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Avantasia - Kaufbeuren All-Kart Halle, 04.12.2010
Als sich kurz nach 20:00 Uhr die Halle verdunkelte, konnte das Spektakel also beginnen.
Mit "Twisted Mind" begann die musikalische Offenbarung und sofort zeigte sich, wie gut "Tobi" bei Stimme war.
Bei den folgenden 3 Songs "The Scarecrow", "Promised Land" und "Serpents In Paradise" bekam der lustige Knabe mit dem Schalk im Nacken unter wohlverdientem Beifall gesangliche Unterstützung von "Jorn Lande".
Diese Stimme ist einfach nur grandios!
Doch auch die anderen Musiker schienen die Spielfreude gepachtet zu haben.
Allen voran das Gitarren Duo.
Bestehend aus "Sascha Paeth" und "Oliver Hartmann" überzeugten auf ganzer Linie und trugen nicht unerheblich dazu bei, daß das Publikum eine Nonstop Gänsehaut hatte.
Böse Zungen behaupteten, es läge an den frischen Temperaturen in der Halle, aber das halte ich persönlich an den Haaren hergezogen...grins!
Doch weiter im Text.
Mit "The Story Ain't Over" kam einer meiner absoluten Lieblingssongs an die Reihe.
Auch hier kam schlagkräftige Hilfe auf die Bühne.
"Bob Catley" betrat die Stage und so wie es sich gehört und wie es dieser Mann verdient hat unter tosendem Applaus.
Was wäre die Welt ohne eine Band wie "Magnum"?!
Unglaublich wie meisterhaft "Bob" mit seinen Vocals diesen Song zu einem Juwel werden läßt.
Bei den nächsten 2 Songs "Reach Out For The Light" und "The Tower" gesellte sich dann endlich der Mann zu "Tobi", auf den wohl der Großteil des Auditoriums gewartet hat
"Michael Kiske" verwandelte die Halle in einen Hexenkessel.
Wen hat dieser Mensch nicht alles beeinflußt?!
Inklusive einem freudestrahlendem "Tobias Sammet", der auch keinen Hehl daraus macht, wie er gegen Schluß des Sets noch zugibt.
Ich durfte mich ja vor ein paar Monaten beim Gig von "Unisonic" im Sonnenkeller in Balingen schon davon überzeugen lassen, daß "Michi" ganz und gar nichts von seinem Stimmvolumen verloren hat.
Und genauso verhielt es sich auch an diesem Abend.
So was nenne ich ganz großes Kino!
Mit "Death Is Just A Feeling" bekam die Familie auf der Bühne weiteren Zuwachs.
Kein geringer als "Kai Hansen" erschien "Alice Cooper" like mit Zylinder, Mantel und Stock und trällerte den Part, der auf "Angels Of Babylon" so vortrefflich von Mister "Jon Oliva" in Szene gesetzt wurde.
Und ich möchte anmerken, daß der gute "Kai" das mal richtig ordentlich hin bekommen hat.
Beim darauffolgenden Song erhob "Tobi" das Wort (kenne ich gar nicht von ihm...grins) und ließ verlauten, daß nun ein Lied kommt welches bei den Fans wohl nicht so gut ankam.
Das hinderte ihn aber nicht daran, es zu spielen.
"Lost In Space" wurde gezockt und konnte auf jeden Fall amtlich punkten.
Ich persönlich hatte zugegebenermaßen meine kleinen Probleme mit dem Track.
Doch spätestens nach dieser Darbietung und tatkräftiger Unterstützung seitens des Publikums mußte ich mir das noch einmal gründlich überlegen.
Mit "In Quest For", "Runaway Train" und "Dying For An Angel" wurd die Setlist weiter komplettiert.
Nach diesen 3 Perlen folgte der nächste "Oha" Effekt.
Mit "Stargazers" bewies der gute "Oliver Hartmann", daß er nicht nur als Gitarrist eine gute Figur macht.
Mit seiner Stimme sorgte er für einige erstaunte Gesichter um mich herum.
Mit "Farewell" kündigte sich eine weitere hochrangige Stimme an, die bis zu diesem Zeitpunkt nur im Background zu hören war.
"Amanda Somerville" veredelte diesen Song zu einem Meisterwerk.
Vor dieser Frau kann man nur seinen Hut ziehen.
Wie sie mit ihrer Stimmgewalt einfach jeden Song zu einem Erlebnis werden läßt ist schlicht gesagt der Wahnsinn.
An dieser stelle sei ganz deutlich auf die unlängst erschienene Kiske/Somerville CD verwiesen, die ein weiteres mal deutlich macht, wie erstklassig diese Frau zu Werke geht.
Den regulären Set beendete "The Wicked Symphony", bei dem noch einmal die gesamte Mannschaft ihr bestes gibt.
Die absolute Krönung eines unglaublichen Konzerts...doch halt...da kommen doch bestimmt noch Zugaben, denkt sich der eine und hofft der andere.
Dem ist natürlich auch so und so ließen sie sich nicht lange bitten und betraten nach kurzer Zeit erneut die Stage.
Weitere 4 Songs folgten, die im Einzelnen aus "The Toy Master" (Kai Hansen Vocals), "Shelter From The Rain" (Michael Kiske Vocals) inclusive einer leider nicht funktionierenden Gitarre von "Kai Hansen" (ja die liebe Technik), dem göttlichen "Avantasia" und "Sign Of The Cross/The Seven Angels", welches dem Gig dann leider wirklich ein Ende setzte.
Ich kann darüber nachdenken wie ich will, aber einen negativen Punkt kann ich bei diesem Ereignis einfach nicht finden.
Für mich persönlich war dieses Konzert das Highlight des Jahres und wird wohl so schnell nicht getoppt werden!!!


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