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| Magnum - Freiburg Jazzhaus, 22.03.2011 |
| Ohne Zweifel haben Auftritte der Band "Magnum" für mich immer einen besonderen Stellenwert. Mit dem Gig im (wirklich sehr angenehmen) Jazzhaus in Freiburg kam ein weiterer, von Emotionen nur so gespickter Abend im Kreise von "Bob Catley" und seinen Mitstreitern dazu. Doch zuvor hatte der Support Act "Gwyn Ashton's Two - Man Blues Army" das Vergnügen, beste (wie es der Name schon vermuten läßt) Bluesvibrations erklingen zu lassen. Zugegebenermaßen konnte ich mir im Vorfeld nicht recht vorstellen wie es klingt, wenn "nur" ein Gitarrist und ein Drummer auf der Bühne ihr Ding durchziehen. Doch mit dem 40 minütigen Slot wurde ich eines besseren belehrt. Klar fehlte hier und da schon ein kräftiger Viersaiter, jedoch konnte man angesichts der unglaublich groovenden Songs des gebürtigen Australiers sehr gut damit leben. Und wenn man sich mal vor Augen führt mit welchen Musikern er schon zusammengearbeitet hat, kann man nur noch seinen Hut ziehen. Als da wären z.B. "Jimmy Page" und "Robert Plant". Beide bestens bekannt durch die Band schlechthin "Led Zeppelin". Desweiteren noch "Don Airey" (Deep Purple, Rainbow), sowie auch "Ted McKenna" (The Sensationel Alex Harvey Band, Michael Schenker Group) und "Mark Stanway" (Magnum), der auf der kommenden Veröffentlichung als Special Guest sein Können unter Beweis stellen wird. Der geneigte Freund dieses Genres wird mir sicher recht geben. Für mich ein absolut gelungener Opener, der die Vorfreude auf den Headliner des Abends nur noch mehr steigen ließ. Nach der obligatorischen Umbaupause legten "Magnum" mit "Back To Earth" den Grundstein für einen weiteren Triumphzug ihrer Geschichte. Alleine dieser Song wäre mir die Anreise schon wert gewesen, jedoch konnte man sich angesichts ihres schier unglaublichen Back Kataloges auf weitere Perlen wie z.B. dem All Time Classic "How Far Jerusalem", der Powerballade "Les Morts Dansant", sowie dem kultigen "All England's Eyes", dem unvergleichlichen "Vigilante" und natürlich auch dem unverzichtbaren "Kingdom Of Madness" freuen. Mit ihrem aktuellen Album "The Visitation" sorgten sie (mich mit eingeschlossen) für staunende Hörer. Besser wie an diesem Abend konnte eine Setlist (siehe unten) fast nicht aussehen. Die Herren "Bob Catley" (voc.), "Tony Clarkin" (git.), "Al Barrow" (bass), "Marc Stanway" (keys.) und Drummer "Harry James", den der eine oder andere auch von der nicht minder bekannten britischen Band "Thunder" kennt, machten einfach alles richtig und legten sich souverän wie immer ins Zeug. Zudem noch mit recht gutem Sound ausgestattet ließen sie nichts anbrennen und sorgten dafür, daß die gute Stimmung zu keinem Zeitpunkt abriß. Wenn man sich mal vor Augen führt, daß die Band schon seit gut 40 Jahren die Musikwelt mit ihren Werken verwöhnt, ist das beileibe nicht alltäglich noch immer solch geniale Gigs erleben zu dürfen. Ich persönlich freue mich jetzt schon darauf sie auch weiterhin live bewundern zu dürfen. Setlist: Back to Earth When We Were Younger Wild Angels Brand New Morning Mother Nature's Final Dance How Far Jerusalem Spin Like a Wheel The Moonking Freedom Day Les Morts Dansant Black Skies All My Bridges All England's Eyes Vigilante Kingdom Of Madness Encore: Wild Swan On A Storyteller's Night Pics by Heiko (PictureMonster) |
| 24.03.2011, 17:51 by Stefan |
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