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Aeternitas – House Of Usher - Review

“Der Untergang des Hauses Usher”, jene Kurzgeschichte von Edgar Allan Poe trat schon in vielerlei Facetten in Erscheinung und auch in musikalischem Gewande wurde dieses kleine Meisterwerk schon beschrieben.
Doch finde ich es immer wieder interessant, was verschiedene Charakteren daraus machen.
Auch AETERNITAS aus Lübeck versuchten sich daran und machten aus ihrem vierten Longplayer mal eben wieder ein Konzeptalbum daraus.

 

Was mir persönlich gleich auf Anhieb gefällt, ist das Gesangsduo, bestehend aus Alma Mathar und Oliver Bandmann, die mich immer wieder an die seeligen CASKET (gemeint ist die Gothic Doom Kapelle, die in den 90ern einige sehr gute Alben veröffentlichten) erinnern.
Denn diesmal sind zur Abwechslung mal keine Sopranstimmen zu vernehmen.
Und das ist zwischendurch auch mal sehr schön zu hören, auch wenn ich persönlich sicher nichts gegen eine schöne Elfenstimme habe.
Zur Biografie der Band sei kurz angemerkt, dass sie 1999 gegründet wurde und im August 2000 ihr erstes Konzeptalbum "requiem" veröffentlichten, das sich durch die Vielzahl der eingesetzten Stilmittel von Klassik bis Metal, sowie den lateinischen Texten auszeichnete.
2004 veröffentlichten sie dann ein weiteres Konzeptalbum.
 "La Danse Macabre" verband zeitgemäßen Gothic Metal mit klassischen,
elektronischen und theatralischen Einflüssen, aus denen als unvergleichliche Symbiose ihr düster-melancholischer Gothic Theatre Metal hervorging.
Diese beiden ersten Konzeptalben bereiteten schließlich den Weg für die
konsequente Entwicklung von AETERNITAS und ihrem nächsten Werk,
dem Gothic Musical "Rappacinis Tochter".
Zu ihrem neuesten Streich „House Of Usher“ selber ist zu sagen, dass die Lyrics ein weiteres Mal sehr gut durchdacht und bestens recherchiert sind und auch die Musik ist sehr stimmig.
Mit teils mächtigen Chören unterlegt, nerven die Stimmen der beiden absolut nicht und tragen vielmehr in hohem Maße dazu bei, dass Stücke, wie z.B. der Titelsong „House Of Usher“, oder auch „Madeline“, „Forbidden Love“ und „Can You Hear The Demons“ zu Tracks avancieren, die ich mir sehr gerne öfters anhören möchte.
Doch auch die hier nicht erwähnten Songs sind kein bisschen schlechter.
Somit ist dieses Konzeptalbum für mich als absolut gelungen anzusehen.
Sehr interessant, was die gesamte Band aus diesem Stück Geschichte gemacht hat.

 

Ich bin wirklich sehr positiv überrascht, was AETERNITAS hier auf den Markt brachten.
Ich hoffe, dass ich die Band auch irgendwann mal live zu Gesicht bekomme, denn „House Of Usher“ liegt doch sehr auf meiner Welle und auch die drei Vorgänger bieten so einiges, dass mich immer wieder fesselt.
So muss es auch sein!

 

Note: 2

 




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