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Accept + Hell - Filderstadt Filharmonie, 11.04.2012
Nach ihrer fulminanten Rückkehr in der Metalszene, galt es für „Accept“ nun, nach ihrem Comeback-Album „Blood Of The Nations“ den wartenden Fans das zu geben, wonach sie schrien.
Ein neues Langeisen und natürlich die dazugehörige ausgedehnte Tour.
Erstes davon wurde unlängst in Form des Knallers „Stalingrad“ erfolgreich mit einem Häkchen versehen.
Nun galt es sich noch ein Bild darüber zu machen wie die Solinger Truppe die neuen Songs auf die Bühne zaubern würden.
Hierfür führte der Weg nach Filderstadt in die Filharmonie um sich davon zu überzeugen, daß die Legende auch 2012 diesem Status gerecht werden.


Doch zuvor hieß es für die Vorband „Hell“ Bühne frei.
Ich muß vorab klarstellen, daß ich mit dieser Band einfach nicht warm werde.
Deshalb kann ich eigentlich nur auf die Meinung derer verweisen, die diese Band in ihr Herz geschlossen haben.
Was aber auf jeden Fall auch mich positiv überraschte war, daß sie für eine Vorgruppe nen sehr respektablen Sound hatten.
Ist ja Heutzutage alles andere als normal.
So hatten es „Andy Sneap“ und seine Mannen auch um einiges einfacher, einen ordentlichen Teil des Publikums auf ihre Seite zu ziehen um ihnen ihr Material nahezubringen.
Wer auf „Hell“ steht, hatte sicherlich nichts an dem Gig auszusetzen und darum geht es ja schließlich auch.

Nach einer angemessenen Umbaupause ertönte mit „Heaven And Hell“ von „Black Sabbath“ ein Klassiker aus den Speakern, der einen wehmütig an eine weitere Legende dieses Musikgenres „Ronnie James Dio“ denken ließ, bevor die Stahlschmiede „Accept“ mit „Hellfire“ und dem Titelsong von ihrem neuen Album „Stalingrad“ einen wahren Triumphzug begannen.
Aus einer schier unerschöpflichen Menge an Material aus ihrer Diskographie eine Setlist zusammenzusetzen, dürfte wohl beileibe keine einfache Aktion darstellen.
Um so schöner war es demzufolge auch dann von solch unglaublich genialen Classics wie „Restless And Wild“, „Living For Tonite“, „Breaker“, „Son Of A Bitch“, „Monsterman“, „Neon Nights“, „Bulletproof“, „Losers And Winners“, „Aiming High“, „Princess Of The Dawn“, „Up To The Limit“ und „Fast As A Shark“, die zusammen mit Songs der neueren Ära wie „Bucket Full Of Hate“, „No Shelter“ und „Pandemic“ vom letzten Machtwerk „Blood Of The Nations“, sowie noch „Shadow Soldiers“ vom neuen Langeisen eine geradezu perfekte Einheit bildeten.
Dies sahen wohl auch so ziemlich alle Beteiligten in der Filharmonie, denn die Stimmung während des Gigs war nahezu komplett auf dem Höhepunkt was sich natürlich in der Spielfreude von „Wolf Hoffmann“ und seinen Kumpanen niederschlug.
Doch wer glaubte, mit den good old Songs der Band alleine in der Vergangenheit schwelgen zu dürfen, sah sich spätestens bei Beginn des Zugabenteils gründlich im Irrtum.
Als zum Intro vom Übersong „Metal Heart“ sich die Bühne wieder erleuchtete, starrte das Publikum nämlich nun nicht nur mehr auf das „Stalingrad“ Backdrop, sondern nunmehr prangte dort auch noch der nur allzu bekannte Löwenkopf aus den Anfangstagen von „Accept“, als sich dieser noch in das Bandlogo mit einfügte.
Mit rot glühenden Augen thronte er über der Band und ließ den schon erwähnten Gottsong „Metal Heart“, sowie „Teutonic Terror“ und den finalen All Time Classic „Balls To The Wall“ in einem wahrlich königlichen Licht erscheinen und die Meute noch einmal richtig toben.

Man kann sagen was man will, aber diese Band schafft es einfach immer wieder, die Musikwelt und ihre Fans zu beeindrucken.
Auch mit „Stalingrad“ und der dazugehörigen Tour wurde bzw. wird, da die Tour ja noch in vollem Gange ist erneut klargemacht, daß der Name „Accept“ auch weiterhin Gewicht in der Szene haben wird.
Und so lieben wir es, denn was gibt es schöneres, als nach einem Konzert in freudestrahlende Gesichter zu schauen und zu wissen, ein weiteres Mal ein Teil von etwas ganz Großem gewesen zu sein.
Möge es für die Herren immer so positiv weitergehen, denn dann sind auch wir, die Fans auf der sicheren Seite!

Pics by Heiko (PictureMonster)








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