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Basilisk - Rote Tränen

Seit ihrem letzten Langeisen "Dark Seasons" und der darauffolgenden EP "Empor" gingen 4 Jahre ins Land, indem sich u.a. der Posten des Sängers veränderte.
Den Part am Mikro übernehmen mittlerweile gleich 3 der Mitglieder von "Basilisk", genauer gesagt, Bassist Frank, Gitarrist Rudi und Keyboarder Tommy, was die Scheibe noch interessanter macht.
Nach dem (für mich auf jeden Fall) überalbum "Dark Seasons" war die Neugierde mehr als gewaltig, wie sich "Rote Tränen" behaupten würde und wurde absolut nicht enttäuscht.
Man kann guten Gewissens sagen, daß dieser Output sogar noch einen drauflegt.
Im Vorfeld konnte man sich ja schon mittels des kostenlosen Downloads des Titelsongs auf ihrer Homepage ein Bild vom zu erwartenden Gewitter machen, auf das sich der Hörer nun freuen darf.
Den Anfang macht "Fire Of Nations", das schleppend und schwerfällig, aber keinesfalls langweilig aus den Lautsprechern schwappt.
Welch ein Einstieg!

Growls und cleaner Gesang gehen Hand in Hand und lassen einen eintauchen in die Düsternis dieses Werks, was sich mit dem gigantischen "Schicksal", welches mich persönlich etwas an die deutschen Veröffentlichungen von den Düsterheimern von "Crematory" erinnert fortsetzt.
Der Titelsong "Rote Tränen" stellt den nächsten Höhepunkt des Rundlings dar. Unheilvoll und schwer legt sich der Keyboardsound über den Song und führt einen in eine andere Welt, aus der man gar nicht mehr zurückkommen möchte, so eindringlich kommt er einem vor.
Auch die folgenden Knaller "Night Of Souls" und "Despair" reißen den Hörer mit und bestätigen immer mehr, daß man hier ein absolut zeitloses Machtwerk vor sich hat, bzw. zu hören bekommt.
Nächster Song in diesem schönen Reigen ist mit "Kalter Atem" ein Stück, daß geradlinig und hart seinen Weg bahnt, bevor einen der "Herrscher Der Nacht" wieder auf eine Reise in die von mir schon zitierte andere Welt begleitet um mit ihm dem "Hexentanz" beizuwohnen.
Auch dieser Track läßt einen nicht kalt, sondern geht einem durch und durch und hinterläßt einen dermaßen positiven Eindruck, daß man sich fragt, wie viele solcher Perlen denn noch auf den Hörer warten.
Diese Frage wird mit "Don't Pray", "Psycho" und "Spiele Der Macht" sofort mehr als beantwortet (im positiven Sinne), bevor sich ein weiteres Highlight in Form des Songs "Freitod" anschickt, hier einen weiteren Pluspunkt zu setzen.
Mit "Angel Eyes" wird dann leider schon das Ende dieses Erlebnisses eingeläutet und wie auch schon zu "Dark Seasons" Zeiten ist nach dem ersten Durchhören dieses Eisens klar, daß mit "Basilisk" einfach immer zu rechnen ist.
Für mich ist hier nur eine Note angemessen...!

Note: 1


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