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Blackwelder - Survival Of The Fittest - Review
Zwar entzieht es sich meiner Kenntnis, ob Ralf Scheepers und sein Bandkollege Aquiles Priester, der seit einiger Zeit die Drums bei Primal Fear malträtiert, zu viel Freizeit haben, oder ob ihnen eine Band wie die im melodischen Heavy/Power Metal angesiedelten Blackwelder schon lange am Herzen lagen.
Fest steht jedoch, dass das Debüt dieser Truppe mal richtig ordentlich nach vorne geht.

Die Band wird komplettiert von Gitarrist Andrew Szucs (Seven Seraphim), sowie dem von Bands wie Yngwie Malmsteen und Dio Disciples her bekannten Bassisten Bjorn Englen.
Eine in der Tat mehr als ansprechende Zusammenstellung, aus der ein Album hervorging, welches wohl so einige Musikfreunde (nicht nur Primal Fear Fans) die Freudentränen in die Augen treiben dürfte.
Die Ansammlung der Songs ist mehr als ausgewogen und bewegt sich in einem so dermaßen melodischen Bereich, dass so ziemlich jedes Stück alsbald im Ohr haften bleibt.
Beweise für meine These gibt es mit Knallern wie dem Opener „The Night Of The New Moon“, „Freeway Of life“, oder „Judgement Day“ wahrlich genügend auf „Survival Of The Fittest“, so der Titel des Werks.
Für den Mix zeichnete sich Matt Smith, seines Zeichens Sänger von Theocracy verantwortlich, während das Mastering von Anfinn Skulevold (Abhoth, Access Hollywood) übernahm.
Solchermaßen haut auch die Produktion ordentlich rein und verschärft so das eh schon sehr gute Material noch einmal deutlich.
Was mir persönlich besonders gut gefällt ist, dass Ralf hier mal einen etwas anderen Weg geht.
Natürlich sucht man immer wieder Querverweise zu Primal Fear, an die man nun mal unweigerlich denken muss, wenn man die Vocals hört.
Doch stehen die Songs meist in einem anderen Kontext, als die der Schwabenschmiede, was meiner Meinung nach doch sehr für Blackwelder spricht.

Also bitte nicht falsch verstehen, Primal Fear sind nach wie vor eine Macht und das nicht nur in der deutschen Szene, aber wenn sich das Material wie hier doch recht passabel von dem ihrer Stammband abhebt, sehe ich das als ein richtiges Zeichen, eine eigene Band dafür an den Start zu lassen.
„Survival Of The Fittest“ ist wie ich meine, ein sehr gelungener Ausflug in ein anderes Genre, welches die Jungs ebenfalls bestens im Griff haben..

Note: 2



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