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Arena Brazilian Solaris - Arena Brazilian Solaris - Review
Die eigentlich schon im Jahre 2000 von “Thiago Bianchi” („Shaman“) und „Tito Falaschi“ („Edu Falaschi’s“ Bruder, den man von „Angra“ her sicherlich kennen dürfte) gegründete Band „Arena Brazilian Solaris“ ist nun, 13 Jahre später und in veränderter Besetzung („Tito“ ist leider nicht mehr an Bord) mit ihrem ersten Longplayer am Start.
Warum es letztendlich solange dauerte, bis dieses Debüt endlich auf den Weg kam, entzieht sich leider meiner Kenntnis, jedoch bin ich gewaltig überrascht von diesem Eisen und das wohlgemerkt im positiven Sinne.

Man kann zwar nicht verleugnen, dass einen das Material hin und wieder an „Angra“ und Bands dieser musikalischen Ausrichtung erinnert, doch haben „Arena Brazilian Solaris“ genug eigenes Feuer, um nicht als deren Klone durchgehen zu müssen.
Bereits der Opener „The Scar Is The Pay Off“ (nach einem etwas konfusen Intro Namens „Voices“) leitet den Hörer auf die richtige Bahn und verwöhnt ihn mit sehr ansprechendem Material.
Was sehr ins Auge, bzw ins Ohr sticht, ist die sehr gewaltige Stimme von „Thiago Bianchi“, die nicht selten der, des verstorbenen „Carl Albert“ („Vicious Rumors“, „Ruffians“) doch sehr nahe kommt, was mir persönlich eine wohlige Gänsehaut verpasst.
Welchen Song ich jedoch ganz klar für mich entdeckt habe, ist der Song „Woman In Chains“.
Musikliebhaber, die auch mal über den Tellerrand hinaus schauen, werden dieses Stück wohl noch von der 80er Combo „Tears For Fears“ kennen.
Ich gebe gerne zu, das Stück schon immer gemocht zu haben, aber wie die Jungs hier dieses Stück darbringen, ist schlicht gesagt grandios.
Überhaupt findet man unter den 12 + 1 Intro auf diesem Album befindlichen Songs wahrlich keinen einzigen Ausfall, sodass Tracks wie „Trust Me“, „Glance“, „Spoiled“, „To Choose“, oder „Life Is…“ volle Aufmerksamkeit verdienen.
Nicht zu vergessen das gemächlich, doch nie langatmige „Hear“, welches sich nach und nach zu einem meiner Favoriten entwickelte.
Ein überaus interessantes Werk, was die Jungs da aus dem Hut zauberten.

All diejenigen, die sich bei Bands, wie die oben erwähnten „Angra“ angesprochen und auch einen Hang zu „Vicious Rumors“ haben, die sollten sich einmal mit „Arena Brazilian Solaris“ näher befassen, denn sie könnten durchaus mit einem echten Juwel belohnt werden.
Ich für meinen Teil bin fasziniert von der Band und möchte es daher den oben Angesprochenen gerne ans Herz legen.

Note: 2



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