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Accuser - Diabolic - Review
Für mich als Fan von Sounds aus den 80ies ist es immer wieder faszinierend, wie es manchen Bands aus dieser Ära fast mit Leichtigkeit gelingt, auch in heutiger Zeit, in der alles schnelllebig dahin schießt, noch Bretter auf die Hörerschaft loszulassen, die ebenso wie ihre damaligen Longplayer auch heute und in Zukunft ihre Spuren hinterlassen werden.
Eine dieser Bands ist für mich auf alle Fälle „Accuser“, die mit ihrem brandneuen Output „Diabolic“ wahrlich den Teufel aus der Hölle lassen.

Auch spricht der Titel des Albums in Bezug auf Heavyness der einzelnen Songs, bzw. auch die ordentlich derb heruntergezogenen Vocals von Sänger „Frank Thoms“ sind ein deutliches Indiz dafür, was einen hier in der nächsten guten Sunde erwartet.
Von Beginn an wird der Hörer mit erlesenen Stücken beschossen, die mit einer Vielzahl von markerschütternden Riffs und einer gnadenlosen Gewalt daherkommen und einen quasi niederknüppeln.
Bereits der Opener „Apocalyptic Decay“ macht klar, wie viel Kraft und Leidenschaft „Accuser“ auch heute noch in ihre Veröffentlichungen stecken.
Nicht wenige Bands der neueren Generation werden diesem Material entgegenstehen und sich eingestehen müssen, dass hier gerade amtliche Qualität vom Band läuft, vor der sie wohl den Hut ziehen müssen.
Weitere Auswüchse ihrer unbändigen Wut sind mit „Cannibal Insanity“, „Dethroned“ und „Beyond The Blackness“ Songs die man guten Gewissens, als Vorzeigestücke heranziehen kann.
Jedoch ist das in diesem Falle eigentlich völlig Banane, denn einen wirklichen Ausfall findet man auf „Diabolic“ ebenso wenig, wie eine zwanzigjährige Jungfrau am Strand von Malibu.
Von dem her kann ich allen Thrash-Fanatics auch nur wärmstens dazu raten, sich mit diesem Album auseinanderzusetzen, denn mehr Qualität kann man fast nicht für sein Geld verlangen.
Ich für meinen Teil lausche jetzt noch eine Weile den großartigen Gitarrenduellen von „Frank Thoms“ und „Uwe Schmidt“, die mit ihren Äxten so ziemlich alles niedermähen, was ihnen in die Quere kommt.

Also ihr Thrasher da draußen, haltet bei eurem nächsten Gang zum CD-Dealer eures Vertrauens Ausschau nach „Accuser’s“ „Diabolic“ und ihr werdet mit feinstem Thrash belohnt, der sowohl den Spirit der Vergangenheit, als auch die Moderne in sich beherbergt.
So muss sich Thrash Metal anhören…basta und Amen!

Note: 2



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