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Avantasia - Pratteln Z7, 13.04.2013
Wie heißt es so schön: „Sag niemals nie!“
Das passt wohl auch zur 2011 verfassten Aussage von „Tobis Sammet“, als er verlauten ließ, nie mehr mit „Avantasia“ live aufzutreten.
Glücklicherweise verhallten seine Worte sehr schnell, sodass wir uns kaum 2 Jahre später schon wieder über selbige auf den Bühnen dieser Welt freuen durften.
Grund genug für mich, mir ein neuerliches Bild von „Avantasia“ zu machen und so führte mich mein Weg ins schweizerische Pratteln, wo sie am 13.-14.04 gleich 2 ausverkaufte Shows im Z7 bestritten.


Ich muss wohl nicht weiter erwähnen, dass der gute „Tobi“ auch diesmal wieder eine wahre Armada an Gastmusikern um sich scherte, um das Projekt „Avantasia“ auch live zu einem vollen Erfolg zu führen.
Während glücklicherweise die üblichen Verdächtigen, der letzten Tour, wie „Amanda Somerville“, „Michael Kiske“ („Unisonic“), „Sascha Paeth“, „Oliver Hartmann“ und „Bob Catley“ („Magnum“) auch diesmal wieder mit von der Partie waren, kamen jedoch noch weitere Hochkaräter der Musikszene, wie „Ronnie Atkins“ („Pretty Maids“), „Eric Martin“ („Mr. Big“) und „Thomas Rettke“ („Heaven’s Gate“) dazu, die dafür sorgten, dass auch diese Tour ein voller Erfolg wurde.
Mit einer gigantischen Setlist im Gepäck, deckten sie jedes bisher erschienen „Avantasia“ Album ab.
Der Schwerpunkt lag selbstredend auf dem aktuellen Werk „The Mystery Of Time“, welches mit “Spectres”, „Invoke The Machine“, „Black Orchid“, „The Great Mystery“, „What’s Left Of Me“, „Sleepwalking“ und “Savior In A Clockwork”, somit gleich mit 7 Songs bedacht wurde.
Diese wurden geschickt unter ältere Songs, der Marke „Reach Out For Light“, „The Story Ain’t Over“, „The Scarecrow“, “The Wicked Symphony”, “Lost In Space” und “Dying For An Angel” geschmuggelt.
In den über 3 Stunden Spielzeit, bekam das Publikum wirklich eine Palette von exzellenten Musikern vorgesetzt, die den einzelnen Stücken ihren ganz eigenen Stempel aufsetzten.
Besonders „Ronnie Atkins“ hatte seine Fans im Publikum, denn als er die Bühne betrat, um zusammen mit „Tobi“ Songs wie „Spectres“, „Invoke The Machine“ und „Black Orchid“ zu trällern, war ein wahrer Freudensturm im Auditorium auszumachen und selbst ein nicht funktionstätiges Mikro, konnte daran etwas ändern.
Nachdem die Mängel behoben waren, legten die beiden derart los, als ob sie schon Jahrzehnte zusammen die Bühnen unsicher machen würden.
Selbes konnte der Zuschauer übrigens erleben, als „Michael Kiske“ bei „Reach Out For The Light“ zum ersten Mal auf der Bildfläche erschien.
Doch auch alle anderen Beteiligten hatten das Publikum voll auf ihrer Seite und wurden immer wieder bejubelt.
Was mich persönlich wohl am meisten gefreut hat, war das „Thomas Rettke“ mit an Bord war.
Für mich als Fan der Band „Heaven’s Gate“ (die es leider schon seit vielen Jahren nicht mehr gibt), war es ein wirkliches Erlebnis, zusammen mit Gitarrist „Sascha Paeth“ gleich zwei Mitglieder dieses begnadeten Stücks deutscher Musikgeschichte vor mir zu haben.
Weitere ganz klare Höhepunkte waren z.B. Stücke wie „The Story Ain’t Over“, bei denen „Bob Catley“ seinen Charme spielen ließ und mit seiner unvergleichlichen Stimme, die Herzen des Publikums erneut im Sturm eroberte.
Ich könnte noch stundenlang so weitermachen und Loblieder auf die einzelnen Musiker singen, doch jeder der auf dieser Tour anwesend war, weiß wohl was ich zum Ausdruck bringen möchte.
Besondere Beachtung finden, sollte auch der Zugabenteil, der mit „The Seven Angels“, „Avantasia“ und „Sign Of The Cross“ 3 weitere Sahnestücke beinhaltete und zum Schluss dieses unglaublichen Events noch einmal alle mitwirkenden Musiker auf den Plan rief, bevor der Vorhang endgültig fiel.

Nach diesem Abend hat sich wohl nicht nur für mich gezeigt, wie falsch „Tobias Sammet“ mit seiner Aussage von damals lag und dieses Projekt erneut aufleben ließ.
Und auch wenn das Z7 fast aus allen Nähten platzte, bin ich noch immer derart berührt von diesem Konzert und hoffe auf ein Weiterleben von „Avantasia“, sowohl auf CD, als auch auf den Bühnen dieser Welt.
Was für ein Ereignis!

Setlist:

Also Sprach Zarathustra (Theme from 2001: A Space Odyssey)
Spectres
Invoke the Machine
Black Orchid
Prelude
Reach Out for the Light
Breaking Away
The Story Ain't Over
The Great Mystery
Scales of Justice
What's Left of Me
Promised Land
Sleepwalking
The Scarecrow
Stargazers
Farewell
Shelter from the Rain
In Quest For
The Wicked Symphony
Lost in Space
Savior in the Clockwork
Twisted Mind
Dying for an Angel
Encore:
The Seven Angels
Avantasia
Sign of the Cross

Pics by Heiko (PictureMonster)
www.heiko-bendigkeit.de/




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