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Amorphis - Circle - Review
Beim Hören des neuen Werks der finnischen Über-Combo “Amorphis”, die es schlicht “Circle” tauften, sitze ich unruhig da und suche nach den richtigen Worten, die diesem Album gerecht werden.
Es ist in der Tat sehr schwierig, wenn einen die Musik, die aktuell aus den Speakern schallt, so einnimmt.
Eigentlich müsste ich mich diesbezüglich ja nicht mehr wirklich wundern, doch schafften es „Amorphis“ doch wieder, mich mit ungläubigem Staunen zu hinterlassen.

Ich habe in der Vergangenheit noch keine wirklich schlechte Scheibe von „Tomi Joutsen“ und seinen Jungs gehört und ging ehrlich gesagt mit zielsicherer Mimik auf „Circle“ zu, um dann im Endeffekt doch noch eine vor den Latz geknallt zu bekommen.
Das mag unter anderem auch daran liegen, dass kein Geringerer als „Peter Tägtgren“ („Pain“, „Hypocrisy“) dafür sorgte, dass die Songs, die eh schon über so derart viel Magie und Power verfügen, noch einmal eine Stufe höher gestellt werden müssen.
Zwar ist es immer noch unverkennbar „Amorphis“, wenn man sich von so unglaublich genialen Stücken wie z.B. dem eröffnenden „Shades Of Gray“, bei dem man sofort ein breites Dauergrinsen aufsetzt, sowie dem packenden „The Wanderer“, oder auch dem schon vorab veröffentlichten „Hopeless Days“ und dem magischen „Into The Abyss“ einlullen lässt, doch kommen die Stücke mit solch einer unbändigen Kraft daher (was im Übrigen natürlich auch für die hier nicht erwähnten Tracks gilt), dass man schier fassungslos zurückbleibt und sich immer wieder fragt, was da eben mit einem passiert ist.
Hatte mich ihre letzten Alben „Skyforger“ und "The Beginning Of Times" schon derart eingenommen, sodass ich mich heute noch teilweise frage, wie man solche Werke mal eben so aus der Taufe hebt, werde ich mit „Circle“ quasi doppelt gefordert, obwohl ich die Frage eigentlich ganz einfach beantworten könnte, nämlich dass sie schlicht und ergreifend einfach nur genial sind und dies zu nutzen wissen.
Ich glaube mehr Lobeshymnen brauche ich über diese Band wohl nicht mehr aussprechen und somit hat wohl auch der Letzte kapiert, wie sehr mir diese Band am Herzen liegt.

„Amorphis“ haben mit „Circle“ nicht nur einen perfekten Nachfolger für „Skyforger“ und "The Beginning Of Times" kreiert, nein sie haben mal eben auf die Schnelle einen weiteren Geniestreich ihrer sowieso schon vor Höhepunkten aus allen Nähten platzenden Diskographie hinzugepackt.
Für mich stellte sich schon nach dem ersten Hördurchgang nicht einmal Ansatzweise die Frage, welche Note diesem Überwerk wohl am ehesten gerecht wird.
Und selbst nach gefühlten hundert Durchläufen bin ich mir immer noch sicher, dass es nur eine Note sein kann…

Note: 1



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