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Amberian Dawn - Re-Evolution - Review
Für eine Band ist es wohl nie wirklich schön, wenn das Aushängeschild, der Sänger, bzw. wie im Falle der finnischen Truppe „Amberian Dawn“ die Sängerin diese verlässt.
Respekt vor jeder Band, der das passiert ist und nicht gleich den Kopf in den Sand steckten, sondern postwendend nach Ersatz suchen.
Klar passiert dies leider öfters, doch „Amberian Dawn“ gingen nicht den einfachen Weg, um die Sopranistin „Heidi Parvianen“ zu ersetzen, sondern entschieden sich für einen Gegensatz, wie er gewaltiger nicht sein könnte.

Der Neuzugang am Mikro hört auf den Namen „Päivi Virkkunen“, kurz „Capri“ und besticht im Gegensatz zur hohen Stimme ihrer Vorgängerin mit einem Organ, welches wohl jeden Gegner des sogenannten Elfengesangs mehr als milde stimmen dürfte.
Um „Capri“ den Fans und denen, die es durchaus noch werden könnten näher zu bringen, entschied sich die Band, 11 Songs ihrer bisherigen Discographie noch einmal zu veröffentlichen und mit den Vocals von „Capri“ zu unterlegen.
Eine wie ich finde, sehr gute Entscheidung, denn so kann man sich nicht nur ein Bild von der neuen Sängerin machen, sondern bekommt auch gleich ein Bild davon, wie sich ältere Stücke vor allem wenn sie dann mal live vorgetragen werden, anhören werden.
Und dass dies zu 100% funktioniert hat, beweisen alle Songs auf „Re-Evolution“.
Hauptaugenmerk wurde dabei jedoch ganz klar auf ihr letztes Album „Circus Black“ gelegt, welches gleich mit 5 Stücke bedacht wurde.
Genauer gesagt handelt es sich um die Songs „Lily Of The Moon“, „Crimson Flower“, „Circus Black“, „Cold Kiss“ und „Charnel’s Ball“, die nun mit einer kräftigen Stimme erklingen.
Das vorangegangene Album „End Of Eden“ wurde dagegen mit lediglich einem Stück „Come Now Follow“ bedacht, was doch sehr schade ist.
Von den Alben „The Cloud Of Northland Thunder“ hingegen schafften es mit den Tracks „Incubus“, Kokko-Eagle Of Fire“ und „Lost Souls“, sowie von „Rivers Of Tuoni“ mit „Valkyries“ und dem Titelsong „Rivers Of Tuoni“ zumindest 3 bzw. 2 Songs in neuem Gewande auf das Werk.
Alles in Allem jedoch eine sehr fein zusammengestellte Quasi Compilation, die absolut überzeugen kann.

Ich persönlich würde behaupten, dass „Amberian Dawn“ mit „Capri“ einen absoluten Glücksgriff getätigt haben, denn mit solch einer Kraft in der Stimme, kommen die Songs auf alle Fälle richtig stark daher und können sich auf dem großen Musikmarkt bestens behaupten.
Sollte unbedingt angecheckt werden!!!

Note: 2



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