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Anti-Mortem - New Southern - Review
Wer sich schon immer mal die Frage stellte, wie sich der altbekannte Südstaaten Rock in neuzeitlich hartem Gewande den anhören könnte, der bekommt mit dem Debütalbum “New Southern” (der Name sagt eigentlich schon alles) der aus Oklahoma stammenden Band “Anti-Mortem” einen ziemlich genauen Einblick.
Mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 21 Jahren, sollte man nun sich nun eigentlich fragen, wie diese blutjungen Musiker das denn hinbekommen wollen, doch schon nach dem ersten Hören wird einem klar, dass die Band ganz genau weiß, was sie da tut.

Von Vorteil für dieses Unterfangen war natürlich die Tatsache, dass die Jungs mit Southern Rock und Heavy Metal aufwuchsen und sich somit mehr als bereit dafür fühlten, der Menschheit ein paar richtig fette Hymnen aufs Auge zu drücken.
Es ist wahrlich ein Vergnügen, ihnen zuzuhören und so langsam aber sicher in Stücke, der Marke „Words Of Widom“, „Hate Automatic“, „I Get Along With The Devil“, „Ride Of Your Life“, oder „Truck Stop Special“ einzutauchen.
Vergleiche mit Bands wie „Black Stone Cherry“ und „Creed“ mögen zwar nicht von der Hand zu weisen sein, jedoch bieten sie genug Eigenkapital, um sich im Musikbusiness behaupten zu können.
Und auch live konnten sie als lokale Opener für Truppen wie „Black Label Society“, „Five Finger Death Punch“ und „Killswitch Engage“ wohl schon so einiges reißen, was schließlich im sehr wohl bekannten Rocklahoma Festival gipfelte, auf dem sie ebenfalls schon einen Gig ableisteten.
Ich finde, dies verdient Respekt und zeigt, dass sie es absolut ernst meinen.
Diese raue Wut, die einen da trifft, ist in der Tat beachtlich und verleitet geradezu, sich das gesamte Album komplett reinzuziehen, ohne auch nur einmal die Skip-Taste zu betätigen, denn was dem Hörer da um die Ohren geprügelt wird, ist schon richtig straighter Stuff, sodass man die Aussage von Sänger „Larado Romo“ aus dem Infoblatt, die da lautet . „Wir möchten, dass die Leute denken, Rock hat wieder Eier“ durchaus für Bahre Münze nehmen kann.

Wer nun neugierig geworden ist, dem möchte ich „New Southern“ extrem ans Herz legen, denn mit diesem Album kann man absolut nichts falsch machen.
Man wird überhäuft mit geilen Riffs, die verpackt in krachenden Hymnen den Hörer förmlich dazu zwingen, sich diesen Longplayer immer und immer wieder von neuem einzuverleiben.
Deshalb gilt im Falle „Anti-Mortem“ ganz klar die Parole: Ab zum Händler des Vertrauens, „New Southern“ kaufen und zuhause die Südstaaten Flagge hissen!

Note: 2



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