Bericht Toralf
Bang your Head 2005
„Best of the Best“
…so das Motto des 10-jährigen Jubiläums des „Bang Your Head“.
Nach all dem Vorgeplänkel, angefangen beim Abriss des legendären WOM (Location für Warm-Up Konzerte) bis zu dem sehr glaubhaftem Gerücht „es könnte das letzte BYH sein“, war ich wie die meisten Anderen wohl gottfroh, dass ich mich endlich für ein langes Wochenende nach Balingen aufmachen konnte.
Angesichts der Bandauswahl gab es keine großen Überraschungen, also überwiegend alte Bekannte, von denen man sich fürs Jubiläum schon etwas Besonderes erwartete. Allerdings waren leider auch einige Enttäuschungen dabei.
Die Fülle der „großen“ Bands und der bis zum Schluss geheim gehaltene „Very Special Guest“ waren wohl mit die Hauptgründe für den vollständigen Ausverkauf des Festivals.
Erste Konsequenz war dann wohl auch die sehr frühe Anreise vieler Fans. Um ein Verkehrschaos zu vermeiden, wurden dann die Campingplätze schon 5-6 Stunden früher geöffnet. Wer also pünktlich am Donnerstag um 12 Uhr vorm Campingplatz stand, war ganz schön angeschissen.
Selbst auf Camp 6 musste ich etwas mogeln, um noch auf den Platz zu kommen, der genau 3 Autos vor mir geschlossen wurde.
Über die Sturmnacht, die das BYH zu trauriger Berühmtheit gebracht hat, ist schon anderweitig genug geschrieben worden. Nur so viel: Auch unser Team wurde schwer gebeutelt, so dass sich am Samstagmittag drei Mann total entnervt auf den Heimweg machten.
Dass das Festival überhaupt weiterlaufen konnte, ist nur dem übermenschlichen Einsatz von Organisatoren, Technikern, Helfern, Feuerwehr, Polizei, THW und nicht zuletzt vielen Ortsansässigen und den Fans anzurechnen. DANKE!
So ein Teamgeist und Einsatzwillen ist wohl nur auf dem „Bang Your Head“ möglich.
Freitag
MORGANA LEFAY:
In festem Willem, dieses Jahr mehr Bands zu sehen als letztes Jahr (15 von 24 Bands ist für mich enorm viel und persönlicher Rekord!) begab ich mich ungewöhnlich bald auf das Gelände. Allerdings war 10 Uhr einfach zu früh und ich nutzte die Spielzeit der Band, um meine müden Knochen vom Vortagesrausch zu erholen.
Also, wieder traditionell die erste Band verpasst, was sich später als großer Fehler herausstellte. Da Morgana Lefay um Frontmann Charles ein großartiger Opener war.
EXCITER:
Okay Exciter war Pflicht! Da ich ihr Konzert in Heidelberg während der letzten Tour nicht komplett mitverfolgt hatte, wollte ich mir die Jungs nicht entgehen lassen.
Sänger Jacques Belanger hinterließ gleich beim ersten Erscheinen einen coolen Eindruck. Mit langem schwarzem Mantel und Sonnenbrille stellte er sich in der Mittagshitze auf die Bühne und ließ seine Billardkugel glänzen.
Dass der neue Sänger sehr an „Oberpriester“ Halford erinnert, war mir schon vorher klar, aber mit dieser Show machte er auch Mr. Scheepers auf Platz No.1 der Nachfolgehitliste Konkurrenz.
Die Speed-Legende war in super Spiellaune und der für die Tageszeit exzellente Sound unterstützte die Band und erfreute die Fans.
Egal ob Hits aus den 80ern oder neuere Songs - da war kein Unterschied zu merken.
Respekt auch für das einzige noch übrig gebliebene Gründungsmitglied Mr. Ricci, der während der dreiviertel Stunde Spielzeit ordentlich über die Bühne fegte. Und das bei dem Alter! Denn aus der Nähe betrachtet steht er dem Festival-Opa R. J. Dio in Nichts nach.
Mir hat`s gefallen und ich denke, die meisten Anderen waren auch mehr als zufrieden. Grüße nach Kanada.
KAMELOT:
Mit Ersatzbands (Kamelot waren für Virgin Steel eingesprungen) hab ich schon des Öfteren gute Erfahrungen gemacht und schon so manche neue Band entdeckt. Also war ich mal gespannt, was die Amis so drauf haben.
Mit ihrem episch-progressiven Melodic-Metal ging es stilistisch gleich mal in eine ganz andere Ecke, so dass es die Band nicht leicht hatte, das Publikum bei der Stange zu halten, was letztendlich auch nicht ganz gelang.
Hinzu kam, dass Sänger Roy Khan die ersten 10 Minuten wohl noch nicht voll bei Stimme war. Er entschädigte aber später mit wunderbaren Gesangslinien, die zu Teil leider etwas im Sound untergingen, ebenso wie die ihn unterstützende Sängerin.
Mit der Zeit fehlte mir jedoch etwas die Abwechslung und die eher ruhige Performance hätte besser in die Abendstunden gepasst.
Für die Zukunft freue ich mich jedenfalls, dass Queensryche nicht mehr unbedingt alte Shows (s. Operation Mindcrime-Show aus dem Vorjahr) spielen müssen, um den elegischen Sound im Metal weiterleben zu lassen.
KROKUS:
Alles Heulen und Wehklagen hilft nix. Fernando von Arb ist weg.
Der charismatische Gitarrist hat die Band über Jahre hinweg bestimmt und nicht sterben lassen. Doch nun hat er das Feld Mandy Maier überlassen. Und? Wen juckt`s. Die frühere Klasse und Qualität der Band ist sowieso nur den (ur-)alten Fans bekannt und jüngeren auch nur schwer zu vermitteln.
Tatsache ist jedoch, dass sich Sänger Marc Storace derzeit in seinem 3.Frühling befindet und ein exzellenter Frontmann ist, der mit allen Wassern gewaschen ist.
Mit Schlabber-Shirt und Schlaghose bekleidet unterhält er das Publikum fast im Alleingang und feiert mit seinen Fans eine riesige Party.
Die Band agiert dabei etwas dezenter aber rockt dabei so solide wie ein gut geöltes Schweizer Uhrwerk. Somit haben Krokus wohl auch in Zukunft im Hardrock/Rock`n`Roll-Bereich kaum Konkurrenz zu fürchten.
DESTRUCTION:
Vor Jahren hab ich es doch tatsächlich mal geschafft, bei Destruction einzuschlafen. Und ehrlich gesagt - hab ich diesmal (vom Bierstand aus) auch nicht sehr viel mitbekommen.
Dabei waren die Jungs um Frontbrüller Schmier richtig gut aufgelegt. Schon beim zweiten Song „Nailed to the Cross“ (Neuer Killer-Song mit Hit-Potenzial) war klar: Hier werden keine Gefangenen gemacht.
Destruction boten eine erstklassige Jubiläumsshow und hatten noch einige Überraschungen parat, wie 5 fast nackte Frauen (oder waren es gar Frisösen) mit einer „Mad Butcher“-Einlage. Und als Abschluss noch ein gemeinsames Liedchen mit Doro und den Sängern von Amon Amarth und Morgana Lefay.
Eine prima Show und vorläufiges Ende meines Mittagsprogramms.
AMON AMARTH:
So gar nicht meine Baustelle... ,deshalb hab ich die mal komplett ausgelassen.
DORO:
Sie ist zweifellos eine Institution und gehört wohl schon zum Inventar des BYH. Nicht nur deshalb hab ich sie wohl schon zigmal gesehen, obwohl ich nie ein allzu großer Fan von ihr war.
Daher entschied ich mich für Grillfleisch und kühles Bier auf dem Campingplatz.
U.D.O.:
Lohnt sich eigentlich immer, den live zu sehen. Doch ich war noch beim Nachtisch...
GAMMA RAY:
Nur noch ein paar der letzten Lieder hab ich von Kai Hansen und seinen Kollegen mitbekommen. Für den schon fortgeschrittenen Festivaltag erschien mir das Publikum doch etwas müde. Die Darbietung auf der Bühne war allerdings auch etwas fad.
Sicherlich bemüht und technisch okay, war der von vielen Fans sehnsüchtig erwartete Auftritt etwas glücklos. Erst als am Schluss der Helloween Gassenhauer „I Want Out“ ausgepackt wurde, konnte ich mich für die Nordlichter begeistern. Doch da war der Gig auch schon vorbei.
SAXON:
Einer meiner Favoriten und live immer eine Bank, haben mich Saxon bei ihren Auftritten noch nie enttäuscht. Und ja sie waren der heimliche Headliner des Abends.
Auch nach soundso vielen Konzerten, die ich über die Jahre von Saxon gesehen habe, ist es immer wieder überraschend, dass die Band es jedes Mal wieder schafft, das Publikum zu begeistern. Sie sind auf den Punk fit, in bester Spiellaune und von der Konkurrenz nicht zu schlagen.
Nach einigen Durchhängern und schwächeren Platten sind sie nun auch wieder in der Lage, gute Scheiben aufzunehmen. Der Beweis dafür sind zwei Songs vom „Lionheart“-Album, die auch in Zukunft öfter in der Setlist auftauchen könnten.
Die Lieder fügen sich nahtlos in die Reihe der Klassiker ein und bescheren der Band wohl eine gute Zukunft, auch wenn Mr. Byford nicht mehr der Jüngste ist. Saxon sind wieder da, wo sie Anfang der 80`er waren: Ganz oben!
MOTÖRHEAD:
Vorfreude ist doch die schönste Freude. M.o.t.ö.r.h.e.a.d. Yessss! Endlich mal wieder ein richtiger Kracher als Headliner, wie vor drei Jahren Slayer.
Mit den besten Erinnerungen ans letzte Konzert freute ich mich schon auf eine geile Party. Doch gleich zu Beginn nörgelte Lemmy ständig am Sound. Okay - macht keinen Spaß, ohne guten Monitorsound, aber nach ein paar Minuten hat`s wohl jeder geschnallt. Aber nein - Herr Kilmister nörgelte weiter wie ein divenhafter Superstar. Was soll das? Ist das Rock`n`Roll?
Nach weiteren Minuten hatte ich auch die Schnauze voll. Spiel schon oder halt die Schnauze und geh! So ein unprofessionelles Verhalten hätte ich von Motörhead nicht erwartet.
Die ganze Show war dann auch recht unmotiviert und lustlos runtergespielt. Die Krönung war dann das langweilige und altbackene Solo von Mickey Dee. Ich weiß nicht, was die Leute an ihm finden, Motörhead hatten schon wesentlich bessere und interessantere Drummer.
Für mich die Enttäuschung des Tages und Grund, das Gelände vorzeitig zu verlassen, um anderswo weiterzufeiern.
Samstag
DEMON / VICIOUS ROUMERS / NASTY SAVAGE / JAG PANZER:
Nach dem verheerenden Unwetter in der Nacht war zunächst unklar, ob und wann das Festival überhaupt weitergehen sollte. Doch es ging weiter!
Mit ein paar Stunden Verspätung und der Vereinbarung, dass die Spielzeiten der ersten Bands stark verkürzt würden, startete das Programm wie geplant. Die ersten vier Bands hatten leider nur eine Spielzeit von je 15 Minuten, was angesichts deren Klasse natürlich schade war, aber nur so hatte jede Band die Möglichkeit, überhaupt aufzutreten.
Aufgrund der chaotischen Verhältnisse auf dem Campingplatz und erheblicher Ausfälle unsererseits (wie schon erwähnt wurde unser Team praktisch halbiert) hab ich die ersten Bands überhaupt nicht mitbekommen. Sehr schade - hatte ich mich doch besonders auf „Demon“ und „Vicious Rumers“ gefreut. Aber ich war mit Sicherheit nicht der Einzige, der Einschränkungen wegen diverser Sturmschäden hinnehmen musste.
TANKARD:
Erst zum Schlussakkord von „Tankard“ hab ich das Gelände betreten. Was auch nicht weiter schlimm war, da ich eh kein großer Fan von Sauf-Metal bin. Die letztjährige Vorstellung auf dem Summerbreeze hatte mir da vollkommen genügt.
NEVERMORE:
Der zweite Anlauf bei einer Band, die mich bei ihrem letzten BYH-Auftritt 2002 doch sehr enttäuscht hatte. War ich noch im Vorfeld von ihrem Sound auf CD sehr begeistert gewesen und hatte mich auf einen kernigen Auftritt gefreut, so enttäuschte mich damals der schlechte Sound der Band.
Diesmal wolle ich die Band aus der ersten Reihe genießen und sie mir auf jeden Fall genau ansehen. Sind sie nun live einfach Scheiße oder hatte ich nur Pech gehabt?
Und wieder war der Sound nicht so der Bringer, allerdings war das ganz vorne echt wurscht. Ich erfreute mich jedenfalls an einem wunderprächtigen Auftritt und war begeistert. Die Band rockte wie die Hölle und spielte auch meinen Lieblingssong „The River Dragon has come“. Na wunderbar, „Nevermore“ sind doch auch live eine erstklassige Band. Leider wurden nur 5 Songs gespielt, denn auch hier wurde die Setliste verkürzt.
Doch ich denke, dass ich mir in Zukunft noch mehr von dieser Band antun werde.
AXEL RUDI PELL:
“Wer ist der Axel-Rudi Pell? Der Sänger?“, fragte mich eine gute Freundin, die mit mir das Konzert verfolgte symptomatisch für eine Band, die immer wieder gute Alben veröffentlicht und auch live zu überzeugen weiß, wohl aber auch nach vielen Jahren einfach nicht den Status erreicht hat, wie vergleichbare Bands. Schade für Axel-Rudi, aber es gibt eben nur sehr wenige Gitarristen, die es schaffen, auch solo so erfolgreich zu sein wie mit (früherer) Band.
Musikalisch ist die Band natürlich erste Klasse und auch die Bühnenshow ist nicht von schlechten Eltern. Inklusive „Keyboard während des Solos durch die Gegend stemmen“. Allerdings langweilt mich die Band trotz allem mit der Zeit ein wenig. Ist einfach nicht so ganz mein Geschmack und etwas wirklich Fesselndes kann ich an der Band nicht entdecken.
SEBASTIAN BACH:
Der Überraschungssieger vom Vorjahr machte auch diesmal keine Fehler. Bestens gelaunt und cool wie eh und je, rockte sich Herr Bach durch seine Hits.
Selbst einige kleine Schwächen an den Stimmbändern und ein Ersatzgitarrist beeinträchtigten in keiner Weise den Auftritt. Was juckt den echten Rocker schon ein falscher Ton?!
Und gerockt hat er auf jeden Fall wieder wie die Hölle, wie er das schon seit seligen „Skid Row“-Zeiten drauf hat. Natürlich immer ein bisschen sleazy, aber gerade das macht ihn ja sympathisch. Sebastian, der Rockstar „von nebenan“.
CANDLEMASS:
Die unerreichten Könige des Doom-Metal. Die durfte ich mir nicht entgehen lassen, zumal ich sie vor drei Jahren, BYH-typisch, mal wieder verschlafen hatte.
Ja sie waren großartig und für mich, neben Nevermore, die Favoriten des Tages. Einfach unglaublich, welche Ausstrahlung Messiah auf der Bühne hat. Dazu der hypnotische Gesang und man wird in eine andere Welt gebeamt.
Die Band spielte perfekt und routiniert ihr Programm aus Klassikern wie „Mirror,Mirror“ und Songs vom neuen Album. Das Publikum feierte jeden Song mit und neben mir im Gewühl schmissen sich sogar ein paar auf den Boden und beteten Messiah unentwegt an.
Ergiebig war`s leider nicht. Die ebenfalls leicht gekürzte Spielzeit reichte gerade mal für sieben Lieder. Die waren dafür aber auch etwas länger und intensiver als der allgemeine Durchschnitt. Ein prima Auftritt, jederzeit wieder!
V.S.G.1:
Na endlich war`s vorbei mit dem elenden Rätselraten und vor allem mit blödsinnigen „Geheimtipps“, die am Ende sogar irgendwelche Popidioten favorisierten. Ich lach mich schlapp!
Ring frei für HANOI ROCKS. Ja wie ne echte Überraschung hab ich die doch live noch nie gesehen.
Cool, dass es die alten Glam/Hair-Rocker überhaupt noch gibt. Gleiche Schule wie Dee Snyder. Doch die meisten „Fans“ sahen das wohl anders. Die Band wurde ausgebuht und mit Bechern beworfen. Völlig zu unrecht. Denn wer der Band zuhörte, stellte fest, dass sie einen blitzsauberen Gig ablieferte.
Schade, dass zu viele Idioten da waren, die meinten, man hätte sie um eine Band betrogen. Die Kenner blieben auf dem Gelände und genossen eine klasse Show mit feinen Songs.
V.S.G. 2:
Ja wie…noch ein Special Guest? Okay, Hanoi Rocks haben im Moment wohl nicht ganz den Status, um an dieser Position zu spielen, White Lion dafür umso mehr.
Na ja von der ehemaligen Schmuse-Metal-Band ist ja nur noch Frontmann Mike Tramp am Start. Das störte aber die versammelte holde Weiblichkeit und einige Frauenversteher nicht dabei, sich ordentlich zu amüsieren. Die Stimmung beruhigte sich wieder und die Fans schwoften zu den Hardrock-Hits. Mr. Tramp bot mit seiner Band fast alle relevanten WL-Hits, inklusive den „weinenden Kindern“. Was will man mehr? Den Leuten hat`s gefallen und ich ging mir ein Päckchen Schwarzer Krauser holen.
DIO:
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich R.J.D. dieses Jahr nicht einen Augenblick auf der Bühne gesehen habe.
Vielmehr habe ich das Konzert aus dem „Off“, d.h. von hinter dem Mischerturm aus, mitverfolgt.
Da ich 2003 Mr. Dio gleich dreimal (und das gleichzeitig) auf der Bühne gesehen hatte, übte ich mich dieses Jahr in Zurückhaltung und war zu der Zeit in ein angeregtes Gespräch vertieft.
Allerdings lief mir der „Grandpa“ des Metal im Jacky-Zelt über den Weg. Sicher, er hat ein paar Falten mehr als früher und er ist immer noch kein Stück gewachsen (sein Gesicht wurde im Sitzen von einer hüfthohen Stange verdeckt!), aber dennoch ist er der Größte.
Unglaublich die Konstanz seiner skandalfreien Karriere. Ist er doch schon seit den 70er Jahren im Geschäft und bringt kontinuierlich neue Alben heraus. Beim BYH waren allerdings die Klassiker gefragt und Herr Dio bediente sein Publikum mit Hits aus allen Dekaden seines Schaffens.
Alle waren zufrieden und zutiefst glücklich…und ich immer noch in Gespräche verwickelt.
TWISTED SISTER:
Nach dem grandiosen Erfolg vor zwei Jahren waren TS ganz klar der Headliner des Abends. Allerdings war das Konzert wohl nicht so überzeugend wie 2003. Das „Stay Hungry“-Album (das komplett gespielt wurde) eignet sich so eben nicht, um es komplett live vorzutragen.
Garniert mit viel Blabla von Herrn Snyder und diversen „Extras“ geriet der Auftritt etwas durchwachsen.
Das obligatorische Feuerwerk beendete das Konzert und ebenso mein Gespräch, um in die folgende Partynacht überzugehen, die erst im Morgengrauen endete.
Soweit meine Eindrücke vom diesjährigen BANG YOUR HEAD. Es gäbe noch viel zu berichten, wie der öffentliche Heiratsantrag von Horst Odermatt (dem Veranstalter), das wilde Campen, oder die Diskussionen um die Größe und Kommerzialität des Festivals.
Ganz zu schweigen von den Erlebnissen der Sturmnacht. Doch davon ein anderes Mal.
Bleibt am Schluss dem BYH eine gute Zukunft und viel Erfolg zu wünschen.
Macht weiter so und bis zum nächsten Jahr in alter Frische!
Toralf