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Blackmore's Night - Dancer And The Moon - Review
Es gibt auch in heutiger Zeit noch Menschen, die nicht akzeptieren können, oder wollen, dass der einstige “Deep Purple” und “Rainbow” Gitarrist und Songwriter “Ritchie Blackmore” seine Erfüllung in mittelalterlichen Klängen gefunden hat.
Zu denen zähle ich mich nun überhaupt nicht und freue mich persönlich immer wieder auf einen neuen Rundling des Meisters der Gitarre.
Und so konnte ich es auch kaum erwarten, das neue Album „Dancer And The Moon“ zu hören.

Was mir persönlich jedoch ein wenig negativ auffällt ist, dass wie schon beim letzten Output „Autumn Sky“ der rote Faden fehlt.
Vielmehr bekommt man ein bunt zusammen gewürfeltes Sammelsurium an Liedgut, die aber jedoch immer noch genug Potential besitzen, um meinen zugegeben recht hohen Ansprüchen, der Band gegenüber zu genügen.
Den Auftakt macht eine Coverversion von „Randy Newman’s“ „I Think It’s Going To Rain Today“, welches als Opener meiner Meinung nach etwas deplatziert wirkt.
Das folgende „Troika“ jedoch besticht im Stile russischer Folklore und macht den ersten Song des Albums wieder wett.
Auch das folgende „The Last Leaf“, dass sehr langsam und gefühlvoll dargebracht wird, überzeugt mich vom Fleck weg.
Ob es nun das Steckenpferd eines „Ritchie Blackmore“ ist, bekannten Songs seinen eigenen Stempel aufzudrücken, oder nicht kann ich nicht beantworten.
Fest steht jedoch, dass er es sehr gerne vollführt, denn mit dem „Uriah Heep“ Klassiker „Lady In Black“ schickt sich auch schon die nächste Coverversion an.
Jedoch wie ich finde, sehr elegant dargebracht und verdient deshalb auch Applaus.
Natürlich finden sich auch instrumentale Ergüsse auf „Dancer And The Moon“.
So z.B. das im Anschluss folgende „Minstrels In The Hall“, bevor sich eine Neuinterpretation des „Rainbow“ Klassikers „Temple Of The King“ anschickt, das Ohr des Lauschenden zu verwöhnen.
Sehr schön gemachtes Zeugnis der Vergangenheit!
Mit dem Titelstück geht es weiter und lässt die müden Knochen wach werden, da „Dancer And The Moon“ kraftvoll und tanzbar wirkt und somit einen weiteren Höhepunkt des Albums in sich bürgt.
Mit „Galliard“ schickt sich ein weiteres Instrumental an, ehe „The Ashgrove“ wieder langsam verträumtes Liedgut offenbart.
Das Doppel „Somewhere Over The Sea (The Moon Is Shining)“ und „The Moon Is Shining (Somewhere Over The Sea)“ bringt indes jedoch epische Strukturen zum Vorschein, wie man sie von Veröffentlichungen wie z.B. “Shadow Of The Moon” kennt.
Wahrlich faszinierend, diesen beiden Stücken zu lauschen.
„The Spinner’s Tale“ bringt noch einmal die verträumte Ader der band auf den Punkt, bevor das abschließende Instrumental „Carry On…Jon“, welches wohl unschwer zu erraten, dem leider verstorbenen „Jon Lord“ gewidmet ist, das Album zu einem fulminanten Ende führt.

Wie Eingangs schon erwähnt, fehlt mir persönlich zwar ein klares Konzept hinter „Dancer And The Moon“, jedoch kann ich Angesichts dieser tollen Stücke auf diesem Longplayer ganz gut damit leben, denn sicher ist, dass es „Ritchie Blackmore“ auch diesmal wieder geschafft hat, mich zu überraschen.
Ich bin begeistert!

Note: 1,5





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