppierten. Blaze Bayley bedankte sich später bei der Vorband, von der er angeblich nichts wusste, und ließ seine Fans für die Rostocker applaudieren.
1. Infinite Entanglement
Ein Hammerauftritt! Eines der absoluten Highlights war "Fear Of The Dark" mit nur einer Gitarre. Keine Ahnung, wie Chris Appleton das hinkriegt, aber es fehlte nichts Merkliches. Smith/Murray in einer Person? Egal, nicht nur ich war beeindruckt. Erstaunlich die Fanbase im Roxy, absolut textsicher und voller Action. Spätestens bei "Man Hunt" aus dem WOLFSBANE-Fundus ging es voll ab. Mit seinem aktuellen Longplayer "Infinite Entanglement" hat Blaze ein klasse Album im Kasten, das traditionellen Metal mit einem Hauch Moderne würzt. Laut dem Sänger ist es das erste von drei Konzeptalben, die zusammen eine Trilogie bilden sollen.
Bericht von DANU (dem Schattenmann) |
| 18.05.2016, 01:07 by Danu |
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