The (Original) Iron Maiden - Maiden Voyage
Hard RockRise Above Relics
8 Songs
58:05 Min.
Ich gebe gerne zu, daß ich beim Anblick der Info dieser Kapelle nicht schlecht staunte.Als jahrelanger Fan der Band, die diesen Namen zum Erfolg in der Musikszene führte, ist es für mich also nur logisch, mich mit „The (Original) Iron Maiden“ auseinanderzusetzen.
Natürlich kann man davon ausgehen, daß sich der Sound gegenüber ihrer ungleich erfolgreicheren Namensbrüder doch erheblich unterscheidet, da sich dieses Material hier ja aus einer Zeit, in der noch alles sehr easy war (lustige Pflanzen rauchen und Blumen in den Haaren...ihr versteht?!).
Wir sprechen hier von Aufnahmen, die zwischen 1969-70 entstanden sind.
Selbstverständlich mag die leichte und recht unbeschwerte Musik von „The (Original) Iron Maiden“ nicht jedermanns Sache sein, doch muß man ihnen ein Können ob ihrer teils bluesig, rockig, psychedelisch angehauchten Songs einfach mal ganz klar aussprechen.
Die Wurzeln sind also ganz klar erkennbar und so machen Stücke wie der Opener „The Ballad Of Martha Kent“, das etwas langsamere, doch sehr starke „Falling“, sowie das herrlich verspielte „God Of Darkness“, oder auch „Ned Kelly“ (handelt von Australiens berühmtesten Strassenräuber, der Mitte des 19. Jahrhunderts seine Blütezeit hatte) und dem Abschlußtrack „Ritual“, der noch einmal sehr psychedelisch und deshalb auch so typisch für die damalige Zeit daherkommt auch sehr viel Freude.
Für mich ist es eigentlich unbegreiflich wie diese Band sich damals gegen Bands wie die aufkommenden „Black Sabbath“, „Pentagram“ und wie sie noch alle heißen, nicht behaupten konnten und leider durchs Raster fielen, denn mit solch griffigen Songs, die von tollen Texten, starken Solis und vielen Trademarks gesegnet sind, bleibe ich ehrlich gesagt mit einem ungläubigen Kopfschütteln zurück.
Für Fans denen diese vorher genannten Kapellen ein Begriff ist, sei „Maiden Voyage“ sehr wärmstens empfohlen, denn schöner kann ein Blick zurück nicht sein, als mit „The (Original) Iron Maiden“.
Und daß man die Musik von damals auch ohne Drogen anhören kann, wird einem bei diesem Material sehr schnell klar.
Gut 1-2 Bierchen dazu können ja nicht schaden, aber das bleibt ja jedem selbst überlassen.
Auf jeden Fall für alle Angesprochenen eine ganz klare Hör – bzw. Kaufempfehlung!
Note: 2