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Avantasia - The Mystery Of Time - Review
Es hat ja manchmal auch sein Gutes, wenn ein Musiker vorschnell etwas sagt und sich nachher nicht daran halt, denn sonst hätten wir ja nicht das Vergnügen “Avantasia” bald wieder auf den Bühnen dieser Welt willkommen zu heißen.
Sagte doch unser „Tobi Sammet“ auf dem Wacken Open Air im Jahre 2011 noch voraus, dass selbige Band zukünftig wohl nicht mehr live zu erleben sein wird.
Tja wie man sich doch irren kann.
Und damit sich die musikalische Live-Rundreise auch noch einen Tick mehr lohnt, wird auch gleich noch das neue Werk „The Mystery Of Time“ nachgeschoben.

Was mir spontan auffällt ist, dass die Reise auf dem neuen Album doch deutlich zurück zu den ersten beiden Meilensteinen „Avantasia’s“ zurückgehen, da man vermehrt erstklassige Power Metal Hymnen zu Gehör bekommt, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt.
Doch natürlich hinkt auch der Geist von „The Wicked Symphony/Angels Of Bbylon“ mit seinen mächtigen orchestral ausufernden Stücken hinterher, was angesichts eines diesmal echten Orchesters im Hintergrund auch durchaus legitim ist.
Solchermaßen ist für jeden Fan der Band etwas dabei.
Und was wäre „Avantasia“ ohne eine amtliche Armada an musikalischen Gästen.
Auch diesmal geben sich die Stars der Szene die Klinke in die Hand und so sind neben den üblichen Verdächtigen wie „Michael Kiske“ („Unisonic“), „Sascha Paeth“ und „Bob Catley“ („Magnum“) auch völlig neue Gesichter dabei.
Namen wie „Ronnie Atkins“ („Pretty Maids“), „Eric Martin“ („Mr.Big“), „Joe Lynn Turner“, „Biff Byford“ („Saxon“), „Bruce Kulick“ („ex-Kiss usw.“) und „Arjen Lucassen“ („Ayreon, Star One“) gehen wie Öl runter und versprechen ein sehr interessantes Album.
Über die Songs im Einzelnen brauche ich wohl keine großen Worte verlieren, da wohl jeder nachvollziehen kann, wenn ich sage, dass man „The Mystery Of Time“ einfach am Stück anhören muss, um sich der gesamten Genialität bewusst zu werden und was vor allem die musikalischen Gäste daraus machen.
Einziger Wehrmutstropfen meinerseits ist das extrem mainstreamige und Radio verdächtige „Sleepwalking“, welches einfach noch nicht so recht zu mir durchdringen möchte.
Vielleicht dauert es ja ne Weile, so wie seinerzeit „Lost In Space“, mit dem ich Anfangs ebenso wenig anfangen konnte und sich aber nach und nach mein Herz eroberte.

Ich persönlich freue mich sehr, dass sich „Tobias Sammet“ zum Einen seiner alten Stärken, was die Hymnen mit ordentlich Pfeffer im Hintern angeht und zum Anderen, dieses Projekt (oder auch Band) zurück auf die Bühne zu bringen besonnen hat und fiebere schon der anstehenden Tour entgegen.
„The Mystery Of Time“ ist wie eigentlich nicht anders zu erwarten, ein musikalisches Meisterwerk geworden und lediglich „Sleepwalking“ hält mich momentan noch vom Vergeben der Höchstnote ab.
Das kann sich aber wie gesagt sehr schnell auch ändern.
Die Zeit wird es zeigen!

Note: 1,5



Bewertung
Redaktion: (1)
1.50
Leser: (5)

2.70
  
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Kommentare

by Holger am 12.04.2013 - 18:50
Da hier nach heutigem Stand als Leser-Durchschnittsnote die 5,0 steht, wäre es doch ganz interessant, wenn die Notengeber ihre Meinung auch in einem Kommentar verkünden könnten. Danke :-)