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Iron Maiden - The Final Frontier
Nachdem ich mir nun die neue Scheibe der eisernen Jungfrauen wie ein Berzerker immer und immer wieder reingezogen habe, bekomme ich langsam den nötigen Abstand um meine anfängliche Enttäuschung allmählich zu begraben.

Wenn man sie nüchtern betrachtet und ihre ganzen früheren Hits mal zur Seite schiebt, kann man dieser Veröffentlichung durchaus sehr viel gutes abgewinnen.

Klar ist der Einstand mit "Satellite 15...The Final Frontier" und dem folgenden "El Dorado" vielleicht für manchen grenzwärtig zu betrachten, doch kann man auch mit diesen Songs leben.

Mit "Mother Of Mercy" kommt für mich aber schon der erste Knaller dieses Rundlings. Man beachte nur das herrliche Hinausschreien des Refrains.
Auch "Coming Home" kann absolut überzeugen. Etwas gediegener, als sein Vorgänger, doch ebenfalls mit reichlich Wiedererkennungswert kristallisiert sich dieser Song langsam aber sicher auch zu einem Hit.

Mit dem folgendem "The Alchemist", das sich vor solch schnellen Songs wie z.B. "Be Quick Or Be Dead" in keinster Weise zu verstecken braucht, kommt der erste absolute Highlight dieses Rundlings aus den Speakern geprescht.

Dieser Song wäre alleine schon den Kauf von "The Final Frontier" wert gewesen, wäre da nicht noch der kommende Mega Kracher "Isle Of Avalon", der meine progressive Seite aufs angenehmste zufriedenstellt.
Langsam aufbauend und immer mehr zu einem überflieger aufbauend, zieht er einen in seinen Bann und wird zu keiner Sekunde langweilig.

Nicht ganz dieses Niveau haltend, bahnt sich der nächste Track "Starblind" seinen Weg in die Ohren und Herzen der Hörer.
Zwar auch sehr hörenswert, doch im Vergleich zu seinen beiden vorangegangenen Knallern, nicht ganz so stabil, geht er aber immer noch sehr gut nach vorne.

Doch sobald "The Talisman" aus den Boxen ballert, ist wieder alles im grünen Bereich, denn dieser Song setzt wiederum Maßstäbe, was die neuen "progressiven" Iron Maiden angeht.
Hier ist absolute Hörpflicht angesagt und ein weiterer Grund, diesem Gesamtwerk eine Chance zu geben.

Mit "The Man Who Would Be King" folgt ein Track, der zwar auch nicht ganz die Klasse der von mir eben gerühmten Songs erreicht, doch bei weitem nicht so schlecht klingt, daß man ihm keine Chance geben darf, denn auch jener welcher hat absolut Charakter und geht dem geneigten Hörer auch sehr gut in die Lauschlappen.

Den Abschluß dieses Albums stellt das wunderschöne und extrem lange (10:59 Min.) "When The Wild Wind Blows" dar, welches mich von Anfang an beeindruckt hat.
Verspielt und doch mit einer genialen Melodie versehen, bleibt es einfach hängen und macht sich so zu einem unverzichtbaren Stein des Werkes "The Final Frontier".

Für mich ein weiterer Höhepunkt und würdiger Ausgang.
Abschließend sei noch einmal darauf hingewiesen, daß man im Vorfeld vielleicht nicht unbedingt alte Hits der Marke "Run To The Hills", oder "The Trooper" anhören sollte, um sich auf das Album einzustimmen.
Der Schuß könnte evtl. nach hinten losgehen, aber ich kann trotzdem nur sagen:

Kaufen und ANHÖREN!!!

Note: 2-
Letzte Änderung: 27.08.2010 um 11:38

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