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| Hard Rock Session Colmar - Parc De Expositions, 07.08.11 |
![]() Auch in diesem Jahr fand die "Hard Rock Session in Colmar wieder statt. Und auch diesmal konnte man wieder amtliche Bands dingfest machen. Solchermaßen gaben sich "Karelia", "Stratovarius", "Apocalyptica", "Sepultura" und "Judas Priest" die Klinke in die Hand und ließen keinen Stein auf dem anderen. Zur ersten Band, den französischen "Karelia" kann ich leider kein Urteil abgeben, da wir zu der Zeit noch nach einem Parkplatz Ausschau hielten. Sehr ärgerlich wie ich finde, da mir die Band auf CD sehr gut gefällt. Jedoch kamen wir gerade noch rechtzeitig zu "Stratovarius", die wieder ein Feuerwerk an Songs mit Hitpotential zündeten. So konnte man sich auf ordentliche Kost wie "Eagleheart", "The Kiss of Judas", "Deep Unknown", "Speed of Light", "Darkest Hours", "Forever", "Under Flaming Skies", "Hunting High and Low" und "Black Diamond" freuen.Alles in Allem ein sehr guter Gig von den Finnen. Nach einer kurzen Umbaupause ging es weiter mit den Cellisten von "Apocalyptica", bei denen ich immer wieder hin und her gerissen bin. Einerseits eine Band vor der ich zwar echten Respekt habe, mir jedoch andererseits nicht allzuviel davon geben kann und möchte. Aber das ist Ansichtssache und am Ende zählt ja schließlich, daß ihnen ihr Erfolg recht gibt.Somit konnten sie mit ihren Interpretationen von "Metallica's" "Master Of Puppets", sowie "Nothing Else Matters" und "Seek And Destroy" auch ordentlich punkten. Dazu noch Songs wie "I'm Not Jesus" und "I Don't Care", sowie dem abschließenden "Hall Of The Mountain King" und das Publikum konnte beruhigt in eine weitere Pause entlassen werden. Nach dieser Pause wurde es mit den Brasilianern von "Sepultura" brachial und das in absolut positiver Hinsicht. Schon mit ihrem ersten Song "Arise" vom gleichnamigen Album zeigten sie wo es nun hingeht.Und zwar in einen unerbittlichen Gig aus nicht tot zu kriegenden Killern wie eben erwähnten Song und weiteren Highlights wie "Refuse/Resist", "Septic Schizo", "Escape To The Void", "Territory", "Inner Self", "Ratamahatta" und "Roots Bloody Roots", gepaart mit neueren Songs u.a. vom aktuellen Album "Kairos". Vor allem "Ministy's" Song "Just One Fix", der in der Studioversion schon derbe knallt, konnte auch live absolut überzeugen. Dazu die Darbietung einer Band, die bedingt durch Besetzungswechsel und anderer Seitenhiebe immer wieder diverse Höhen und Tiefen mitmachen mußte. Doch Gott sei dank blieben sie stark und kommen langsam aber sicher dem Ziel nahe, welches sie schon lange verdienen. Und zwar einen Platz ganz oben. Meinen Respekt haben sie auf alle Fälle! Der Headliner des Abends war, nachdem 2 Tage zuvor auf gleichem Grund und Boden mit den "Scorpions" schon einmal eine Band ihren Abschied besiegelte nun mit "Judas Priest" die nächste Bastion in Sachen Heavy Metal, ihr (zumindest was Tourneen anbelangt) Ende einläuteten. Doch bevor diese Glocke erklang, hieß es erst einmal "Priest Is Back" und das ganze 135 Minuten lang. Mit "Battle Hymn", dem passenden Intro und dem darauffolgenden "Rapid Fire" nahm der Wahnsinn seinen Lauf. Man kann wohl mit gutem Gewissen von einer überirdischen Best Of Setlist reden, denn bei Songs wie "Metal Gods", "Victim Of Changes", "Night Crawler", "The Sentinel", oder dem ultimativen Hammer schlechthin "Blood Red Skies" kann man wohl kaum von Lückenfüllern reden. Natürlich blieb man auch mit den Hits wie "Heading Out To The Highway", "Diamonds And Rust", "Turbo Lover", "Breaking The Law", "Hellbent For Leather" und "Living After Midnight" nicht hinterm Berg und konnte zusammen mit einer dermaßen genialen Darbietung On Stage den Status einer perfekten Farewell Show noch weiter festigen.Dies war nicht zuletzt auch dem Gitarristen "Ritchie Faulkner", der den Platz für den ausgestiegenen "K.K. Downing" einnahm zu verdanken. Er brachte meiner Meinung nach richtig frischen Wind in die Band und steckte auch "Glenn Tipton" mit seinem Stageacting ordentlich an. Zwar muß an dieser Stelle schon erwähnt werden, daß dem guten "Rob Halford" nach ca. einer Stunde seine Puste doch etwas nachließ, jedoch schaffte er es bis zum Schluß der Show immer wieder mit Schreien und hohen Vocals der alten Schule, dem Publikum eine wohlige Gänsehaut zu verpassen. Und mal ehrlich, wenn man in seinem Alter noch Sage und Schreibe 2 Stunden und 15 Minuten Vollgas gibt und das eine ganze Tour lang, dann kann man über ein paar kleine Patzer wegen Luftmangel (siehe "Painkiller") in dem Falle auch locker drüber hinwegsehen.Ich finde diese Show war ein würdiger Teil der Farewell Tour und ich bin sehr froh, sie noch einmal erlebt haben zu dürfen. Für alle die dieser letzten Tour nicht beiwohnen konnten, wollten oder durften sei die komplette anschließende Setlist noch einmal zum Anlaß gegeben, sich in den Allerwertesten zu beißen! Battle Hymn Rapid Fire Metal Gods Heading Out to the Highway Judas Rising Starbreaker Victim of Changes Never Satisfied Diamonds & Rust (Joan Baez cover) Dawn of Creation Prophecy Night Crawler Turbo Lover Beyond the Realms of Death The Sentinel Blood Red Skies The Green Manalishi (With the Two Pronged Crown) (Fleetwood Mac cover) Breaking the Law Painkiller Encore: The Hellion Electric Eye Encore 2: Hell Bent for Leather You've Got Another Thing Comin' (including Richie solo) Living After Midnight "Bild: Colmar Expo / B. Facchi" |
| 18.08.2011, 10:26 by Stefan |
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So konnte man sich auf ordentliche Kost wie "Eagleheart", "The Kiss of Judas", "Deep Unknown", "Speed of Light", "Darkest Hours", "Forever", "Under Flaming Skies", "Hunting High and Low" und "Black Diamond" freuen.
Aber das ist Ansichtssache und am Ende zählt ja schließlich, daß ihnen ihr Erfolg recht gibt.
Schon mit ihrem ersten Song "Arise" vom gleichnamigen Album zeigten sie wo es nun hingeht.
Natürlich blieb man auch mit den Hits wie "Heading Out To The Highway", "Diamonds And Rust", "Turbo Lover", "Breaking The Law", "Hellbent For Leather" und "Living After Midnight" nicht hinterm Berg und konnte zusammen mit einer dermaßen genialen Darbietung On Stage den Status einer perfekten Farewell Show noch weiter festigen.
Und mal ehrlich, wenn man in seinem Alter noch Sage und Schreibe 2 Stunden und 15 Minuten Vollgas gibt und das eine ganze Tour lang, dann kann man über ein paar kleine Patzer wegen Luftmangel (siehe "Painkiller") in dem Falle auch locker drüber hinwegsehen.