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Astronomikon - Dark Gorgon Rising - Review
Die Insel “Zypern” fällt ja mit vielem auf, doch eine große Metalszene gehört nun wirklich nicht dazu.
Nichtsdestotrotz kann man zumindest auf ein paar Bands verweisen, die dazu auch noch richtig ordentliche Musik abliefern.
Eine dieser Vorzeigebands sind „Arrayan Path“ und genau aus dieser Truppe entstammen auch einige Mitglieder, die in der Band, um die es hier geht zu finden sind.

„Astronomikon“, so der Name machte schon im Jahre 2010 mit einem Demo auf sich aufmerksam, jedoch sollte es gute 3 Jahre dauern, bis nun ihr Debüt „Dark Gorgon Rising“ das Licht der Welt erblickt.
Mit gekonntem Power Metal, der sich klar von den episch ausufernden Stücken der Hauptband „Arrayan Path“ abgrenzt, ziehen sich die 12 Songs auf „Dark Gorgon Rising“ durch und hinterlassen einen durchweg positiven Eindruck.
Ich muss nur leider gestehen, dass doch sehr viele Passagen auf andere bekannte Bands dieses Genres hinweisen.
Möchte ich „Astronomikon“ zwar sicherlich kein Kopieren dieser Akteure unterstellen, ist die Angleichung an Bands wie „Rhapsody“, „Gamma Ray“, oder auch „Stratovarius“ jedoch mehr als offensichtlich.
Kein Grund deswegen den Kopf in den Sand zu stecken, denn wie ich immer wieder sage, ist es Heutzutage alles andere als einfach seinen eigenen Sound zu kreieren, der sich markant von dem, anderer Kapellen abhebt.
Und gerade im Power Metal ist dieses Phänomen der extremen Ähnlichkeit gewisser Bands nun mal vorhanden.
Deshalb sei auch hier kein böses Blut vergossen, denn abgesehen davon können die Jungs mit Songs wie z.B. „Anatolia“, „Dramatis Personae“, dem Titelstück „Dark Gorgon Rising“ und dem abschließenden „Perseas Eurymedon“ immer noch für einen ziemlich guten Gesamteindruck sorgen.
Wie gesagt nichts was man nicht vielleicht irgendwo schon einmal an anderer Stelle gehört hat, aber mit mächtig Spaß am Gesamtwerk kann man sich dieses Langeisen durchaus öfters reinziehen.

Ob „Astonomikon“ mit „Dark Gorgon Rising“ wirklich einen souveränen Einstieg in die Metal-Liga gelingt, kann ich zwar nicht voraussagen, doch genügend Akzente haben sie gesetzt, um dort Fuß zu fassen.
Nun liegt es am Endverbraucher, ob er dies unterstützt, oder weiter auf die üblichen Verdächtigen des Power Metal setzt und den Newcomern keine Chance lässt.
Ich hoffe mal auf die Toleranz des Metal Fans!

Note: 3





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