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Abwärts - Smart Bomb - Review

Eine Punkrock Legende aus Deutschland liegt nun im Player. Die Rede ist von „Abwärts“, die es seit 1979/1980 gibt. Es ist viel passiert im Hause „Abwärts“ seid Amok Koma. Mit einigen Besetzungswechseln wurden einige Alben eingespielt. Das letzte war „Krautrock“, im Jahre 2014.

 

Nun, mir ist sofort dieser gewisse Flair aufgefallen beim ersten Durchlauf. Ich fühle mich wie auf einer Zeitreise in die Achtziger. Musikalisch befindet sich Abwärts zwischen David Bowie, Bauhaus und The Clash.

 

„Aber Für Nichts“ fängt sehr lässig mit einem Gitarrenintro an. Die Worte und Sätze schlagen ein wie eine Bombe. Wort für Wort ein Volltreffer.

 

„Smart Bomb“ knallt richtig in die Lauscher. Ein kleines bisschen musste ich sofort an DAF- Der Mussolini denken. Einer meiner Lieblingssongs aus den Achtzigern. Ich bin kurz davor meine Springerstiefel anzuziehen und durch das Wohnzimmer zu Pogen. „Smart Bomb“ knallt amtlich!

„Autonomes Fahren“ zeigt, wie wichtig Musik ist. Sie macht glücklich. Auch „Autonomes Fahren“ hat potenzial. Der Drive dieses Songs ist unwiederstehlich.

 

„Sehnsucht“ wirkt stark nach. Der Text ist genial geschrieben von Frank Ziegert.

„Going Down“ ist ein Midtempo Song mit smartem Text. Ein musikalischer Leckerbissen für jeden Fan aus dieser Zeit. Ich persönlich finde so etwas total umwerfend - im Jahre 2018 Musik zu machen die nach 1980 klingt. Diese Zeitreisen schaffen nur solche Songs.

 

Man kann hier einfach nur „Danke“ sagen an die Musiker! Frank Ziegert, Rodrigo Gonzales, Martin Kessler und Björn Werra.

 

„Charlie Brown“ klingt nach The Exploited. Voll auf die Fresse und Attacke! Ein Riff das direkt aus der Punkschmiede kommt.

„Lass Blumen Sprechen“ ein Song der mehere Durchläufe benötigt um wahr genommen zu werden.

Bei wiederholtem anhören offenbart sich hier ein Monster.

„All Die Fressen“ Jetzt ist es soweit. Die CD hat mich gefangen genommen. „All Die Fressen“ ist mein Song, ich tanze mit den Mittelfingern durch die Bude. Herr Ziegert sie haben mein Herz erobert. Danke für diesen Killer Song!!!

„Plastik Mann“ ist genau einer dieser Songs. Immer wieder hörbar! Niemals langweilig werdend, darf er ständig rotieren.

 

„Um In Das Meer Zu Gehen“ klingt etwas progressiver. Mit sehr viel Spielwitz wird hier agiert. Auch dieser Song hat seinen eigenen Charme. Die Texte sind immer wieder das Salz in der Suppe.

„Vorsicht“ ist Schreibkunst in Vollendung. Der typische „Abwärts“ Drive ist hier garantiert. Ironisch, sarkastisch und intelligent!

„Rum and Coca Cola“ von den Andrew Sisters aus dem Jahr 1943, wird hier von der Punkband „Abwärts“ gecovert.

 

„Kreuzberg 1. Mai Happy Happy Ding Dong“ ist der letzte Song dieses genialen Albums. Eine Homage an Berlin's ersten Mai.

 

Fazit:

 

Freunde des Punkrocks, hier ist das Album des Jahres der Punkrock Szene. Die Texte sind aller erste Sahne, die Musik rockt und rollt. Was noch fehlt sind ein paar Kumpels mit kaltem Bier in einer abgwrackten Bude.

 

Ich würde mal sagen - Ding Dong Motherfuckers!!!

 

Note 1

 




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