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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem

 

... it's time to say goodbye...

 

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Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...

nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.

Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.

Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.

Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.

Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.

Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.

… now it's time to say goodbye...

 

Euer HMH-Team
Holger + Stefan

 

 

04.03.2026

 

Armadillo + Too Late - Krone Schabenhausen, 27.04.2013
Wenn man bei Wikipedia nach dem Begriff „Armadillo“ (zu deutsch „Gürteltier“) sucht, steht dort, dass jenes Tier ausschließlich auf dem amerikanischen Kontinent vorkommt.
Tja da müssen die Macher dieser Seite wohl noch ein wenig mehr forschen, denn auch in Deutschland gibt es zumindest ein „Armadillo“ und das macht sogar Musik.
Aber nun mal ernsthaft!
„Armadillo“ aus dem beschaulichen Schwarzwald bringen mit ihrem Hard N’ Heavy Sound immer wieder beste Stimmung, genau wie auch an diesem Abend in der ehrwürdigen Krone in Schabenhausen.

Den Auftakt machten „Too Late“ aus Horb am Neckar.
Man muss zwar anmerken, dass ihr Stil, den man am besten als Melodic Rock bezeichnen kann, nicht 100%ig zu dem, der Hauptband des Abends passte, ich jedoch an sich viel von der Band habe, da sie allesamt ihr Handwerk mehr als gut verstehen.
So konnte ich persönlich auch gut damit leben, dass sich ihr Sound etwas von dem des Gürteltiers abhob.
Hatte mich ihr letztes Album „Imagination Works“ schon beeindruckt, konnte ich mich nun von ihren Live-Qualitäten überzeugen.
Dass die Band schon seit vielen Jahren ihr Unwesen in der Musikwelt treibt, davon konnte man sich unbestritten sofort ein Bild machen, da ihre Songs live mindestens genauso, wenn nicht sogar noch hochwertiger als auf CD klangen.
Mit Kapellen, die eher in ihrem Musikstil liegen, ein Konzert zu bestreiten, wäre für „Too Late“ vielleicht die etwas bessere Wahl, denn da würden ihre Qualitäten unzweifelhaft noch mehr zur Geltung kommen.
Unterm Strich bleibt es auf jeden Fall eine interessante Band mit tollen Songs.

Nach einer kleinen Pause wurde es dann Zeit, das Gürteltier freizulassen.
„Armadillo“ gaben sich die Ehre und stellten an diesem Abend auch gleich ihren neuen Sänger „Wolle Löffler“ vor.
Nun ja gut, einer größeren Vorstellung bedurfte es eigentlich nicht, war er doch vielen Anwesenden aus der Zeit, als er noch zusammen mit „Armadillo“ Gitarrist „J.J. Lauble“ und ihrer Band „Heartattack“ bekannt, mit der sie Ende der 80er bis Anfang der 90er unsere Gegend unsicher machten.
Somit wehte an diesem Abend auch ein kleiner Hauch der alten Zeit durch die Krone.
Was auch zu ihren Songs passt, denn „Armadillo“ schaffen mit ihrem Material den Spagat zwischen Retro und Moderne, ohne jedoch weder eingestaubt noch neuzeitlich oft unmotiviert zu klingen.
Mit 22 Stücken + einem Intro im Gepäck legten die Jungs mit ihrem Gig los und hatten das Publikum recht schnell auf ihrer Seite.
Eben dieses Intro mit dem Namen „The Creed“ eröffnete sinngemäß den Gig des Gürteltiers, bevor die Jungs mit „Takin’ Me Higher“ fulminant einstiegen.
Ihre Songs mit so klangvollen Titeln, wie z.B. „Save Me“, „Queen Of Heart“, „Silence And Gold“, „Blood Red Sky“, oder „Hell In My Head“, wurden begeistert aufgenommen.
Verfügen sie doch über genügend Potential, um über lange Zeit in den Gehörgängen der Anwesenden kleben zu bleiben.
Und scheinbar ging es nicht nur mir so, denn die Stimmung wurde zunehmend besser, je mehr Stücke die Jungs auf den Weg brachten.
Die denkbar beste Alternative für einen gelungenen Abend, möchte ich meinen!
Und was wäre eine Band, ohne einen Titel, der ihren Bandnamen würdig darbringt?!
Genau dieser Titel schloss den energiegeladenen Gig auch perfekt ab, sodass „Armadillo“ auf alle Fälle einen bleibenden Eindruck hinterließen.

Solchermaßen konnte sich ihr neuer Sänger danach getrost zurücklehnen, da er einen amtlichen Job ablieferte und das Gürteltier in Zukunft hoffentlich noch weiter vorwärts katapultiert.
Es wäre der Band zu gönnen.
Wenn ihr also in naher Zeit irgendwie „Armadillo“ auf einem Plakat lest, überlegt nicht lange und gebt euch diese Band live.
Ihr werdet es nicht bereuen!





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