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Festival-Berichte

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Bang Your Head Festival 2014 - Balingen Messegelände, 11.07.+12.07.2014
Es ist Mitte Juli und was heißt das für den Fan des Heavy Metal, der seine Zeit gerne mal auf einem Festival verbringt?!
Genau, Bang Your Head in Balingen ist angesagt!
Nicht nur für mich das alljährliche „Muss“, denn abgesehen davon, dass es zusammen mit dem Rock Of Ages Festival wohl eines der familiärsten Events in Deutschland ist, kann es immer wieder mit sehr großen Namen aus der Welt der härteren Klänge aufwarten.
So auch wie in diesem Jahr wieder.

Doch zu Beginn des Festivals am Freitagmorgen gab es noch eine kleine, aber nicht unwichtige Änderung bei den auftretenden Bands.
Normalerweise hätten die deutschen Urgesteine „Warrant“ das BYH eröffnet, konnten dies jedoch krankheitsbedingt doch nicht in die Tat umsetzen, sodass kurzerhand die einheimischen „Traitor“ für sie einsprangen und den schon Anwesenden auf dem Gelände, gleich mal eine volle Kelle in Sachen Thrash Metal servierte.
Auch die im Anschluss die Bühne stürmenden „Accuser“ zeigten eindrucksvoll, dass Thrash Metal immer wieder für eine Überraschung gut ist.
Nach diesen beiden Abrissbirnen wurde es jedoch Zeit, auch mal denjenigen Futter zu bieten, die den derben Klängen nicht ganz so viel abgewinnen können.
Hierfür boten sich die Legende „Warlord“ geradezu an.
Mit alten Klassikern, wie „Child Of The Damned“ und „Deliver Us From Evil“, konnten sie ebenso überzeugen, wie auch mit Songs neueren Datums.
Für mich somit einer der Highlights des diesjährigen BYH.
Und ein nächster sollte mit „Vain“ danach folgen.
Hatte ich in den goldenen 80ern zwar schon Notiz von dieser genommen, beschränkte sich dies jedoch komischerweise immer nur auf einen ihrer größten Hits „Beat The Bullet“, den sie glücklicherweise auch live in Balingen zum Besten gaben.
So sind es immer wieder solche Überraschungen, die dieses Festival ausmachen.
Immer wenn man denkt, man hat schon alles Wichtige gesehen, kommt der Veranstalter mit einem Brett, wie „Vain“ um die Ecke.
Großes Kino und wie gesagt, ein weiteres Highlight dieses Festivals.
„Vain“ läuteten mit ihrem Auftritt ja quasi eine, sagen wir mal „sleazige“ Runde ein, die „Kissin Dynamite“ im Anschluss gleich fortsetzten und wie immer ihre Fans auf ihrer Seite hatten, die zu Songs, wie „Sleaze Deluxe“, „Sex Is War“, „Welcome To The Jungle“, oder auch „Money, Sex And Power“ ihr Haupthaar schüttelten.
Nach den „Jungen Wilden“ wurde es für mich wieder Zeit, einen der Ränge, ganz vorne zu entern, denn „Riot V“ gaben sich die Ehre.
Hatten sie mich beim diesjährigen „Metal Assault“ in Würzburg schon derart fasziniert, konnte ich mich bei Songs, wie „Narita“, „Wings Are For Angels“, „Angel Eyes“, „Flight Of The Warrior“, „Swords And Tequila“ und natürlich dem unsterblichen Hit „Thundersteel“ davon überzeugen, dass die Fortsetzung von „Riot“ absolut nichts von ihrer Magie verloren hat.
Ich wage zu behaupten, in „Riot V“ meinen absoluten Favoriten des diesjährigen BYH gefunden zu haben.
Für all diejenigen, die es genießen, musikalisch so richtig einen auf die Glocke zu bekommen, denen war wohl die nächste Band sicher alles andere als unbekannt.
„Exodus“ enterten die Stage.
Waren sie ja schon mal Gäste auf dem Festival, hatten sie nun aber ihren alten und nun wieder ins Boot gezogenen Sänger „Steve Souza“ mit dabei.
Jedoch wollten sie mich an diesem Tag einfach nicht so recht begeistern.
Anyway!
Es gab genug, die das anders sahen und so regten sie mit ihrem Material nicht wenige dazu an, sich völlig zu verausgaben.
Dafür überraschte mich die nächste Band auf der Bühne umso mehr, denn „Michael Schenker“ fehlte mir in meiner Sammlung von bisher gesehenen Bands gänzlich.
Zeit wurde also und wie ich mir immer erhofft habe, für mich der absolute Volltreffer.
Ein sehr ausgewogenes Programm aus Songs von „Ufo“, „Scorpions“ und „Schenker“  sorgten dafür, dass ich diesen Gig in sehr guter Erinnerung behalten werde.
Von „Doctor Doctor“ über „Rock Bottom“, hin zu „Lovedrive“ und „Rock You Like A Hurricane“, die angereichert wurden mit Stücken, wie „Armed And Ready“ und „Lost Horizons“, konnte sich das Publikum sowohl an alte Zeiten erinnern, als auch die Neuzeit eines „Michael Schenker“ durchleuchten, da die Truppe mit „Where The Wild Wind Blows“ und „Before The Devil Knows You’re Dead“ auch 2 Songs neueren Datums im Gepäck hatte.
Für mich definitiv nicht das letzte Mal, dass ich die Band live gesehen habe.
Im Anschluss daran, kam der Mann auf die Bühne, von dem es erst hieß, er komme nicht, dann stand er plötzlich doch wieder auf der Liste und nun stand er live-haftig auf der Stage.
„Sebastian Bach“!
Leider überzeugte er mich nicht wirklich.
Ich erinnerte mich permanent an vergangene Gigs, bei denen er immer sehr gut abschnitt, doch diesmal wollte das irgendwie nicht hinhauen.
Sicherlich war die Setlist aus „Skid Row“ Songs, der Marke „Slave To The Grind“, „I Remember You“ und „Youth Gone Wild“, sowie seinen Sologeschichten, ala „Temptation“ und „Tunnelvision“ nicht von schlechten Eltern, aber das reichte irgendwie nicht aus, mich zu überzeugen.
Aber ist ja auch egal, solange es den vielen Fans vor der Bühne in den Kram passte, ist die Welt ja in Ordnung.
Nach einem recht langen und ereignisreichen Tag war es nun an der Zeit den Headliner des Tages auf die Bühne zu bitten und hierfür hatten sich die Veranstalter bekanntlich etwas Besonderes einfallen lassen, denn Mister „Axel Rudi Pell“ war angesagt.
Doch es war kein „normaler“ Gig, den wir erwarten durften, denn bei einer Spielzeit von über 3 Stunden kann man davon auch nicht ernsthaft reden.
Unter dem Motto „Axel Rudi Pell and Friends“, konnten sich die Anwesenden über ein gewaltiges Paket erfreuen.
Den Anfang machte der gute „Axel“ mit seinen ehemaligen Bandkollegen von „Steeler“, die zwar leider nur 4 Songs zum Besten gaben, diese jedoch sehr gut zum Gesamtpaket passten.
In den folgenden Stunden folgten solch klangvolle Vertreter der musikalischen Kunst, wie z.B. „Jeff Scott Soto“, der einige Stücke aus dessen Ära, als er noch Sänger von „Axel Rudi Pell“ war vortrug, als auch „Ronnie Atkins“ von „Pretty Maids“, der „Black Night“ von „Deep Purple“ ins Mikro schmetterte.
Es ist ja bekannt, dass „Axel Rudi Pell“ ein großer Verehrer von „Rainbow“ ist und was bot sich da an, auch gleich einige Personen aus dem Dunstkreis dieser Band zu fragen, ob sie nicht auch einen Beitrag zu diesem Ereignis leisten mögen, worauf „Doogie White“ und „Graham Bonnet“ (beide waren bekanntlich Sänger dieser gigantischen Band um „Ritchie Blackmore“) sich nicht lumpen ließen und die Setlist mit „Mistreated“ (gesungen von „Doogi White“) und „Since You’ve Been Gone“ (natürlich vom einzigartigen „Graham Bonnet“, dem Gentleman Rocker, wie immer im Anzug) anreicherten.
Auch „John Lawton“ den Musikliebhaber, der älteren Generation sicherlich noch von Bands, wie „Uriah Heep“, Lucifer’s Friend“, oder den „Les Humphries Singers“ her kennen werden und just an diesem 11.07. seinen Geburtstag feierte, durfte einen Beitrag in Form von „Long Live Rock’n‘ Roll“ beitragen.
Während dieser Armada von bekannten Größen der Rock und Metalszene wurde auch ein nahezu kompletter Gig der Band um „Axel Rudi Pell“, wie man sie seit einiger Zeit auf Tour begutachten darf gespielt, der mit Stücken, wie „Mystica“ und „The Masquerade Ball“ aufwarten konnte.
Es wurde also reichlich was für Augen und Ohren geboten.
So endete der erste Tag des diesjährigen BYH.
Lediglich für diejenigen unter den Festivalgängern, die auch nach 23:00 Uhr noch nicht ans Aufgeben dachten, wurde in der angrenzenden Volksbankmesse, wo Tags zuvor auch schon die Warm Up Show mit „Dynamite“, „Bullet“, „Stormwarrior“, „Victory“ und „Grave Digger“ stattfand, noch ein weiteres Programm geboten
Dort gaben sich „The Exalted Piledriver“ und „Schirenic Plays Pungent Stench“ die Ehre.

Der zweite Tag begann mit einer Legende des NWOBHM.
„More“ eröffneten die große Sause und machten klar, warum sie einst zu dieser Ende der 70er bzw. Anfang der 80er dazu gezählt werden mussten.
Auch die im Anschluss auf die Bühne gestürmten „Hirax“, die nicht zum ersten Mal in Balingen waren, wurden unter Beifall empfangen, sodass ihnen ihr Set merklich einfach von Händen glitt.
Wer auf „Sepultura“ und ähnliche Bands steht, der kam an der nächsten Band wohl kaum vorbei.
Nach dieser Keule wurde es fast schon beschaulich, doch wer denkt, „Mad Max“ würden nur lapidaren Melodic Rock spielen, der irrt gewaltig.
Gut ok, sie gehören eigentlich zur Gattung der melodischen Rockmusik, doch was die Jungs um „Michael Voss“ zu bieten hatten und haben, ist für mich nicht einfach nur melodisches Gespiele, denn bei ihren Songs geht einfach ne ganze Ecke mehr ab.
So war ihr Auftritt auf jeden Fall ein ganz wichtiger Faktor für das Gelingen, der diesjährigen Ausgabe dieses Events.
„Ektomorf“ rockten das BYH und nicht wenige ließen sich diesen Gig entgehen.
Nicht so ganz meine Kragenweite, doch Alarm machten sie allemal, wie am anwesenden Publikum deutlich sehen konnte.
Von daher wieder mal alles im Lot!
Nachdem „Ektomorf“ unter Applaus von der Bühne gingen, änderte sich die Musikrichtung wieder merklich.
„Rob Rock“, der Ausnahmesänger – und Musiker gab sich die Ehre.
Gerne hätte ich seinen Gig verfolgt, doch leider kamen mir andere Dinge dazwischen, was mich im Nachhinein doch sehr ärgert.
Doch auf diverse Anfrage, wie sich die Band im Allgemeinen auf der Bühne geschlagen, bekam ich nur Lob zu hören.
Von daher durfte ich mich noch mehr ärgern, während das Publikum einen weiteren Volltreffer verzeichnen konnte.
Dafür durfte ich die nun auftretende Band um nichts in der Welt verpassen.
Ich sage nur: „The Yellow And The Black Attack“
Richtig, “Stryper” kamen, ashen und siegten.
Und das nicht nur in meinen Augen.
Ich kenne die Band seit 1987, als sie ihr Meisterwerk „To Hell With The Devil“ veröffentlichten.
Doch leider hatte ich es nie geschafft, sie live zu erleben.
Dies änderte sich nun endlich und wie ich es erhoffte, hatten mich „Michael Sweet“ und seine Mannschaft absolut umgehauen.
Absolut routiniert und mit einer Coolness rissen sie ein (Gott) Song nach dem anderen runter.
Dabei fehlten weder „Marching Into Battle“ vom aktuellen Album „No More Hell To Pay“, noch Granaten wie „Reach Out“ und „Soldiers Under Command“ (beide Stücke sind vom gleichnamigen Album „Soldiers Under Command“).
Zu meiner großen Freude und weil es einfach die richtige Entscheidung war, kamen von „To Hell With The Devil“ gleich 4 Songs zum Zug.
So konnten wir, das Publikum uns über „Sing-Along Song (mit dem sie übrigens ihren gigantischen Gig eröffneten), „Calling On You“, Free“ und „To Hell With The Devil“, die wohl bekanntesten Songs von diesem großartigen Longplayer freuen.
Vom Eingangs eingeworfenen „The Yellow And The Black Attack“ was natürlich auch für ihr Debütalbum gleichen Titels aus dem Jahr 1984gilt, kam zwar mit „Loud And Clear“ nur ein Songauf die Setlist, doch wie heißt es immer so schon: „man kann nicht alles haben!“
Von daher genoss ich den Gig der Christenrocker in vollen Zügen und auch ein dazwischen gemogeltes Cover des „Kiss“ Klassiker „Shout It Out Loud“ wusste durchaus zu überzeugen.
Für mich persönlich sind „Stryper“ seit jeher eine der wichtigsten Bands meiner Vergangenheit und dass sie auch mit Leichtigkeit in der Gegenwart bestehen können, hatten sie mit diesem Gig ganz klar bewiesen.
Danach wurde es für mich Zeit, den Platz vor der Bühne zu räumen und ihn für jemand zur Verfügung zu stellen, der sich „Obituary“ unbedingt anschauen wollte.
Die Band war noch nie mein Streifen und wird es auch nie werden.
Aber das ist wie immer nur eine einzelne Meinung, denn dass die Jungs diejenigen, die auf die Band stehen begeistern können, zeigten sie zweifelsohne und das ist ja das wichtigste.
Nach dieser Auszeit für mich ging es jedoch Schlag auf Schlag weiter.
Zuerst enterten „Unisonic“, die Band um die ehemaligen „Helloween“ Mitstreiter „Michael Kiske“ und „Kai Hansen“ die Bühne und konnten mich von Beginn an überzeugen.
Mit ihrem, dem Bandnamen nachempfundenen Song „Unisonic“ (gleicher Name prangt übrigens auch auf ihrem Debütalbum) starten sie fulminant in ihren Gig.
Im weiteren Verlauf folgten von eben diesem Debüt mit „Never Too Late“, „Star Rider“, „My Sanctuary“, „King For A Day“ und „We Rise“ noch mehr Perlen, die sie perfekt mit „For The Kingdom“ von der gleichnamigen, aktuellen Mini-LP, als auch einem Schmankerl auf das kommende Album in Form des jetzt schon überragenden Songs „Exceptional“ zu vermischen wussten.
Selbstverständlich durfte auch die Vergangenheit der beiden oben erwähnten Musiker nicht unerwähnt bleiben und so schlidderten zudem noch „March Of Time“ und „I Want Out“ aus der „Helloween“ Ära in den Set mit rein, was wie sich wohl jeder denken kann mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.
Ich freue mich jetzt schon, sie mit „Edguy“ im Herbst noch einmal live zu erleben.
Tja und als ich vorher meinte „Schlag auf Schlag“ dann kann man das wirklich so sehen, denn im Anschluss ging es weiter mit „Anthrax“.
Eine Band, die es wohl nie schaffen wird, einen schlechten Auftritt abzuziehen.
Jedenfalls hab ich sie noch nie mit einer halbherzigen Darbietung gesehen.
Genauso schaute es auch diesmal wieder aus, denn was will man zu einer Setlist, in der Granaten, wie „Among The Living“, „Caught In A Mosh“, „Indians“, „Madhouse“ und „I’m The Law“ genauso zu finden waren, wie „Got The Time“ und „Antisocial“, die beiden allseits bekannten Covers von „Joe Jackson“ und „Trust“ noch viel sagen?!
Doch „Anthrax“ leben natürlich nicht nur von ihrem Backkatalog, sondern wissen auch heute noch starke Alben zu veröffentlichen.
Dies bewiesen sie mit den beiden etwas aktuelleren Stücken „In The End“ und „Fight ‘Em ‘Till You Can’t“, die mindestens genauso stark sind und auch dementsprechend dankbar vom Publikum angenommen wurden.
Alles in allem also auch diesmal wieder ein totaler Glückgriff der Veranstalter, sich diese Truppe ins Boot zu holen.
Genauso wie auch die danach folgenden „Europe“, die zwar im Gegensatz zu ihren Vorgängern eine völlig andere Schiene fuhren, doch hatten auch sie so einige Trümpfe im Ärmel, die sie geschickt auszuspielen wussten.
Seit ihrer Reunion vor gefühlten 100 Jahren, haben sie bewiesen, dass sie auch abseits des Radiorummels ganz gut als Band klarkommen und konnten immer wieder mit sehr guten Alben aufwarten.
Dementsprechend ausgewogen war auch ihre Setlist, in der sich sowohl älteres Material von „Wings Of Tomorrow“ („Scream Of Anger“, „Wasted Time“), als auch von ihrem wohl bekanntesten Werk aus den 80ern „The Final Countdown“ („Rock The Night“, „The Final Countdown“) und auch „Out Of This World“ („Sign Of The Times“, „Let The Good Times Rock“, „Supersticious“), sowie „Prisoners In Paradise“ (“Girl From Lebanon”) zu finden war.
Diese verbanden sie gekonnt mit neuerem Material von den Alben „Secret Society“ („Love Is Not The Enemy“), „Last Look At Eden“ („Last Look At Eden“, „No Stone Unturned“, „The Beast“) und natürlich ihrem letzten Output „Bag Of Bones („Demon Head“, „Firebox“, „Riches To Rags“), welche sie nach ihrer Wiedervereinigung Anfang der 2000er Jahre veröffentlichten.
Und dass der Veranstalter voll und ganz hinter der Verpflichtung von „Europe“ beim diesjährigen BYH stand, konnte man daran erkennen, dass der Band, genauso wie auch den danach folgenden „Twisted Sister“ ein Headliner Status mit 90 Minuten Spielzeit gewährt wurde.
Somit hatten wir also am Festival Samstag das Glück gleich 2 Headliner begrüßen zu dürfen.
Und die zweiten ließen auch nicht lange auf sich warten, denn „Dee Snider“ und seine Jungs sind wahrlich nicht zum ersten Mal zu Gast in Balingen und dementsprechend groß war auch die Vorfreude des anwesenden Publikums auf den anstehenden Auftritt von „Twisted Sister“.
Da ich die Band in der Vergangenheit schon mehrmals live erleben durfte, sagte ich mir diesmal, nein ich werde jetzt die Halle aufsuchen und mir zu den Klängen von „Delain“, die beinahe zeitgleich mit den verdrehten Schwestern auftraten langsam bewusst werden, dass es leider wieder Richtung Ende unseres alljährlichen Familientreffens geht.
Doch bevor es soweit war, gaben „Charlotte Wessels“ und der Rest der Band Richtig Vollgas und präsentierten sich bestens gelaunt, was sich selbstverständlich auch auf die Stimmung im Publikum niederschlug, denn obwohl draußen „Twisted Sister“ Balingen zerlegten, war die Halle doch recht ordentlich gefüllt und so konnten „Delain“ uns mit Songs, wie „Get The Devil Out Of Me“, „Stardust“, „The Gathering“ und „We Are The Others“ verwöhnen, was wir, das Publikum auch mehr als wohlwollend annahmen.
Somit kann ich für mich behaupten, auch „Delain“ zu den Höhepunkten des BYH 2014 zu zählen.
Sie sind einfach immer eine Garantie für einen perfekten Abend.
Nachdem die letzten Töne der Niederländer verklungen waren, zog es mich noch einmal hinaus, wo ich mir noch die letzten Minuten von „Twisted Sister“ reinzog, die gerade mit dem Song „Come Out And Play“ dafür sorgten, dass auf dem Messegelände kein Stein auf dem anderen blieb und auch das abschließende „S.M.F.“ ging dermaßen nach Vorne.
Doch leider geht alles einmal zu Ende und verkündete das obligatorische Feuerwerk, dass sich langsam die Tore schließen würden.
Jedoch bleiben sowohl die Erinnerung an ein paar wunderbare Tage in Balingen, als auch die Vorfreude auf die Megaparty im kommenden Jahr.

Und wenn ich sage „Megaparty“ dann ist das bestimmt nicht übertrieben, denn 2015 feiert das BYH sein 20stes Jubiläum und wird deshalb auch auf  ein 3 Tage Open Air erweitert, zu dem sich bereits Band, wie „W.A.S.P.“, „Pretty Maids“, „Y&T“, „Tank“ und „Omen“ angekündigt haben.
Verweilen wir also in der Vorfreude auf das kommende Jahr und genießen das erlebte dieses Jahres.
See Ya all At The Bang Your Head 2015!!!

Fotos by Heiko (PictureMonster)
www.heiko-bendigkeit.de/






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Kommentare

by Renate am 31.07.2014 - 07:17
Super Bericht,danke!