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| Lyriel – Leverage |
In den vergangenen Jahren gingen nicht wenige Bands, die früher den mittalalterlich – folkigen Klängen frönten, immer mehr hin zur metallisch ausgerichteten Sparte dieser Art Musik.Auch die aus Gummersbach stammenden „Lyriel“ scheinen diesen Weg einzuschlagen und klingen, wie sich beim Vorgänger „Paranoid Circus“ schon erahnen ließ, mit ihrem neuen Album „Leverage“ noch härter und geradliniger, ohne jedoch ihre Wurzeln außer Acht zu lassen. Um sich über die aktuelle Ausrichtung ihrer Musik ein Bild zu machen, kann gut und gerne auf den Opener und Titelsong „Leverage“ (nach einem kurzen Intro) verwiesen werden. Eingängigkeit wird hier groß geschrieben und der Hörer bekommt Material auf die Ohren, die nicht mehr so schnell den Gehörgang verlassen. In die selbe Kerbe schlagen auch Songs wie „Voices In My Head“, „White Lilly“ und „Side By Side“. Doch auch die oben erwähnten folkigen Wurzeln werden mit solch wunderschönen Tracks wie z.B. „Parting“, oder den in deutsch gesungenen „Aus der Tiefe“ und „Wenn die Engel fallen“ keinesfalls vernachlässigt und machen den neuen Silberling noch eine Ecke interessanter. Das Septett schafft es hervorragend, die Elemente aus ihren früheren Veröffentlichungen mit den aktuellen zu vermischen und sie trotzdem in einen perfekten Einklang zu bringen. Was besonders positiv auffällt ist, daß die Band auf Samples, die oft doch sehr steril klingen verzichten kann, da außer den beiden Gitarren von „Tim“ und „Olli“, sowie den Drums von „Fidi“ und dem Viersaiter von Basser „Steffen“ auch ein Cello und eine Geige zum Zug kommen, die von „Linda“ und „Joon“ gespielt werden. Abgerundet wird alles noch von der wunderbar vielseitigen Stimme von Sängerin „Jessi“, die nicht wenige Damen aus diesem Genre mal locker hinter sich läßt. Vielseitigkeit ist somit also oberstes Gebot und gepaart mit einigen Ohrwurm verdächtigen Tracks bekommt der Hörer sehr viel geboten. Mit „Leverage“ haben „Lyriel“ ein wirklich interessantes Album abgeliefert, welches sicherlich viele Begeisterte finden wird. Ich bin ohne Zweifel einer davon! Note: 2 |
| 21.02.2012, 16:26 by Stefan |
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In den vergangenen Jahren gingen nicht wenige Bands, die früher den mittalalterlich – folkigen Klängen frönten, immer mehr hin zur metallisch ausgerichteten Sparte dieser Art Musik.