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10 Jahre REZET - X-MELT 2014 - Schleswig, Auf der Freiheit 13. Dezember 2014
REZET_0010 Jahre REZET - Schleswig,
Auf der Freiheit 13. Dezember 2014

Zehn Jahre REZET? Wie kann das sein, wo die Bandgründer Ricky und Thorben doch erst Anfang der 1990er Jahre zur Welt kamen? Und was machen die Jungs? 80's Thrash Metal wie zu den besten Bay Area-Zeiten. Das weckt Erinnerungen an die guten alten Tage von TESTAMENT, OVERKILL, FORBIDDEN, EXODUS oder auch die ganz frühen MEGADETH, METALLICA und ANTHRAX.

Verstärkt durch den wiedereingestiegenen Drummer Bastian "Attt" Santen und Neuzugang Lucas Grümmert am Bass, legten REZET dann auch fast pünktlich auf der Hauptbühne los. Es folgte eine zweistündige Reise durch 10 Jahre Bandgeschichte, bestehend aus 17 eigenen und 3 geklauten bzw. gecoverten Songs, von denen mindestens zwei zum festen Bestandteil der Live-Sets von REZET gehören.

REZET_01Schon vor dem Intro vom Band war der Saal gefüllt mit einer gewaltigen Fanbase. Los ging es mit "Metal Rite" und "Black Convent", bei denen das Publikum bereits voll abging. Da wurde es eng in den vordersten Reihen direkt an der Absperrung. Nach kurzer Begrüßung und Entledigung seiner Sacko-Jacke stimmte Ricky mit "Worm In The Core" und "Madmen" zwei relativ neue Songs an, die in den letzten Monaten bereits mehrere Live-Tests hinter sich gebracht haben.

REZET_02 Raum 35 entwickelte sich langsam zu einer Art Klein-Wacken mitsamt Crowdsurfern und Moshpit direkt vor der Bühne. Und so setzten REZET das Set mit den Band-eigenen Klassikern "Red Alert", "Toxic Avenger" und "Full Throttle" fort. Nach kurzer Ankündigung des kommenden Albums folgte der neue Titeltrack "Reality Is A Lie". "Charity", "Fallen Angels" und das ebenfalls relativ neue "Too Smart To Live" rundeten den ersten Teil des Auftritts ab.

REZET_03 Nach einem weiteren Intro holten REZET "Gargantua" aus "Civic Nightmares"-Zeiten hervor. Im Anschluss des darauffolgenden Songs durfte Neuzugang Lucas zeigen, was er aus seinem Tieftöner alles herausholen kann. Der perfekte Einstieg in den Hit "Have Gun, Will Travel". Mit dem Ende von "Altar Of Satan" holten REZET das VIOLENT FORCE-Urgestein Lemmy on stage, um gemeinsam den Klassiker "Dead City" zu zelebrieren. Nicht fehlen durfte natürlich ROSE TATTOOs "Nice Boys (Don't Play Rock'N'Roll)", der den REZETlern perfekt zu Gesicht steht. Das MEGADETH-Cover "Black Friday" und der eigene Song "Fight For Your Life" läuteten schließlich das Ende des metallischen Halbmarathons ein.

REZET_04 Fazit:
REZET sind für mich live immer wieder ein Erlebnis. Da werden Erinnerungen an eine Zeit wach, als wir schwarze Mustang-Stretch-Jeans, Adidas-Trophy, Nietengürtel und Jeanskutte oder schwarze Bomberjacken trugen. In den Clubs lief damals mindestens einmal wöchentlich klassischer Heavy Metal von JUDAS PRIEST bis ANNIHILATOR und SLAYER. Dennoch wirken REZET frisch und nicht veraltet und halten das Erbe einer anderen Generation in Ehren. Bleibt nur, den Vier aus Schleswig zu wünschen, dass ihnen mit dem neuen Album der Durchbruch gelingt, toi, toi, toi!

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Bericht von DANU (dem Schattenmann)
Fotos von BIANCA (der Schattenfrau)




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