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Attack - Warriors Of Time - Review
Jede anständige Band, die etwas auf sich hält, bringt mindestens einmal in ihrer Geschichte ein Best Of Album heraus.
Da macht auch die deutsche 80er Legende „Attack“ keine Ausnahme und vor allem macht diese Compilation im Gegensatz zu manch anderem lieblos zusammengestellten Vermächtnis an vermeintlich bestem Material, welches sich am Ende doch nur als Abzocke herausstellt, hier auf diesem im Jahre 2011 erschienenen Longplayer mal wirklich Sinn, denn wenn man ehrlich ist, sind die bisherigen Veröffentlichungen der Truppe um „Ricky Van Helden“ alles andere als einfach zu bekommen.

Der Richtigkeit halber muss natürlich schon erwähnt werden, dass bereits im Jahre 1994 ein Best Of Eisen der Band mit dem Namen „Revitalize“ auf den Markt kam, doch dies nur am Rande und außerdem ist auch diese Scheibe nicht gerade so mal eben zu erwerben.
Der nächste Pluspunkt für diese Compilation ist ganz klar, dass nämlich so gut wie alle Alben  von „Attack“ durchleuchtet werden und sich nicht wie oft so üblich, auf eine bestimmte Ära bei einem Label konzentrieren.
Somit finden Songs von fast allen  bisher erschienen Werken auf dieser Best Of Platz, was die Songliste auf ganze 16 Stücke hochschraubt.
Darunter sind solche Perlen wie „Danger In The Air“ vom gleichnamigen Debüt, ""Heroes Die Young" von "Beastkiller", „Light In The Dark“  vom genialen Werk „The Secret Place“, sowie „Dirty Mary“ und „Hateful And Damned“ vom nicht minder starken Album „Return Of The Evil“ und auch „Wonderland“, „The Last Surviving Man“ und das überlange „Death Rider“ von „Destinies Of War“ dürfen nicht fehlen und finden so ihr Plätzchen auf „Warriors Of Time“.
Zusätzlich kommt der Hörer auch noch in den Genuss von „The Wish To Die“ und „Return Of The Warrior“ vom Album "Revitalize“.
Meine anfängliche Aussage mit der superben Songauswahl ist also keinesfalls an den Haaren hergezogen und natürlich darf auch das geniale Überwerk „Seven Years In The Past“ nicht vergessen werden.
Hierfür wurden die Stücke „In The Gloom“, „On The Run“ und der Titelsong auserkoren, um diese Compilation zu vervollständigen.
Für jeden „Attack“ Fan und alle, die es noch werden möchten, also die bestmögliche Anschaffung, um sich mit der Band befassen.

So kann ich als alter „Attack“ Fanatic diese Compilation auch nur wärmstens empfehlen und das wohlgemerkt, ohne mir Gedanken über eine Voreingenommenheit zu machen, denn wer auf lupenreinen Heavy Metal steht und vor allem ein Fan der 80er und 90er Metalszene ist, der kommt an „Attack“ eh nicht vorbei, denn dafür sind ihre damaligen Veröffentlichungen einfach zu essenziell.
All denjenigen, die in ihrem heimischen CD bzw. Plattenregal schon Outputs der Band stehen haben, brauche ich diesbezüglich wohl nichts mehr erzählen und diejenigen werden sicherlich meiner Meinung sein.

Note: 1,5



Bewertung
Redaktion: (1)
1.50
Leser: (4)

1.38
  
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