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Angels Of Babylon - Thundergod - Review
Eine Frage, die mich im Moment beschäftigt ist, ob Ex-„Manowar“ Drummer „Kenny Earl“, besser bekannt als “Rhino” im derzeit überhaupt noch etwas anderes macht, als musikalisch aktiv zu sein, denn nicht nur mit „Death Dealer“ und ihrem genialen Album „Warmaster“ ist er zur Zeit präsent, sondern schob mit seinem Baby „Angels Of Babylon“ auch gleich noch den zweiten Streich „Thundergod“ hinterher.
Nachdem ich mit dem Erstling „Kingdom Of Evil“ so meine kleinen Probleme hatte, bin ich beim Hören dieses Nachfolgers doch sehr überrascht.

Als erstes fällt natürlich der Sängerwechsel erstmal auf.
Nachdem „David Fefolt“ (Fifth Angel) seinen Platz am Mikro verließ, entschied sich „Rhino“ kurzerhand, diesen Posten auch noch für sich in Anspruch zu nehmen, was gar nicht mal so schlecht klingt, da er doch über ein sehr kraftvolles Organ verfügt.
Wie so eine Konstellation mit derben Drums und diesen harschen Vocals live wohl klingen mag, würde mich doch sehr interessieren.
Im Gegensatz zum Debüt habe ich beim neuen Material erheblich weniger Probleme, mich mit den einzelnen Songs zu identifizieren.
Das beginnt schon beim Opener und Titeltrack „Thundergod“, der ganz im Sinne des Titels aus den Speakern donnert und sich felsenfest in den Gehörgängen des Hörers einnistet.
Kleine Randinfo noch zum Titelstück „Thundergod“, denn ich finde es eine schöne Geste, dass dieser Song dem leider verstorbenen „Manowar“ Drummer „Scott Columbus“ gewidmet ist und sollte deshalb auch erwähnt werden.
Doch nicht nur amtlich auf die Kacke hauen, sondern auch episches Material (gutes Bespiel hierfür ist der Song „Sondrio“) und vor allem fast Ohrwurm-verdächtige Stücke wie z.B. „What Have You Become“, „White Star Line“ und „True Brothers“ können die Jungs mal eben so aus dem Ärmel schütteln.
Ein mit reichlich Bombast aufgepepptes „Redemption“ weiß ebenfalls zu überzeugen, bevor einen „King Of All Kings“ sprichwörtlich den Boden unter den Füßen wegzieht.
Ein Kracher vor dem Herrn, kann ich nur sagen!
Mit der Ballade „Turning To Stone“ kehrt dann erstmals ein wenig Ruhe ein, doch begeistert mich dieses Stück sehr, da es sich mit Leichtigkeit in das Erinnerungsvermögen des Lauschenden einschmeichelt.
Gleiches gilt auch für das abschließende „Bullet“, welches zwar im Gegensatz zu seinem Vorgänger die Kehle unbarmherzig schwingt, doch mindestens genauso hängen bleibt.

Mit ihrem zweiten Werk haben „Rhino“ und seine Jungs meine anfänglichen Sorgen, ob ich mich mit einem ähnlichen Album, wie dem Debüt von 2010 abgeben müsste, ganz energisch vom Tisch gefegt und hinerlassen einen sehr guten Eindruck.
Nicht unerwähnt sollte hierbei auch sein, das „Megadeth“ Basser „Dave Ellefson“, der bei „Angels Of Babylon“ ebenfalls den Vier-Saiter bedient, auch zum Songwriting beigetragen hat und ich würde einfach mal behaupten, dass dies sicherlich nicht von Nachteil für „Thundergod“ war.
Sollte man unbedingt mal gehört haben!

Note: 2



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