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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem

 

... it's time to say goodbye...

 

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Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...

nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.

Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.

Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.

Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.

Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.

Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.

… now it's time to say goodbye...

 

Euer HMH-Team
Holger + Stefan

 

 

04.03.2026

 

Amorphis - Ludwigsburg Rockfabrik, 07.11.2013
Zu einem aktuellen Album gehört auch eine anständige Tour.
Diesen Leitsatz beherzigt der Großteil der Musikszene.
Denn wie kann man seinen Fans und denen, die es noch werden sollen besser dieses Material vorführen als live und Vorort?!
Da machten auch die Dunkelheimer von „Amorphis“ keine Ausnahme und so stellten sie auf diese Weise ihr neues Werk „Circle“ der breiten Masse vor.
Mit auf Wanderschaft ging die noch relativ junge Band „Starkill“, die es nun galt, genauer unter die Lupe zu nehmen, bevor ich mich von den Klängen von „Amorphis“ verwöhnen lassen durfte.

Die Truppe aus Chicago boten mit Songs ihres Debüts „Fires Of Life“ einen recht eigenwilligen Mix aus Melodic Death/Black  - und Symphonic Metal.
In Infos der Band wurden bei Veröffentlichung des besagten Debüts mit Vergleichen zu Bands wie „Children Of Bodom“, „Amon Amarth“, „Dragonforce“ und „Dimmu Borgir“ genannt, die auch alle irgendwie gerechtfertigt sind.
Zwar haben die Jungs ihren Drive noch nicht hundertprozentig gefunden, doch was sie in den 45 Minuten Spielzeit ablieferten, war keinesfalls von Langeweile geprägt.
Dafür knallt das Material einfach zu sehr.
Allem voran der Titelsong des ersten Albums „Fires Of Life“, welcher bei mir immer wieder für Verzückung sorgt.
Zwar kann man „Starkill“ und „Amorphis“ nicht wirklich miteinander vergleichen und ich vernahm auch einige Stimmen, die fragten wie man auf solch eine Konstellation von Bands kommt.
Dazu kann ich eigentlich nur sagen: Die Mischung machts!
Auf alle Fälle eine sehr interessante Band, die es hoffentlich noch eine Weile geben wird.

Nach der obligatorischen Umbaupause wurde es dann Zeit für die Finnen von „Amorphis“, die Bühne unter Jubelschreien zu entern, um nicht nur ihr aktuelles Album „Circle“ zu promoten, sondern um hauptsächlich jede Menge Spaß mit den Anwesenden zu haben.
Mit einer sehr ausgewogenen Setlist war dies auch absolut kein Problem.
Den Anfang machte der Opener „Shades Of Gray“ von besagtem neuen Werk und auch das folgende „Narrow Path“ findet sich auf „Circle“ wieder.
So hatten die Anwesenden schon einmal einen guten Eindruck davon bekommen, dass das neue Material nicht nur auf CD sehr gut funktioniert.
Doch warteten sie nicht nur auf die neuen Songs, sondern wollten natürlich auch älteres Material genießen und das ließen sich „Amorphis“ nicht zweimal sagen und legten danach mit einer Reise zurück in die Zeit los.
Angefangen mit „Sampo“ und „Silver Bride“ vom Album „Skyforger“, ging es mit den nächsten Stücken noch weiter zurück.
Vom von mir immer gerne hochgelobten Werk „Elegy“ kamen „Against Widows“ und „My Kantele“ zum Zug.
Dazwischen schleusten die Jungs jedoch noch schnell das göttliche „The Wanderer“ vom neuen Eisen ein, um nicht zu sehr in der Vergangenheit zu bleiben.
Mit „Into Hiding“ kam auch endlich „Tales From The Thousand Lakes“ zu Ehren, was mich persönlich doch sehr freute, verbinde ich doch mit dieser Scheibe viele persönliche Erinnerungen.
Im Anschluss wurde es dann wieder aktueller, denn mit dem genialen „Nightbird’s Song“ wurde erneut auf das neue Langeisen „Circle“ verwiesen, bevor die Band mit „The Smoke“ (vom Album „Eclipse“), „You I Need“ (von „The Beginning Of Times“) und dem ebenfalls im Original auf dem Machtwerk „Eclipse“ befindlichen „Leaves Scar“ leider schon langsam das Ende des Sets einläuteten.
Aber was wäre so ein genialer Abend ohne amtliche Zugaben?!
Und die hatte „Amorphis“ selbstverständlich im Gepäck.
So kamen sie noch einmal zurück auf die Bühne, um mit „Sky Is Mine“ („Skyforger“), dem triumphalen „Black Winter Day“ von „Tales From The Thousand Lakes“ und dem abschließenden „Eclipse“ Hammer „House Of Sleep“ dem Set ein würdiges Ende zu bereiten.

„Amorphis“ haben einmal mehr bewiesen, dass sie zur Speerspitze dieser Szene gehören und haben mal eben mit Leichtigkeit dafür gesorgt, dass wohl nicht nur ich dieses Konzert nicht so schnell (wenn überhaupt) vergessen werde.

Pics by Hobbit Hauser




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