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Black Abyss Release Show - Pfahlbronn Gemeindehalle, 10.11.2012
Was wäre eine CD Veröffentlichung ohne eine amtliche Release Show?!
Genau das dachte sich die schwäbische Truppe „Black Abyss“ auch und deshalb luden sie am 10.11.2012 in die Gemeindehalle Pfahlbronn, um ihr druckfrisches Werk „Possessed“ denn auch würdig zu feiern.
Mit der Info, dass die Jungs das komplette Album live zocken würden, war es natürlich klar, wo die Reise an diesem Abend hinführen würde.
Ab nach Pfahlbronn!


Dort angekommen mussten wir erfahren, dass Sänger „Olli Hornung“ leider von einer Stalkerin Namens „Angie“ heimgesucht wurde.
Quatsch beiseite, eine derart ungünstige Angina bzw. Erkältung machte ihm einen satten Strich durch die Rechnung, doch wir Schwaben geben ja bekanntermaßen nie auf und so gab er sein Letztes und zog den Gig trotzdem mit leichten Defiziten und einer ganz leicht verkürzten Setlist durch, wofür er gleich mal einen riesigen Respekt verdient.
Wie versprochen kamen (bis auf den Song „Bloodforce“) denn auch alle Stücke von „Possessed“  und das Publikum konnte sich über Kracher der Marke „As Long As I’m Bleeding“; „The Final Call“, „Ripper’s Punch“, „Streams Of Sorrow“, oder „The Aim“ freuen, die sie geschickt in älteres Material der Gattung „Eye Of The Storm“, „Time“, „Damnation“ und „Burning Bridges“ einflochten und so für beste Laune im Auditorium sorgte.
Sänger „Olli“ ließ währenddessen nichts unversucht, seine Stimme auf einem für ihn und uns erträglichen Level zu halten.
Zwar war mir bis dato noch nicht bekannt, dass „Jack Daniels“ wirklich gegen eine fiese Erkältung helfen soll, doch versuchte er es nach besten Wissen und Gewissen.
Natürlich nicht zum eigenen Vergnügen, sondern nur um uns Fans eine gute Show abzuliefern, um das mal klarzustellen…grins
Wie dem auch sei, eine Release Show ist ja auch ein Grund zum Feiern und das tat die Band und sein Publikum in reichlichem Maße.
Zwar war der Sound in der Halle nicht von höchstem Standard, doch dies machte die Band mit ihrem agilen Stage Acting vor einem wahrlich beeindruckenden Backdrop, auf dem das Cover Artwork des neuen Rundlings in seiner ganzen Pracht zu sehen war voll wett.
Vor allem Bassist „Felix Schnurr“, der an diesem Abend wahrscheinlich gegen eine Grippe vorsorgen wollte und sich wohl an „Olli’s“ braunem Erkältungsgetränk aus der eckigen Flasche bediente, was man ihm später auch etwas ansah, gab alles auf der Bühne.
Insgesamt also eine sehr lustige und vor allem sehr ansprechende Veranstaltung, die „Black Abyss“ boten.

Den Abend ausklingen und eine anständige Aftershow, boten danach noch die „Hardrockin’ Pornstars“, die mit ihrem Mix aus verschiedenen Coverversion bekannter Bands noch weiterhin für gute Laune sorgten.
Zu den einzelnen Songs kann ich leider nicht so sehr viel sagen, da wir uns währenddessen schon auf den Heimweg machten.

So kann man zum Schluss denn auch von einer klasse Release Show sprechen, die das neue Album „Possessed“ perfekt in Szene setzte und das trotz des zunehmendes Verlustes der Stimme von „Olli“.
Wie sagte Sammy Curr in dem Film „Trick Or Treat“ damals so schön:
Kein Rückzug, kein falsches Metall!
In diesem Sinne!
Nachfolgend noch die erlesene „Black Abyss“ Setlist von diesem Abend:


As long as I’m bleeding
Conquering of fate
Damnation
Burning Bridges
Black Mirror
The Grail
Possessed by hate
Chainbreaker
Shadows of the Past
Human Machine
Streams of Sorrow
Rippers Punch
The Aim
Eye of the Storm
Missing Link

Sleep
Rebellion
The Final Call
Time














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