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Heavy-Metal-Heaven - Farewell Anthem

 

... it's time to say goodbye...

 

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Liebe Metal-Fans, Bands, Managements, Agenturen...

nach rund 26 Jahren haben wir beschlossen unser Portal "Heavy-Metal-Heaven" einzustellen.

Dieser Schritt ist uns nicht leicht gefallen, da wir viele Jahre mit Herzblut bei der Sache waren und im Dienste des Heavy-Metal und der Bands allen Widrigkeiten getrotzt haben. Leider ändert sich das Leben und auch die anderen Aufgaben ändern sich oder nehmen immer mehr zu.

Neue Leute zu finden, die einen unterstützen können, wird immer schwieriger und die Flut an Neuigkeiten im Heavy-Metal Bereich nimmt kontinuierlich zu. Alleine zum Sortieren der vielen täglichen E-Mails geht immer mehr Zeit verloren, so dass wir nicht mehr hinterher kommen.

Der Abschied fällt schwer, aber öffnet auch neue Türen. Vielleicht starten wir ein kleineres Projekt mit neuem Anfang. Das Ausmaß von Heavy-Metal-Heaven ist mit der Zeit einfach zu groß geworden und die Redakteure immer weniger. Das ist euch Fans und der Musikbranche gegenüber nicht mehr vertretbar.

Nun ist die Überlegung, ob wir Heavy-Metal-Heaven.de so als Archiv stehen lassen oder die Seiten ganz schließen.
Die Domain würden wir dann zum Verkauf anbieten. Angebote dürfen gerne an webmaster(at)heavy-metal-heaven(dot)de eingereicht werden, bevor wir entscheiden.

Wir blicken mit Stolz zurück und erinnern uns gerne an die vielen schönen Momente bei Konzerten oder Interviews. Herzlichen Dank an alle, die uns bis hierhin unterstützt haben.

… now it's time to say goodbye...

 

Euer HMH-Team
Holger + Stefan

 

 

04.03.2026

 

10 Jahre REZET - X-MELT 2014 - Schleswig, Auf der Freiheit 13. Dezember 2014
REZET_0010 Jahre REZET - Schleswig,
Auf der Freiheit 13. Dezember 2014

Zehn Jahre REZET? Wie kann das sein, wo die Bandgründer Ricky und Thorben doch erst Anfang der 1990er Jahre zur Welt kamen? Und was machen die Jungs? 80's Thrash Metal wie zu den besten Bay Area-Zeiten. Das weckt Erinnerungen an die guten alten Tage von TESTAMENT, OVERKILL, FORBIDDEN, EXODUS oder auch die ganz frühen MEGADETH, METALLICA und ANTHRAX.

Verstärkt durch den wiedereingestiegenen Drummer Bastian "Attt" Santen und Neuzugang Lucas Grümmert am Bass, legten REZET dann auch fast pünktlich auf der Hauptbühne los. Es folgte eine zweistündige Reise durch 10 Jahre Bandgeschichte, bestehend aus 17 eigenen und 3 geklauten bzw. gecoverten Songs, von denen mindestens zwei zum festen Bestandteil der Live-Sets von REZET gehören.

REZET_01Schon vor dem Intro vom Band war der Saal gefüllt mit einer gewaltigen Fanbase. Los ging es mit "Metal Rite" und "Black Convent", bei denen das Publikum bereits voll abging. Da wurde es eng in den vordersten Reihen direkt an der Absperrung. Nach kurzer Begrüßung und Entledigung seiner Sacko-Jacke stimmte Ricky mit "Worm In The Core" und "Madmen" zwei relativ neue Songs an, die in den letzten Monaten bereits mehrere Live-Tests hinter sich gebracht haben.

REZET_02 Raum 35 entwickelte sich langsam zu einer Art Klein-Wacken mitsamt Crowdsurfern und Moshpit direkt vor der Bühne. Und so setzten REZET das Set mit den Band-eigenen Klassikern "Red Alert", "Toxic Avenger" und "Full Throttle" fort. Nach kurzer Ankündigung des kommenden Albums folgte der neue Titeltrack "Reality Is A Lie". "Charity", "Fallen Angels" und das ebenfalls relativ neue "Too Smart To Live" rundeten den ersten Teil des Auftritts ab.

REZET_03 Nach einem weiteren Intro holten REZET "Gargantua" aus "Civic Nightmares"-Zeiten hervor. Im Anschluss des darauffolgenden Songs durfte Neuzugang Lucas zeigen, was er aus seinem Tieftöner alles herausholen kann. Der perfekte Einstieg in den Hit "Have Gun, Will Travel". Mit dem Ende von "Altar Of Satan" holten REZET das VIOLENT FORCE-Urgestein Lemmy on stage, um gemeinsam den Klassiker "Dead City" zu zelebrieren. Nicht fehlen durfte natürlich ROSE TATTOOs "Nice Boys (Don't Play Rock'N'Roll)", der den REZETlern perfekt zu Gesicht steht. Das MEGADETH-Cover "Black Friday" und der eigene Song "Fight For Your Life" läuteten schließlich das Ende des metallischen Halbmarathons ein.

REZET_04 Fazit:
REZET sind für mich live immer wieder ein Erlebnis. Da werden Erinnerungen an eine Zeit wach, als wir schwarze Mustang-Stretch-Jeans, Adidas-Trophy, Nietengürtel und Jeanskutte oder schwarze Bomberjacken trugen. In den Clubs lief damals mindestens einmal wöchentlich klassischer Heavy Metal von JUDAS PRIEST bis ANNIHILATOR und SLAYER. Dennoch wirken REZET frisch und nicht veraltet und halten das Erbe einer anderen Generation in Ehren. Bleibt nur, den Vier aus Schleswig zu wünschen, dass ihnen mit dem neuen Album der Durchbruch gelingt, toi, toi, toi!

REZET_05

Bericht von DANU (dem Schattenmann)
Fotos von BIANCA (der Schattenfrau)



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