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Amon Amarth + Guests – Ravensburg Oberschwabenhalle, 26.03.2017

Im Zuge ihrer “Jomsviking European Tour” führte AMON AMARTH der Weg u.a. auch nach Ravensburg, wo sie zusammen mit DARK TRANQUILLITY und OMNIUM GATHERUM ein Gastspiel in der Oberschwabenhalle gaben.
Da ich sie auf dem ersten Teil ihrer Tour leider verpasste, wurde es nun Zeit, die Nordmänner live zu erleben.

 

Als Opener fungierte die finnische Melodic Death Metal Band OMNIUM GATHERUM, die in ihrem halbstündigen Set einen kleinen Querschnitt ihrer letzten drei Veröffentlichungen „New World Shadows“ (2011), „Beyond“ (2013), sowie „Grey Heavens“ aus dem Jahre 2016 spielte.
Im Einzelnen waren die die Stücke:
The Pit
Skyline
Frontiers
The Sonic Sign
New World Shadows
New Dynamic

Mit einem guten Sound in der Halle, die wahrlich richtig gefüllt war, hatten sie leichtes Spiel beim Publikum, welches die Band ordentlich abfeierte, was ich übrigens auch absolut verstehen kann, denn OMNIUM GATHERUM hatten auch mich mehr als positiv überrascht.

 

Die nächste Band, die auf dem Plan stand, war mit DARK TRANQUILLITY eine Truppe, die nicht nur in ihrem Heimatland Schweden eine ordentliche Nummer ist.
Auch hier in Deutschland genießen sie sehr großen Zuspruch, was man auch an diesem Abend wieder erleben durfte.
Ich selbst hatte ja auch schon das Vergnügen, sie einige Male live zu sehen, doch ich muss sagen, selten hab ich sie so derart stark erlebt, wie an diesem Abend.
Naja es mag wohl auch daran gelegen haben, dass die Band derart abgefeiert wurde, dass man doch sehr schnell in einen fast schon euphorischen Zustand kam.
Von der Setlist her konnte man ebenso wenig meckern, aber seht selbst:
Force of Hand
The Treason Wall
Atoma
The Science of Noise
Forward Momentum
Terminus (Where Death Is Most Alive)
The Silence in Between
Clearing Skies
The Pitiless
Misery's Crown

AMON AMARTH hatten sich wirklich zwei ordentliche Supports ins Boot geholt.
DARK TRANQUILLITY überzeugten wahrlich auf ganzer Linie, denn nicht nur rein von ihrem Material her waren sie ganz weit vorne, sondern auch der visuelle Aspekt, inkl. Projektionen auf dem Backdrop war schon sehr gut gemacht.
Somit blieb dann nur noch der Headliner selbst, der noch fehlte und den es nun galt, auf die Bühne zu bitten.

 

Nach einer überschaubaren Umbaupause war es dann auch soweit.
AMON AMARTH betraten die Stage und sofort wurde klar, dass sie noch einen draufsetzen würden.
Ich würde vorab schon mal sagen, dass sie alles richtig gemacht haben.
Geile Vorbands, die es perfekt verstanden, das Publikum auf Betriebstemperatur zu bringen, damit die Nordmänner quasi noch leichteres Spiel hatten und fulminant ins Geschehen in der Halle einsteigen konnten.
Es wird ja immer mehr zu einem Markenzeichen von AMON AMARTH, dass ihr Bühnenbild langsam Maßstäbe setzt.
Auch diesmal kamen sie wieder mit einem Aufbau, der wahrlich mehr als nur schön anzuschauen war.
Vom überdimensionalen Wikingerhelm, auf dem das Drumkit thronte, bis hin zu Schwertkämpfer und Feuerfontänen, bekam der Fan so einiges geboten.
Natürlich unterlegt mit der passenden Musik in Form von:
The Pursuit of Vikings
As Loke Falls
First Kill
The Way of Vikings
At Dawn's First Light
Cry of the Black Birds
Deceiver of the Gods
Tattered Banners and Bloody Flags
Destroyer of the Universe
Death in Fire
One Thousand Burning Arrows
Father of the Wolf
Runes to My Memory
War of the Gods
Zugabe:
Raise Your Horns
Guardians of Asgaard
Twilight of the Thunder God

Ja da konnte man wirklich keinen Grund zur Klage haben, denn auch vom Sound her war es in der Oberschwabenhalle mehr als angenehm, was ich nach einigen Debakeln bei anderen Bands in der jüngeren Vergangenheit doch sehr positiv anmerken möchte.
AMON AMARTH hatten über die gesamte Spielzeit alle Fäden in der Hand und wussten genau, wie das Publikum tickt.
Folgerichtig konnte dieser Gig auch nur ein absolutes Erlebnis werden.
Was es im Endeffekt ja auch war!

 

AMON AMARTH bewiesen erneut, dass sie ganz klar im oberen Segment der Metalszene anzusiedeln sind, denn was sie an diesem Abend wieder alles aus dem Hut gezaubert haben, war schon aller Ehren wert.
Nicht zu vergessen sind selbstverständlich OMNIUM GATHERUM, sowie DARK TRANQUILLITY, die das ganze Spektakel perfekt abrundeten.
Und das Ganze in einer Halle, die ich in Zukunft verstärkt auf dem Schirm haben werde, denn die Oberschwabenhalle in Ravensburg hat mich mal richtig positiv überrascht!

 

Pics by Heiko Bendigkeit
https://www.facebook.com/Heiko-Bendigkeit-268616456572912/?fref=ts

 




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