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Black Label Society + The New Black - Stuttgart LKA Longhorn, 11.07.2015
Zakk Wylde war für mich immer eine ganze eigene Nummer.
Schon als er noch bei OZZY OSBOURNE seine Riffs bretterte und so Stücke wie „No More Tears“ und zahlreiche mehr zu echten Perlen werden ließ, war ich begeistert von seiner Gitarrenarbeit.
Nun, Jahre später mit seiner eigenen Band BLACK LABEL SOCIETY kann er diese Tradition weiter ausleben und führt seine Coolness quasi auf die Spitze, ohne dabei seine Fans aus den Augen zu verlieren.
Nachdem er Anfang dieses Jahres schon einmal Deutschland für ein paar Gigs besuchte, kam er nun zurück, um seiner treuen Gefolgschaft noch einmal die volle Kelle zu bieten.

Dies konnte man sich natürlich nicht entgehen und so führte mich der Weg dann auch nach Stuttgart, wo BLS im LKA Longhorn gastierten.
Zuvor legten aber erst mal THE NEW BLACK aus Würzburg eine amtliche Darbietung hin.
Wer die Band kennt, weiß dass man sich auf geile Gitarrenriffs der beiden TNB Gründer Christof Leim und Fabian Schwarz freuen kann, die als Support für einen Zakk Wylde gar nicht besser passen könnte.
Ihre Alben sind immer wieder vollgepackt mit Krachern, allererster Güte und so war es auch an diesem Abend kein Problem, die passende Setlist zusammenzustellen.
Trotz einer unglaublichen Hitze im LKA hatten die Jungs sehr schnell das Publikum auf ihrer Seite und es sollte mich nicht wundern wenn auch einige Die Hard BLS Fans, die eigentlich nur wegen ihrer Helden nach Stuttgart kamen, sich mit ihren Songs anfreunden, oder sich gar dafür begeistern konnten.
Ich hoffe dass die Jungs bald mal wieder mit einer Headliner Tour ums Eck kommen, denn da wäre ich auf alle Fälle am Start, denn wer auf richtig coole Mucke steht, sollte THE NEW BLACK immer auf seinem Zettel stehen haben.

Nach dieser heißen (und das in jeder Hinsicht) Einführung in den Abend, hieß es danach Vorhang auf für BLACK LABEL SOCIETY.
Die eröffneten ihren Gig mit einem Intro, welches sich aus Whole Lotta Rosie und Black Sabbath zusammenstellte, bevor die Jungs die Bühne stürmten, um mit „The Beginning…At Last“ und „Funeral Bell“ das Publikum auf Betriebstemperatur zu bringen.
Was im Übrigen alles andere als schwer war, denn von Beginn an zeigten sie wieder, wofür BLS schon seit geraumer Zeit steht.
Zwar muss ich zugeben, dass ich Zakk Wylde nicht für den besten Sänger aller Zeiten halte, aber man kann sagen was man will, zu solch derbem Sound passt solch eine Stimme einfach wie die Faust aufs Auge.
Deshalb verwunderte es auch nicht wirklich, dass auch die darauffolgenden Stücke „Bleed For Me“, „Heart Of Darkness“, „Suicide Messiah“, „My Dying Time“ und „Damn The Flood“ wie Öl runtergingen.
Nach einem kurzen Ausflug in die Welt der Gitarrensolis gaben sie erneut Gas und zogen mit „Godspeed Hell Bound“, „Angel Of Mercy“ und „In This River“ nochmal alle Register, bevor man mit „The Blessed Hellride“, „Concrete Jungle“ und „Stillborn“ leider schon dem Ende des Gigs entgegen sehen musste.
Wenn man mal von den unmenschlichen Temperaturen in der Halle absieht, würde ich sagen, dass BLACK LABEL SOCIETY auch diesmal wieder einen kleinen Triumphzug hinlegten und so ihre Fans und Freunde dieser Musik mehr als zufrieden aus dieser Sauna entlassen konnten.

Das Gespann in Form von THE NEW BLACK und BLACK LABEL SOCIETY funktioniert nach meiner bescheidenen Meinung wirklich bestens und wer bisher noch nicht in den Genuss kam, sollte sich für das letzte verbleibende Konzert am 04.08. in der Kölner Music Hall einfach mal die Zeit nehmen, denn was diese Bands auf der Bühne abziehen ist schon erste Sahne.
So watch out!

Pics by Heiko Bendigkeit
www.heiko-bendigkeit.de/




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